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Freitag, 15. März 2019

Der 8. Geburtstag des Großen

8 Jahre ist mein Großer nun alt, es ist wirklich unglaublich, ich bin weder wehmütig noch traurig, sondern finde es unglaublich toll! So ein großer Junge, der sich so grandios entwickelt hat. Der Schulstart vor anderthalb Jahren hat ihm nochmal einen unglaublichen Selbstbewusstseinsschub gegeben, er erhält fast ausschließlich positives Feedback und merkt selbst, wie er sein Leben, seine Herausforderungen meistern kann. Ich begleite und unterstütze ihn weiterhin verständnisvoll und zugewandt und sehe gleichzeitig, wie er immer selbstständiger wird und mich immer weniger benötigt. Das finde ich wunderbar!

Die Vorbereitungen für seinen Geburtstag machte ich wie im letzten Jahr allein und war wieder richtig stolz, als der Geburtstagstisch abends fertig war. Am Geburtstagsmorgen (6. März) waren die Kinder natürlich sehr aufgeregt und als der Große zu seinen Geschenken durfte, freute er sich sehr. Nacheinander packte er jedes Geschenk aus und war wirklich sehr glücklich. Da es ein Mittwoch und damit ein normaler Schultag war, blieb allerdings nicht viel Zeit, wir frühstückten und machten unser normales Morgenprogramm. Der Papa brachte die Kinder weg und in der Schule wurde mit den mitgebrachten Muffins und Süßigkeiten gefeiert.

Ich hatte mir frei genommen und die beiden Mittwochstermine des Großen abgesagt. Ich holte ihn nach dem Mittagessen um 13:30 Uhr an der Schule ab und wir gingen vergnügt nach Hause. Zuhause konnte er ausgiebig und vor allem in Ruhe (ohne die Schwester) 2 Stunden mit seinen neuen Dingen spielen. Natürlich baute er zuerst sein Lego-Geschenk auf.


Gegen 16 Uhr holte ich dann allein die Kleine von der Kita ab und um 16:45 Uhr kam der Papa der Kinder von der Arbeit und spielte auch noch zusammen mit dem Großen. Abends machten wir unser traditionelles Pizza-Picknick und dann übernachtete der Große beim Papa, was ich persönlich nicht optimal fand, weil er traurig war, dass er seine Geschenke verlassen musste. Ich sah ihn dann am nächsten Tag wieder, als ich mit ihm zur U10 bei der Kinderärztin ging. Der Geburtstag war schön ruhig und genau richtig für den Großen.

Action gab es dann am Samstag beim Kindergeburtstag. Aus finanziellen Gründen hatte ich lange nach einer preiswerten und trotzdem spannenden Feiermöglichkeit gesucht und mich schließlich für eine Geburtstagsführung im Naturkundemuseum Berlin entschieden.


Diese sollte 1 Stunde dauern und kindgerecht einige Höhepunkte der umfangreichen Ausstellungen vorstellen. Das Museum ist von uns aus gut zu erreichen und bietet spannende Highlights, darunter den T-Rex Tristan, für unsere Geburtstagsgäste im Alter von 5 bis 8 Jahren.


Der Große hatte 6 Kinder eingeladen, wobei ein Freund leider abgesagt hatte, so dass die Gruppe also insgesamt aus 7 Kindern bestand. Als alle da waren (auch meine Kinder kamen erst 14 Uhr vom Papa zurück), fuhren wir in 2 Gruppen mit der S-Bahn und dem Auto zum Museum, wo unsere Führung startete. Der Anfang war, obwohl in der spannenden Dinosaurier-Eingangshalle, etwas zäh und alle Kinder mussten sich erst an das Herumstehen und Zuhören gewöhnen. Nicht alle hatten bereits Museumserfahrung...

Im zweiten Teil der Führung wuchs die Begeisterung sichtlich, als im Schnelldurchlauf noch einige Highlights aufgesucht wurden. Ein paar Kinder mischten kräftig mit, stellten Fragen und zeigten ihr Wissen. Absoluter Höhepunkt war, als der Museumspädagoge die Geschenke brachte: es gab für jedes Kind einen versteinerten Hai-Zahn und für das Geburtstagskind, den Großen, zusätzlich noch einen echten (kleinen) versteinerten Dino-Knochen. Das war richtig toll und einige Mamas berichteten mir später, wie stolz ihr Kind diesen Schatz hütete. Die Führung ging insgesamt länger als 1,5 Stunden, was ich persönlich zu lang fand, wobei aber eben der 2. Teil deutlich kurzweiliger war.

Zurück zuhause blieb gar nicht viel Zeit übrig, schnell wurde der Kuchentisch geplündert, die Geschenke der Kinder ausgepackt, noch ein wenig im Kinderzimmer gespielt und vor allem der neue Kickertisch* ausprobiert. Um 18:30 Uhr waren alle Kinder abgeholt, wir räumten auf, der Papa verabschiedete sich und wir hatten noch ein wenig Zeit, um runterzufahren. Ich bin immer ziemlich kaputt nach solchen Kindergeburtstagen, obwohl ich mich diesmal schnell erholte, weil ich nicht mehr so grundsätzlich erschöpft bin wie früher. Aber das Betreuen so vieler verschiedener Kindercharaktere, wilde und ruhige, vorlaute und vernünftige, interessierte und gelangweilte, erfordert schon einiges an Nerven, und auch das Geschwisterkind, die Kleine, machte diesmal Sperenzien. Der Große, das Geburtstagskind, stand am wenigsten im Mittelpunkt, weil er einfach im Vergleich zu den anderen Kindern so ruhig war. Aber er macht das mittlerweile alles super mit und wirkte nicht überfordert oder genervt. Und ich denke, nach dem etwas holprigen Start gingen dann doch alle Kinder glücklich und zufrieden nach Hause.


Nun ist mein Großer schon in seinem 9. Lebensjahr. Wahnsinn!

* Affiliate Link (Werbung)

Freitag, 7. Dezember 2018

Spielspaß mit "Drop It" von Kosmos (Werbung mit Verlosung)

Sucht ihr noch ein tolles und unterhaltsames Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie oder vielleicht auch für gute Freunde? Dann möchte ich euch das Spiel Drop It aus dem Kosmos Verlag wärmstens ans Herz legen! Es ist ein spannendes, kurzweiliges und lustiges Spiel, bei dem sowohl Taktiker als auch Glücksspieler ihr Erfolgserlebnis haben werden.


Die Regeln sind denkbar einfach und der Spielspaß kann sofort starten. Das ist für uns super, denn ich mag keine langen Anleitungen lesen und meine Kinder verlieren schnell die Geduld, wenn ich immer wieder die Regeln nachschlagen muss. Hier nicht! Man baut das Spielbrett zusammen und los geht es.

Jeder Mitspieler bekommt einen Satz Spielsteine einer Farbe (9 Stück) sowie einen Zählstein und einen Punktemarker für die Punktetafel. Die Spielsteine haben verschiedenen Formen: Dreiecke, Kreise, Quadrate und Rauten. Ich kenne letztere Form noch unter dem Begriff Rhombus, den meine Kinder nun dank des Spiels auch gleich gelernt haben. Abwechselnd werden die Spielsteine in den Schacht des Spielbrettes geworfen.


Doch aufgepasst! Gleiche Formen und Farben dürfen sich nicht berühren, sonst gibt es keine Punkte. Auch die Farben am Rand und unten dürfen nicht getroffen werden. Das sind die sogenannten Tabus. Wird ein Tabu verletzt, erhält man keine Punkte. Bei Erfolg werden die Punkte zusammengezählt. Für jede erreichte Ebene gibt es die Punktzahl, die am Rand steht. Außerdem bekommt noch noch Sonderpunkte, wenn man mit seinem Spielstein einen der Bonuskreise trifft. Die Bonuskreise sind bei uns heiß begehrt, denn durch die zusätzlichen Punkte kann man schnell an den Mitspielern vorbeiziehen. Und je höher man im Schacht kommt, umso mehr Punkte gibt es.


Auf der Punktetafel zieht man mit dem Zählstein um die erhaltene Punkteanzahl vor. Sind alle Spielsteine aufgebraucht, also in den Schacht eingeworfen, endet das Spiel und es gewinnt derjenige, wer mit dem Zählstein am weitesten vorn liegt.


Das klingt total leicht und ist auch für jüngere Kinder (das Spiel ist offiziell erst ab 8 Jahre) gut verständlich. Aber: es gibt immer wieder Überraschungen, denn die Spielsteine fallen nicht immer so in den Schacht hinein, wie man das geplant hat. Sie springen manchmal zur Seite oder die ganze Konstellation verändert sich durch eine Gewichtsverlagerung. Es geht also nicht nur um Taktik und Fingerspitzengefühl, sondern es braucht auch ein Quäntchen Glück. Man muss auch hin und wieder ganz genau hinschauen, ob es eine verbotene Berührung gibt oder nicht. Spannung und Abwechslung sind garantiert und jeder fiebert bei dem anderen mit.


Da eine Runde nur so lange dauert, wie Spielsteine vorhanden sind, ist die Dauer des Spiels (ca. 15-20 min.) für Kinder gut überschaubar. Man muss nie lange auf den nächsten Schachzug des Gegners warten. Und es gibt schnell eine neue Chance zum Gewinnen! Auch kann man noch soviel überlegen und taktieren, die Steine springen doch oft anders als geplant. Das sorgt aber nicht für Frust, sondern für Lacher!


Mein Großer mit seinen fast 8 Jahren rechnet besonders gern die Punkte für alle Mitspieler zusammen und übt so gleichzeitig das Addieren. Meine Tochter mit 5,5 Jahren liebt die bunten Farben und Formen und spielt schon super mit. Die Regeln hat sie sofort verstanden. Auch ein Besuchskind stieg nach kurzer Erklärung sofort begeistert mit ins Spiel ein.


Es gibt auch noch andere Spielvarianten, z. B. mit Jokern, die gegen verletzte Tabus eingesetzt werden können. Langweilig wird das Spiel auf gar keinen Fall, es ist rasant, spannend und alle Mitspieler haben Spaß. Wir finden Drop It so cool, dass wir es einer befreundeten Familie zu Weihnachten schenken wollen. Ein tolles Spiel für die ganze Familie!

Auf der Seite von Kosmos könnt ihr noch mehr über das Spiel erfahren, einen Trailer anschauen und das Spiel erwerben. Drop It wurde nominiert für "Das goldene Schaukelpferd 2018 "in der Kategorie "Für die ganze Familie".

Und hier bei mir könnt ihr 1 x Drop It gewinnen!

Verlosung

Ich verlose zusammen mit Kosmos ein Drop It-Spiel an euch.


Um in den Lostopf zu hüpfen, hinterlasst mir bitte hier auf dem Blog oder auf Facebook einen Kommentar, in dem ihr mir die Frage beantwortet, wie viele Spielsteine einer Farbe jeder Spieler zur Verfügung hat (Antwort steht im Text:-) und mit wem ihr Drop It gern spielen würdet. Falls ihr mobil Probleme beim Kommentieren habt, klickt einfach auf "Web-Version anzeigen".

Zusätzlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgt und die Verlosung teilt. Ist aber keine Bedingung. Bitte gebt hier auf dem Blog euren Namen zur Zuordnung an (wenn ihr anonym kommentiert, dann im Kommentar)!

Die Verlosung läuft bis zum 10. Dezember 2018, 20 Uhr. Unter allen bis dahin eingehenden Kommentaren wird der Gewinner/die Gewinnerin am 10. Dezember 2018 nach 20 Uhr per random.org ausgelost und hier per Kommentar sowie auf Facebook bekanntgegeben. Ich sehe hier keine Mailadressen, kann euch also nicht per Mail benachrichtigen. Ihr müsst also ggf. nochmal reinschauen oder die Folgekommentare abonnieren, damit ihr eine Benachrichtigung erhaltet. Auf Facebook markiere ich euch.

Das Spiel wird vom Kosmos Verlag versendet, d.h. eure Adresse wird von mir zu diesem Zweck an den Verlag weitergegeben. Mit eurer Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang zu Facebook oder Instagram. Versand nur innerhalb Deutschlands. Mindestalter 18 Jahre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Viel Glück!



Dieser Beitrag ist eine Kooperation mit Kosmos und damit Werbung.


Edit vom 10.12.2018: Ich habe ausgelost. Die Gewinnerin ist Daniela Koßmehl (Facebook-Kommentar). HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Danke an alle für's Mitmachen und viel Glück beim nächsten Mal! 

Montag, 27. August 2018

Anzeige: Spielend Neues Lernen mit Ravensburger (mit Verlosung)

Meine Tochter ist seit kurzem ein Vorschulkind, nächstes Jahr wird sie eingeschult. Sie kann sehr gut kommunizieren, hat einen breiten Wortschatz und eine gute Grammatik. Allerdings macht sie noch einige Fehler in der Artikulation, die im Vorschuljahr nach und nach verschwinden sollten. Bei ihr hängt dabei viel von ihrer Konzentration ab: konzentriert und fokussiert sie sich auf die korrekte Aussprache von Wörtern, kann sie diese wunderbar aussprechen. Spricht sie gedankenlos oder zu schnell, schleichen sich Artikulationsfehler ein. Das ist für dieses Alter (sie ist 5) ziemlich normal. Trotzdem haben wir bei ihr im Laufe ihrer Sprachentwicklung viel öfter als bei meinem Sohn Wörter korrekt wiederholt, die sie falsch ausgesprochen hatte, damit sie die richtige Version verinnerlichen kann. Wir üben also schon länger spielerisch das genaue Sprechen mit ihr, damit auch die letzten kleinen Artikulationsfehler noch verschwinden.

Die freche Sprech-Hexe

Dazu passt perfekt das Spiel "Die freche Sprech-Hexe" von Ravensburger, bei dem es um gutes Zuhören und genaues Sprechen geht. Es eignet sich für Kinder im Alter von 4 - 8 Jahren, da es verschiedene Spielvarianten und damit unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt. Aus der Reihe "Spielend Neues Lernen" besitzen wir schon das Spiel "Die Logik-Piraten", was mein Sohn im Vorschulalter sehr gern spielte. "Die freche Sprech-Hexe" habe ich nun mit meiner Tochter getestet und sie ist wahnsinnig begeistert von dem Spiel.



Die Sprech-Hexe will ihren Zaubertrank brauen und benötigt dafür die richtigen Zutaten, denn nur dann wirkt er auch. Die Mitspieler helfen der Sprechhexe, diese Zutaten zu besorgen, indem sie im Laufe des Spiels die passenden Reimwörter, ähnlich klingende Wörter oder auch Wortpaare mit dem gleichen Anlaut finden. Beispiel: Der Spieler, der dran ist, deckt den Spielchip mit dem Motiv Zange auf. Dann sucht er aus den dazugehörigen Spielchips das passende, sich reimende Wort Schlange heraus.



Ob die Kombination richtig ist, überprüft man, indem man die beiden Spielchips in die Vertiefungen im Hexenkessel legt, darüber den roten Topfdeckel, und nachschaut, ob das gleiche Motiv erscheint.



Wenn das der Fall ist, dürfen die Spielchips mit dem Zauberstab und einem Zauberspruch in den Hexenkessel hineingerührt werden, um den Zaubertrank herzustellen. Das Hineinrühren hat meinen Kindern extrem viel Spaß gemacht!



Sind alle Spielchips im Hexenkessel verschwunden, haben alle Mitspieler zusammen gewonnen. Das Spiel ist also in der Grundvariante ein Gemeinschaftsspiel, was im Alter von 4 - 5 Jahren, wenn die Frustrationstoleranz beim Verlieren noch nicht sehr ausgeprägt ist, ein angenehmes Spielklima bedeutet. Man kann es aber auch in zwei Wettbewerbsvarianten spielen.

Im Spiel geht es darum, die abgebildeten Begriffe korrekt auszusprechen und gut zuzuhören, um Reimwörter, ähnlich klingende Wörter oder Anfangslaute zu identifizieren. Es schult spielerisch die Sprachfähigkeiten von Kindern im Vor- und Grundschulalter und unterstützt sie dadurch in ihrer sprachlichen Entwicklung. Es findet ein spielerisches Lernen mit viel Spaß und Fantasie statt; das Brauen des Zaubertranks ist ein toller Anreiz und ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis für Kinder. Und Hexen üben ja eine Faszination auf viele Kinder aus, auch mein 7-jähriger Sohn fand die Spielidee toll und hat gern mitgespielt.



Mein Fazit:
Das Spiel "Die freche Sprech-Hexe" von Ravensburger ist ein tolles Spiel für Kinder ab 4 Jahren, das das Sprachgefühl spielerisch fördert, schnell und intuitiv verständlich ist und sehr gut zur Vorbereitung auf die Schule eingesetzt werden kann. Meine Tochter lernt dadurch, sich auf die korrekte Aussprache von Wörtern zu konzentrieren sowie ein Gehör für ähnlich klingende Wörter zu bekommen, und etwas ältere Kinder finden ihre Herausforderung in den beiden Wettbewerbsvarianten. Das Spiel findet man in vielen Kitas und wird auch im logopädischen Zusammenhang eingesetzt.

Ein schönes Spiel aus der tollen Reihe Spielend Neues Lernen von Ravensburger!

Ihr könnt das Spiel "Die freche Sprech-Hexe" sowohl über den lokalen Spielzeughandel als auch bequem über Amazon erwerben.


Verlosung

Ich freue mich, drei Lernspiele aus der Reihe Spielend Neues Lernen von Ravensburger an euch verlosen zu dürfen. Es wird also drei Gewinner geben! Ihr könnt folgende Spiele gewinnen:

- das von mir vorgestellte Spiel "Die freche Sprech-Hexe" ab 4 Jahren (Lernfeld: Sprache)
- das Spiel "Tiere füttern" ab 3 Jahren (Lernfeld: Natur und Technik) und
- das Spiel "Affenstarke Zahlenbande" ab 6 Jahren (Lernfeld: Mathematik)

https://link.blogfoster.com/Byg9l3juNX

Um in den Lostopf zu hüpfen, hinterlasst mir bitte hier einen Kommentar darüber, welches Spiel ihr gewinnen wollt und für wen. Ihr dürft auch mehrmals mitmachen, wenn ihr euch für mehrere Spiele interessiert. Falls ihr mobil Probleme beim Kommentieren habt, klickt einfach auf "Web-Version anzeigen". Zusätzlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook folgt und vielleicht sogar die Verlosung teilt. Ist aber keine Bedingung. Bitte gebt einen eindeutigen Namen an, sonst kann ich euch nicht berücksichtigen!

Die Verlosung läuft bis zum 02.09.2018, 23:59 Uhr. Unter allen bis dahin eingehenden Kommentaren wird der Gewinner/die Gewinnerin am 03.09.2018 mit random.org ausgelost und hier sowie auf Facebook bekanntgegeben. Da ich keine Mailadressen angezeigt bekomme, müsst ihr bitte die Folgekommentare abonnieren, um eine Benachrichtigung zu erhalten, oder nach der Auslosung am 03.09.2018 nochmal vorbeischauen. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang zu Facebook, Twitter oder Instagram. Ich versende selbst, d.h. eure Daten werden nicht weitergegeben und nach dem Versand gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

  • Versand nur innerhalb Deutschlands
  • Keine Haftung für den Versand
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
  • Keine Barauszahlung.
  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden.

Viel Glück!

Edit 03.09.18: Ich habe die Gewinner mit random.org ausgelost. Es sind:

- Die freche Sprech-Hexe: MICHA 
- Tiere füttern: JANIN
- Affenstarke Zahlenbande: SOPHIE SCHWALBACH

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Bitte meldet euch bis spätestens 07.09.18 per Mail an fruehlingskindermama@mail.de bei mir und teilt mir eure Adresse mit.

An alle anderen Teilnehmer ein großes Dankeschön für's Mitmachen!


Sonntag, 5. August 2018

WMDEDGT? am 5. August 2018 - Mama- und Gartentag

Heute ist Sonntag und damit Mamatag. Die Kinder kommen immer am Samstagabend vom Papa zu mir zurück. Da es sehr warm in unserer Dachgeschosswohnung ist, ist die Nacht etwas unruhig. Die Kinder sind zum Glück morgens heute mal still und ich kann bis kurz vor 8 Uhr im Bett bleiben.

8:30 Uhr

Frühstück zu dritt. Es hat erfreulicherweise etwas abgekühlt und ich reiße die Fenster auf, um die frische Luft reinzulassen. Am späten Vormittag will ich eigentlich in unseren Garten fahren. Nach dem Frühstück toben die Kinder wie so oft lautstark und konfliktreich herum und ich muss gleich wieder einschreiten.

9:30 Uhr

Die Kinder hören im Gemeinschaftsgarten des Nachbarhauses ihre Freunde und gehen auf den Balkon, um herunter zu rufen. Wir laden spontan den Freund des Großen zu uns ein und er kommt hoch zum Spielen. Meine Kinder laufen etwas ratlos durch die Wohnung, denn bekanntlich können sie ja überhaupt nicht spielen. Als die Jungs im Zimmer des Großen sind, spiele ich mit der Kleinen unser neues Taschengeldspiel*, von dem wir alle sehr begeistert sind. Um 11:20 muss der Freund wieder los, weil die Familie Mittagessen will. Ich disponiere um und fange ebenfalls an, Mittagessen zu kochen. Eigentlich wollten wir im Garten essen, aber das wird mir jetzt doch zu spät.

12 Uhr

Mittagessen, ich packe für den Garten und wir fahren endlich los. Ich nehme auch die Fahrräder der Kinder mit, denn heute ist es so angenehm, dass wir wiedermal eine Runde über unsere Felder drehen können.

13:30 Uhr

Mittagspause im Garten. Klappt wieder mit der Kleinen nicht gut. Es ist echt nervig, wie wenig sie sich an unsere Regeln hält. Beim Großen war das nie ein Problem. Danach wird noch ein wenig geschaukelt, Trampolin gesprungen und Eis gegessen. Wir ernten schon ein paar Äpfel, die aber noch sehr sauer sind, und stellen sie wieder zum Verkauf vor den Garten.




15 Uhr

Wir starten zu unserer Fahrradrunde über die Felder. Es ist wirklich herrlich und ich genieße das jedesmal sehr. Das wird mir arg fehlen, sollten wir den Garten aus finanziellen Gründen aufgeben müssen. Wir fahren zu einem kleinen Damwildgehege, sehen viele wilde Obstbäume und ein Sonnenblumenfeld. Der Große hat urplötzlich schlechte Laune, meckert und weint und klagt über Rückenschmerzen (die danach wieder vergessen waren). Auch auf solchen Mini-Touren gibt es jedesmal in irgendeiner Form Stress, mindestens ein Kind hat immer etwas zu meckern.



17 Uhr

Wir sind wieder im Garten, packen zusammen und fahren nach Hause. Der Papa kommt extra und holt das Auto ab, da er noch etwas zu erledigen hat. Vor dem Haus treffen wir zufällig wieder den besagten Freund vom Großen, die auch gerade zurück gekommen sind. Wir gehen hoch, aber die Kinder sehen, dass die Freunde noch in den Gemeinschaftsgarten gehen, und fragen mich, ob sie noch 10 Minuten runter dürfen. Aus 10 werden 45 Minuten, aber ich kann in Ruhe ausräumen, das Abendbrot vorbereiten und den Geschirrspüler ausräumen.

18:30 Uhr

Die Kinder kommen hoch, wir essen Abendbrot und sie haben ihre Medienzeit. Es wird geduscht und um 19:30 lese ich vor und bringe die Kinder ins Bett. Für den Großen sind seine insgesamt 4 freien Wochen nun vorbei und er geht ab morgen in den Ferienhort. Er weint und sagt, dass er nicht in den Ferienhort will, sondern lieber Schule hat, weil er da immer genau weiß, was er machen soll. Ja, er ist ein Strukturkind, er braucht feste Vorgaben und Strukturen. Ich kann ihn verstehen, aber es geht eben nicht anders, wer kann schon 6,5 Wochen Sommerferien abdecken? Ich tröste ihn damit, dass der Nachbarsfreund jetzt 3 Wochen frei hat und jeden Nachmittag mit ihm Fußball spielen wird. Ich bin aber auch etwas traurig, dass seine freie Zeit (und dazu zähle ich auch das Fußballcamp, wo er letzte Woche täglich war) nun vorbei ist. Die Ferien dauern zwar noch 2 Wochen, aber er ist nun der Letzte, der wieder in den Alltagsrhythmus zurückkehrt. Ab morgen wird wieder eine Brotdose gemacht;-)

Und dann heißt es: Gute Nacht!


Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Mein letztes WMDEDGT? findet ihr hier.

Und mein letztes Wochenende in Bildern (#wib) aus dem Urlaub lest ihr hier.

* Affiliate Link (gleicher Preis für euch, kleine Provision für mich)

Donnerstag, 5. Juli 2018

WMDEDGT? am 5. Juli 2018 - Erster Ferientag

Gestern gab es in Berlin Zeugnisse und heute war der erste Ferientag. Mein Großer hat sein erstes Schuljahr geschafft! Wir haben abends mit einem Pizzaessen gefeiert und heute hatte ich mir frei genommen, damit er wirklich abschalten kann und ein Ferien-Feeling bekommt. Die letzten Wochen waren sehr terminreich und anstrengend und wir sind alle urlaubsreif.

Die Kleine ging in die Kita, der Große und ich frühstückten auf dem Balkon und dann kam schon um 9 Uhr der beste Freund des Großen zu Besuch. Dessen Eltern hatten zwar auch frei, aber da die beiden Jungs sich in den ganzen Ferien wahrscheinlich nicht sehen werden, weil sie immer abwechselnd weg sind, wollten die Jungs nochmal Zeit miteinander verbringen. Es war mega entspannt und sehr ruhig, die beiden harmonieren wirklich wahnsinnig gut und ich wünschte, meine Kinder würden sich mal einen einzigen Tag so gut miteinander beschäftigen wie diese beiden Jungen.

Sie fachsimpelten über die Fußball-Sammelkarten, spielten im Hausgarten mit den neuen Pop-Up-Fußballtoren*, die der Große für sein erfolgreiches 1. Schuljahr bekommen hatte, Fußball, solange es noch nicht zu heiß war, aßen Mittag und spielten nochmal, bevor wir zusammen die Kleine aus der Kita abholten. Das obligatorische Eis wurde im Lieblingscafè verspeist und dann wollten die beiden Freunde noch weiter spielen, so dass wir die Abholzeit etwas verschoben.


Zuhause angekommen, verschwanden sie gleich wieder im Zimmer des Großen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich Kinder/ Menschen, die ähnlich ticken, miteinander beschäftigen können. Ich musste für keinerlei Bespaßung, sondern lediglich für die Verpflegung sorgen. Das habe ich nur sehr selten. Sie spielen nicht im klassischen Sinne, das können beide nicht, aber da sie sich in diesem Unvermögen ähnlich sind, finden sie eine Ebene, die super funktioniert. Anders als bei der Kleinen, die immer vom Großen erwartet, dass er mit ihr spielt und dann enttäuscht ist, während der Große genervt ist, dass sie ihm so auf der Pelle hängt.

Als der Freund um 17 Uhr abgeholt wurde (er war also 8 Stunden bei uns gewesen), musste ich noch schnell etwas einkaufen gehen. Eigentlich sollte nur die Kleine mit, aber der Große wollte nicht allein zuhause bleiben und so gingen wir zusammen. Ich holte mir bei Rewe an der Salatbar eine Schale voll Salat und die Kinder, die eigentlich keinen Salat essen, bekamen anscheinend Appetit und füllten für sich selbst auch jeweils eine kleine Schale. Wahrscheinlich fühlten sie sich wie am Hotel-Buffet;-). Die leeren Schalen werden wir in unseren Garten mitnehmen, damit die Kinder demnächst wieder Obst an vorbeigehende Spaziergänger und Fahrradfahrer verkaufen können. Am vergangenen Wochenende hatten sie Sauerkirschen in Bechern verkauft, was ihnen Spaß gemacht hatte.

Zuhause wurde Abendbrot gegessen, die Kinder hatten wie immer etwas Medienzeit, dann wurde geduscht und ich brachte sie ins Bett. Ein sehr entspannter erster Ferientag!

Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Und mein letztes WMDEDGT? findet ihr hier.


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Mittwoch, 5. Juli 2017

WMDEDGT? am 5. Juli 2017

Nach dem letzten WMDEDGT? im Mai erzähle ich euch heute wieder einmal, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Dies ist eine monatliche Aktion des Blogs von Frau Brüllen. Diesmal gibt es aber hier keine Bilder zu sehen, weil ich schlichtweg heute keine gemacht habe.

8 Uhr
Nachdem die Kinder und der Mann die Wohnung verlassen haben, warte ich auf die Putzfrau und düse dann auch zur Arbeit. Der Große hat wie fast jeden Tag wieder herzzerreißend geweint beim Abschied.

8:30 bis 13:30 Uhr
Ich bin auf der Arbeit. Eine Kollegin feiert Geburtstag. Leider geht es mir ziemlich schlecht, ich kränkele immer noch mit meiner Sommergrippe herum. Zum Glück heute ohne Kopfschmerzen wie fast jeden Tag in den letzten 2 Wochen, dafür mit extremer Schlappheit und Muskelschmerzen. Ätzend.

14 Uhr
Zuhause angekommen, räume ich die durch die Putzfrau am Vormittag gesäuberte Wohnung wieder in den Urzustand, hänge eine vorprogrammierte Maschine Wäsche auf, räume den Geschirrspüler aus und mache mir etwas zum Mittagessen. Ich esse und sitze kurz auf dem Sofa. Ich bin sehr schlapp und mir tut alles weh.

15:15 Uhr
Ich verlasse die Wohnung Richtung Supermarkt und kaufe noch ein paar dringend benötigte Sachen ein. Normalerweise mache ich solche kleinen Einkäufe nach der Kita mit den Kindern zusammen, aber heute bekommen wir Besuch und da klappt das nicht.

15:40 Uhr
Ich bin an der Kita angekommen, unsere Verabredung sitzt schon vor'm Eingang und ich hole schnell die Kinder aus dem Kita-Garten ab. Wir gehen mit 2 Freundinnen der Kleinen (Zwillinge) und deren Mama zum Eis-Cafè.

16 Uhr
Wir essen alle zusammen Eis in unserem Stamm-Cafè nach der Kita. Noch mehr Kinder aus unserer Kita kommen dazu.

16:30 Uhr
Wir sind bei uns zuhause angekommen und ich hatte gehofft, dass die 3 Mädchen zusammen im neuen Kinderzimmer der Kleinen spielen würden und wir Mamas Zeit zum Quatschen hätten. Stattdessen klüngelte die Kleine erst mit dem einen Zwillingsmädchen, so dass das andere sich ausgeschlossen fühlte und weinte, und später war dann meine Kleine selbst andauernd frustriert und weinte lautstark, weil sie nicht wollte, dass die beiden mit ihrem Spielzeug spielen, weil sie immer genau das haben wollte, was die andere hatte oder weil sie nur mit dem einen der Mädchen spielen wollte. Es war sehr anstrengend, ich war fast nur mit Trösten und Ausgleichen beschäftigt. So eine Phase hatte der Große ca. mit 2,5 - 3 Jahren, aber nicht mehr mit über 4 Jahren.

Der Große ist derweil mit dem Mann, der extra früher Feierabend gemacht hat, in den Park Fußball spielen gegangen, und freute sich sehr über die ungewöhnliche Exklusivzeit.

18 Uhr
Der Besuch verlässt uns, ich räume auf und bereite das Abendbrot vor.

18:30 Uhr
Der Mann und der Große sind zurück und wir essen Abendbrot. Danach dürfen die Kinder noch ein wenig Handy bzw. Tablet schauen/ spielen.

19:15 Uhr
Ich fange mit dem Abendritual der Kleinen an, der Mann wenig später mit dem Großen.

20 Uhr
Die Kleine schläft.

20:30 Uhr
Der Große schläft.

FEIERABEND!

Montag, 19. Juni 2017

Ein eigenes Kinderzimmer für die Kleine

Manchmal muss man sich von Vorstellungen verabschieden, an die man geglaubt hat, die sich aber nicht bewährt haben. Ich war z.B. lange Zeit ein überzeugter Verfechter eines gemeinsamen Kinderzimmers für meine beiden Kinder. Erstens deshalb, weil wir einfach wenig Platz in unserer 90 qm-Wohnung haben, aber auch weil ich denke, dass Kinder in einem gemeinsamen Kinderzimmer viele soziale Fähigkeiten wie Rücksichtnahme und Anpassungsfähigkeit lernen können. Das setzt aber voraus, dass sich die Kinder auch verstehen, zusammen spielen können und aneinander hängen. Bekanntlich ist das bei meinen Kindern nicht unbedingt der Fall, sie sind sehr verschieden und behindern sich eher gegenseitig, als gemeinsam zu spielen. Hier habe ich über ihre Geschwisterbeziehung geschrieben. Wir hatten die Hoffnung, dass sie sich durch ein gemeinsames Kinderzimmer annähern würden. Stattdessen sind dadurch erst viele Konflikte entstanden.


Als die Kleine ein Jahr alt war (Mai 2014), räumten wir die Wohnung um und richteten für beide ein gemeinsames Spielzimmer ein, in dem der Große auch schlief. Die Kinder bekamen das mit 20 qm größte Zimmer der Wohnung und wir schränkten uns etwas ein. Die Kleine schlief weiterhin bei mir, später stellten wir ihr Kinderbett zwar auch ins Kinderzimmer, aber sie wollte trotzdem weiterhin nur bei mir schlafen. Nach und nach kamen ihre Spielsachen dazu, zu Weihnachten 2015 auch ein Hochbett und es wurde immer als gemeinsames Kinderzimmer von uns proklamiert. Sie ging auch zum Spielen hinein, aber ich glaube, sie fühlte sich trotzdem immer wie ein Gast darin. Gefühlt war es das Zimmer des Großen, obwohl beide Namen an der Tür standen. Als die Kleine vor kurzem die ersten Gastkinder hatte, fragten diese gleich, wo denn ihr Zimmer sei. Da sie auch viel im Wohnzimmer spielte, vor allem, als sie noch kleiner war, befanden sich im Wohnzimmer einige größere Spielzeugsachen. Ihr Besitz war also überall verteilt und sie hatte keine richtige Anlaufstelle in der Wohnung. Früher war das kein Problem, aber je älter sie wurde, umso komischer wurde das.

Dazu kommt, dass die beiden wirklich überhaupt nicht miteinander spielen können. Leider beschäftigen sie sich aber auch nicht einzeln nebeneinander, sondern kleben aneinander, nerven, ärgern und piesacken sich. Die Kleine möchte gern mit dem Großen spielen und erwartet, dass er sich mit ihr abgibt. Der Große hat noch nie wie ein "normales" Kind gespielt und erwartet Bespaßung von einem Erwachsenen. Die Kleine stört ihn eher bzw. setzt ihn unter Druck mit ihrer Erwartungshaltung. Sind beide zusammen im Kinderzimmer, dauert es keine Minute, bis es Geschrei gibt. Die Kleine zetert, der Große ist genervt und wir müssen einschreiten und sie trennen. Das stresst uns unheimlich und schafft viel Unfrieden. Früher haben wir noch gedacht, das wird schon noch und sie werden sich zusammenraufen. Wir hatten auch die Hoffnung, das gemeinsame Kinderzimmer würde dazu beitragen. Nach nun 3 Jahren haben wir den Versuch aufgegeben.

Wenn der Große im September in die Schule kommt, wird er nachmittags sicher ziemlich kaputt sein und seine Ruhe brauchen. Die Kleine wird ihn stressen, wenn sie im Kinderzimmer spielt und er Hausaufgaben machen will. Ich werde nur damit beschäftigt sein, die beiden auseinanderzuhalten. Der Große möchte, wenn er seinen Freund zu Besuch hat, die Tür zum Kinderzimmer schließen. Die Kleine möchte mitspielen. Die Kleine möchte auch Besuch empfangen und ihr Spielzeug an einem Ort präsentieren, anstatt es in verschiedenen Zimmern zusammenzusuchen. All diese Überlegungen und Erfahrungen brachten mich dazu, ein eigenes Kinderzimmer für die Kleine in Betracht zu ziehen. Und da wir nur 4 Zimmer haben (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer), gab es nur die Möglichkeit, das Schlafzimmer (11 qm) aufzulösen bzw. umzuwandeln, wo die Kleine und ich bis jetzt zusammen geschlafen hatten und was nur nachts genutzt wurde. Alle anderen würden dadurch nicht beeinträchtigt. Da es auch weiterhin ihr Wunsch ist, dass ich bei ihr schlafe, konnte das auch genauso gut ihr Kinderzimmer werden, in dem ich dann eben mit schlafe. Ich brütete ein paar Monate über dieser unkonventionellen Variante, aber es gab keine andere Lösung. Auch wollte ich es nicht soweit kommen lassen wie bei einem Freund von meinem Großen, der vor kurzem die Spielsachen seiner kleinen Schwester aus "seinem" Kinderzimmer rausgeschmissen hat. Also suchte ich ein entsprechendes Bett für das schmale Zimmer, überlegte, welche Möbelstücke und welches Spielzeug zu ihr wandern würden und überzeugte den Rest der Familie.

In der vergangenen Woche war der Große auf Kitafahrt und das war eine gute Gelegenheit für die Umräum-Aktion. Denn die Kleine und ich konnten in diesen Tagen in seinem Kinderzimmer schlafen, ebenso konnten wir dort Möbel zwischenlagern, der Mann konnte abends im Zimmer werkeln, da nur ein Kind zu Bett gebracht werden musste, und alles war stressfreier als mit zwei Kindern. Zwei Tage vorher kauften wir noch Wandfarbe und einen neuen Teppichboden, was gar nicht so einfach war. Am Montag verabschiedete sich der Große auf Kitafahrt, den Rest der Woche brachte ich die Kleine in die Kita und holte sie auch ab, damit der Mann früh auf seiner Arbeit anfangen und nachmittags in der Wohnung werkeln konnte. Es war eine arbeitsreiche (vor allem für den Mann), aber nervlich unanstrengende Woche, da es mit einem Kind hier immer deutlich ruhiger ist. Die Kleine und ich machten uns morgens in aller Ruhe fertig, wo sonst immer Familienchaos und Stress vorherrschen. Auch die Nachmittage waren recht entspannt mit ihr und abends war eben nur ein Kind ins Bett zu bringen.

Die Kleine staunte jeden Tag darüber, was passierte, und wie ihr Zimmer immer mehr Formen annahm. Es war echt süß, wie sie sich freute, mithalf und alles in Beschlag nahm. Ich glaube, sie merkte dann erst selbst, wieviele Spielsachen ihr gehörten, waren diese doch früher überall verstreut. Den letzten Handschlag machte der Mann tatsächlich erst am Freitag Vormittag, bevor er den von seiner Kitafahrt zurückkehrenden Großen mittags vom Bus abholte. Als dieser nach Hause kam, staunte er nicht schlecht. Alles, was der Kleinen gehörte, war nun aus seinem Kinderzimmer raus, dafür waren andere Dinge hineingewandert. Und von Freitag zu Samstag schliefen wir zum ersten Mal im neuen Zimmer. Es ist eng, da das Zimmer sehr schmal ist, und noch nicht alles ist hundertprozentig praktikabel, aber es ist sehr gemütlich und nun wirklich ein eigenes kleines Reich für die Kleine, die als Zweitgeborene immer das Nachsehen hatte, nicht zuletzt deshalb, weil sie immer bei mir schlafen wollte und keine Notwendigkeit für ein eigenes Zimmer bestand.



Ich bin wirklich froh, dass wir das nun gemacht und geschafft haben und jedes Kind sein eigenes Revier hat. Ja, das war ursprünglich nicht meine Vorstellung und schränkt uns Erwachsene, vor allem mich, noch mehr ein als ohnehin schon. Angst habe ich z.B. vor Krankheiten meinerseits, da ich nun gar keinen Rückzugsort mehr für mich habe. Wir müssen sehen, wie das dann funktioniert. Ich hoffe aber, dass es die schwierige Geschwisterbeziehung etwas entzerrt, der Große mehr Ruhe nach seinem Schulstart hat und die Kleine sich zurückzieht und mehr auf ihr eigenes Spiel besinnt. Ich selbst hatte bis zum 15. Lebensjahr überhaupt kein eigenes Zimmer, da meine Familie zu viert in einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit Wohn- und Schlafzimmer lebte, und nein, das war nicht angenehm. Im Nachhinein frage ich mich, warum meine Eltern nicht einfach im Wohnzimmer schliefen und uns beiden Kindern das Schlafzimmer überließen. Aber die Zeiten waren eben anders, und die Bedürfnisse von Kindern weniger wert. Wir haben uns nun so entschieden, gegen unseren ursprünglichen Plan eines gemeinsamen Kinderzimmers, und ich bin gespannt, ob und wie sich das Zusammenleben verändern wird.

Wie ist das bei euch, haben eure Kinder ein gemeinsames oder getrennte Kinderzimmer, wie klappt das und ist es so, wie ihr euch das vorgestellt habt?

Samstag, 4. März 2017

Ein glückliches kurzzeitiges Einzelkind

Hach, war die Kleine heute fröhlich und glücklich! Wir waren am Nachmittag allein mit ihr, weil der Große auf einem Kindergeburtstag verweilte. Wir fuhren in unseren Garten, werkelten, spielten, picknickten und genossen den ersten milden Frühlingstag in diesem Jahr. Dann spazierten wir noch auf die Felder hinter unserem Garten, spielten Fangen, trampelten auf Maulwurfshügeln herum und fuhren später zu einer Pferdekoppel, weil die Kleine sich das immer so sehr wünscht. Ist der Große dabei, gestaltet sich das meist schwierig, weil es für ihn "langweilig" ist. Zuhause angekommen, fuhr der Mann los, um den Großen vom Kindergeburtstag abzuholen und die Kleine wollte noch nicht hochgehen. Also fuhr sie noch ein wenig Laufrad um den Block und ich lief nebenher. Den ganzen Nachmittag über lachte sie total viel, schäkerte, es gab kein Geschrei und Gezeter, sie war super gut drauf und selig. Das war echt schön zu sehen und so entspannend für uns.


Wir stellen immer wieder fest, dass unsere Kinder aufblühen, wenn sie mit uns allein sind. Beim Großen war und ist das ganz deutlich zu bemerken, wobei er am liebsten mit nur einem Elternteil allein ist, der sich voll auf ihn konzentrieren kann. Er mag am liebsten die 1-zu-1-Situation. Bei der Kleinen ist mir das bisher noch nicht so extrem aufgefallen, aber heute sah man, wie glücklich sie dank unserer ungeteilten Aufmerksamkeit und Zuwendung war. Die vielen kleinen Scharmützel und Streitereien, die ihr Bruder und sie den ganzen Tag über ausfechten, die vielen Kämpfe um unsere Aufmerksamkeit, um Entscheidungen, die zu ihren Gunsten ausfallen sollen, um's Gewinnen, Mehr-Haben, Schneller-Sein, Recht-Haben, die fielen heute Nachmittag alle weg. Das tat ihr gut, das tat uns gut.

Keine Situation, wo ein Kind einen anderen (oder den gleichen) Wunsch hat als das andere und man sich irgendwie einen halbwegs fairen Kompromiss ausdenken muss (bei dem sich meist trotzdem ein Kind übervorteilt fühlt). Kein Zerren um Programmpunkte, um Elternteile, um Zeit, Nerven, Essen und Trinken, darum, wer zuerst ins Auto einsteigen darf oder das minimal größere Stück der Banane hatte. Keine Enttäuschung bei der Kleinen über einen Bruder, der nicht mit ihr Eisverkaufen im Garten spielt, obwohl sie das an ihrer kleinen Eistheke wirklich hingebungsvoll zelebriert. Keine Genervtheit beim Großen wegen seiner kleinen Schwester, die mit ihrer lauten, vehementen, direkten und klaren Art sicherlich oft schneller zu uns durchdringt als er. Keiner fühlte sich zurückgesetzt, weil der Papa gerade mal nur mit dem einen Kind spielte. Es war so dermaßen entspannend, ich sag's euch.

Es ist ja nicht so, dass wir nicht versuchen, jedem Kind Exklusivzeit zu geben. Der Mann beschäftigt sich viel mit dem Großen allein, ich gehe öfter mit der Kleinen allein raus, weil wir dies beide mögen. Aber die meiste Zeit sind sie natürlich zusammen, sie teilen sich ein Kinderzimmer (in dem die Kleine allerdings nicht schläft) und des Öfteren unternimmt auch ein Elternteil etwas mit beiden Kindern, um dem anderen Elternteil Freizeit zu ermöglichen, da dies unsere einzige Entlastungsmöglichkeit ist. Sind sie zusammen, gibt es fast permanent Streit, Auseinandersetzungen, Missverständnisse, Enttäuschungen, Frust. Und immer suchen sie eher den Kontakt zu den Eltern, als sich mit dem Geschwisterkind auseinanderzusetzen. Man hat das Gefühl, sie befinden sich in einer ständigen Konkurrenzsituation um unsere Zuwendung, was natürlich auch damit zusammen hängt, dass sie miteinander nicht viel anzufangen wissen. Die Kleine will ja immer mit dem Großen spielen, versucht ihn auch zu animieren, aber er hat meist keine Lust auf ihre Spiele oder will nicht, dass sie den Takt vorgibt oder weiß auch oft einfach gar nicht, wie und was er spielen soll. Das führt zu vielen Konflikten, die sehr nervenaufreibend für uns sind.

Umso entspannter war es heute, als wir mit der Kleinen allein waren und all das wegfiel. Umgekehrt wäre es mit dem Großen genauso. Man erholt sich mental richtig, das ist unglaublich. Wie sehr uns die ständigen Scharmützel der Kinder beeinträchtigen, merken wir besonders deutlich, wenn sie mal wegfallen, was meist nur bei Abwesenheit eines Kindes der Fall ist. Und wie entspannend es ist, nicht ständig vermitteln, schlichten, trösten und aufteilen zu müssen. Wie einfach es ist, wenn man sich nicht permanent zerreißen muss. Als der Große heimkam, saß ich mit der Kleinen auf dem Sofa und las ihr ein Buch vor. Ich wollte ihn eigentlich begrüßen und ausfragen, wie es gewesen ist. Mit ihm zusammen Abendbrot essen und ihm Aufmerksamkeit widmen. Gleichzeitig wollte ich aber auch nicht die Kleine verlassen und unser gemeinsames Buch-Vorlesen beenden. Das hätte ich gemein gefunden. Ich entschied mich, bei der Kleinen zu bleiben, was mir sofort ein schlechtes Gewissen wegen des Großen machte. Der Mann kümmerte sich um ihn. Nachdem der ganze Nachmittag so einfach und klar gewesen war, sah ich an diesem kleinen Beispiel gleich wieder deutlich die Schwierigkeiten und Herausforderungen im Umgang mit Geschwisterkindern. Und diese Situation war zum Glück ohne negative Emotionen abgelaufen, die man hätte ausgleichen müssen. Ohne Streit, Frust, Enttäuschung. Das ist selten. Aber so angenehm! Wie dieser Nachmittag mit einem glücklichen kurzzeitigen Einzelkind.

Montag, 12. September 2016

12 von 12 im September 2016

Meine ersten #12 von 12 nach der Aktion bei Draußen nur Kännchen und ich habe es nur auf 11 Bilder geschafft. Peinlich! Aber egal, hier ist mein Alltag am heutigen Montag, einem wundervollen warmen Spätsommertag.

Montag ist mein freier Tag. Um 8 Uhr sind alle aus dem Haus und ich räumte ein wenig auf. Da ich mit der Kleinen von Samstag auf Sonntag im Garten übernachtete und somit 2 Tage kaum zuhause war, fällt bei mir immer einiges an. Um 8:45 Uhr ging ich zur Physiotherapie, wo ich um 10 Uhr fertig war.


Danach war ich kurz einkaufen, obwohl der Rewe Lieferservice bald kommen sollte. Aber einiges muss man ja doch noch frisch im Markt kaufen. Ab und zu fotografiere ich mir ein Produkt schnell ab, welches ich dann später auf die Einkaufsliste meiner Rewe App speichern will.


Und natürlich bringe ich meiner Kleinen diese Ü-Eier mit;-)


Wieder zuhause legte ich Wäsche zusammen, hängte die fertige Maschine auf und fing an, Mittagessen zu kochen. Montag ist der einzige Tag, wo ich ganz in Ruhe kochen UND essen kann und ich genieße dies immer sehr. Es gab zum ersten Mal in diesem Herbst Kürbis! Zwischendurch bereitete ich noch ein paar Angebote von zu klein gewordenen Schuhen für den Verkauf bei Ebay vor.


Gegen 12:45 Uhr klingelte der Rewe Lieferservice und ich war eine Weile mit Einräumen und Verstauen beschäftigt. Für uns ist das eine riesen Erleichterung, sich die ständig wiederkehrenden und schweren Sachen liefern zu lassen. Hätte ich das mal schon in der Babyzeit des Großen gemacht (gab's das damals schon?)!


Danach war Entspannung angesagt und ich las und surfte auf dem Sofa. Kurz bevor ich die Kinder abhole, denke ich montags immer, jetzt könnte ich noch einen freien Tag ohne To Dos hinterher gebrauchen. Ich komme immer nur sehr schwer und langsam in den Erholungsmodus und möchte noch so vieles machen.

Um 15:30 Uhr holte ich die Kinder ab und wir gingen unser obligatorisches Nachmittagseis essen. Die Koalabärchen haben wir selbst oben raufgesteckt. Man kann sie im Café aber auch bestellen.


Danach wollte ich heute mal wieder in den Park, weil die Hitze dort am erträglichsten ist. Der Große hatte zwar schlechte Laune und maulte immer wieder, aber irgendwann hatten wir den Weg von eigentlich 10 Minuten geschafft. Am Springbrunnen kühlten wir uns erstmal ab


und hielten die Beine ins Wasser. Die Laune wurde besser.


Der Große schaute pikiert zwei Gleichaltrigen zu, die heftigst mit den Füßen planschten und sich komplett nass spritzten. Das würde er nicht im Traum machen!

Später gab es natürlich noch ein Eis im Parkcafè bzw. für mich eine Eisschokolade, von der ich allerdings nicht mal die Hälfte abbekam. Typisch! Die Kinder spielten tatsächlich allein im großen Sandkasten (eine Seltenheit!) und ich konnte auf der Bank sitzen.

Um 18 Uhr gingen wir heim und aßen Abendbrot. Danach spielte der Papa noch kurz mit den Kindern "Schnappt Hubi"


und ich bügelte 15 Teile,


bis es für die Kinder ins Bett ging. Um 20:30 Uhr war Feierabend.


Gute Nacht!