Heute ist der 5. des Monats und somit heißt es im Rahmen der bekannten Bloggeraktion wieder einmal: "Was
machst du eigentlich den ganzen Tag?" Es ist der vorletzte Tag der Weihnachtsferien, am Montag beginnt der richtige Alltag wieder. Ich war aber gestern schon wieder arbeiten und die Kleine halbtags in der Kita. Die Kinder sind heute beim Papa, wie meist samstags. Ich habe somit kinderfrei und das heißt, Putztag und Me-Time, wenn ich es schaffe. Heute habe ich es tatsächlich in eine Ausstellung geschafft!
6:00 Uhr
Ich wache auf, obwohl kein Wecker klingelt und keine Kinder da sind. Die Nacht war bescheiden, ich habe schlecht geschlafen, viel geweint und lag wach. Mir geht es im Moment total mies, ich bin am Boden zerstört und komplett aus meiner Stabilität geworfen, seit einer Mitteilung am Neujahrstag, die mich unglaublich schmerzt und die ich kaum verarbeiten kann. Dass sie mich so mitnimmt, erstaunt mich selbst, aber so verzweifelt, traurig, hoffnungslos und voller Schmerz war ich wirklich seit ganz vielen Jahren nicht mehr. So hat das Jahr überhaupt nicht schön begonnen und ich hoffe, dass ich mich mit der Zeit wieder etwas zusammenflicken kann. Ich liege eine Weile wach, döse wieder ein und wache dann um kurz nach 8 Uhr wieder auf. Ich fühle mich wie durch den Kakao gezogen und frühstücke erstmal in Ruhe.
9:00 Uhr
Ich räume die ganze Weihnachtsdeko weg, packe alles in Kisten, putze und bringe die Kartons in den Keller. Allein geht das super schnell, aber ich finde es erstaunlich, dass die Weihnachtszeit auch schon wieder vorbei ist. Zum Trost habe ich mir schon einen Topf Narzissen gekauft - der Frühling kommt. Danach sauge ich die ganze Wohnung und hänge Wäsche auf. Alles geht schnell von der Hand, wenn man allein ist. Aber man darf nicht vergessen, dass ich eben auch mehr zu tun habe, weil ich alles allein machen muss. Zwischendurch muss ich immer wieder weinen.
11:30 Uhr
Ich bin erstmal fertig und entschließe mich, in die Innenstadt zu fahren und eine Ausstellung zu besuchen, die morgen endet. Wenn der richtige Alltag wieder beginnt, habe ich dafür meist keine Energie. Ich fahre und laufe zum Deutschen Historischen Museum, wo ich früher mal zeitweise gearbeitet habe, und schaue mir die Ausstellung "Europa und das Meer" an, die eine Freundin von mir mit-kuratiert hat. Spannend und nicht zu groß, nach einer Stunde bin ich durch.
13:00 Uhr
Danach bummle ich noch ein wenig an der Spree entlang, esse eine Bratwurst, lausche einem Musiker auf der Friedrichsbrücke und fahre dann mit der Straßenbahn wieder Richtung Heimat, steige am Park aus und spaziere durch den Park nach Hause. So habe ich frische Luft und Bewegung gehabt, den Kopf gefüttert und mich von dem Schmerz, der mich zuhause überfällt, etwas abgelenkt. Obwohl draußen auch oft noch die Tränen kommen.
15:30 Uhr
Ich bin wieder zuhause, räume noch ein wenig, trinke Kaffee und fange diesen Post an.
16:30 Uhr
Meine Rewe-Lieferung kommt, die mir heute den Wochenendeinkauf erspart hat. Damit sind wir für den Alltagsstart wieder gut gerüstet. Ich räume alles aus und freue mich wie immer, dass ich nichts in den 2. Stock schleppen musste.
17:30 Uhr
Die Kinder kommen vom Papa wieder und gleich ist Trubel in der Bude. Sie beobachten noch kurz einen Kindergeburtstag mit Lagerfeuer im Nachbarsgarten. Wir essen Abendbrot, sie haben ihre Medienzeit und dann bringe ich sie ins Bett.
20:00 Uhr
Feierabend bzw. Blog-Zeit.
Habt einen schönen Sonntag und einen guten Alltagsstart am Montag wieder!
Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen.
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Samstag, 5. Januar 2019
Donnerstag, 5. Juli 2018
WMDEDGT? am 5. Juli 2018 - Erster Ferientag
Gestern gab es in Berlin Zeugnisse und heute war der erste Ferientag. Mein Großer hat sein erstes Schuljahr geschafft! Wir haben abends mit einem Pizzaessen gefeiert und heute hatte ich mir frei genommen, damit er wirklich abschalten kann und ein Ferien-Feeling bekommt. Die letzten Wochen waren sehr terminreich und anstrengend und wir sind alle urlaubsreif.
Die Kleine ging in die Kita, der Große und ich frühstückten auf dem Balkon und dann kam schon um 9 Uhr der beste Freund des Großen zu Besuch. Dessen Eltern hatten zwar auch frei, aber da die beiden Jungs sich in den ganzen Ferien wahrscheinlich nicht sehen werden, weil sie immer abwechselnd weg sind, wollten die Jungs nochmal Zeit miteinander verbringen. Es war mega entspannt und sehr ruhig, die beiden harmonieren wirklich wahnsinnig gut und ich wünschte, meine Kinder würden sich mal einen einzigen Tag so gut miteinander beschäftigen wie diese beiden Jungen.
Sie fachsimpelten über die Fußball-Sammelkarten, spielten im Hausgarten mit den neuen Pop-Up-Fußballtoren*, die der Große für sein erfolgreiches 1. Schuljahr bekommen hatte, Fußball, solange es noch nicht zu heiß war, aßen Mittag und spielten nochmal, bevor wir zusammen die Kleine aus der Kita abholten. Das obligatorische Eis wurde im Lieblingscafè verspeist und dann wollten die beiden Freunde noch weiter spielen, so dass wir die Abholzeit etwas verschoben.
Zuhause angekommen, verschwanden sie gleich wieder im Zimmer des Großen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich Kinder/ Menschen, die ähnlich ticken, miteinander beschäftigen können. Ich musste für keinerlei Bespaßung, sondern lediglich für die Verpflegung sorgen. Das habe ich nur sehr selten. Sie spielen nicht im klassischen Sinne, das können beide nicht, aber da sie sich in diesem Unvermögen ähnlich sind, finden sie eine Ebene, die super funktioniert. Anders als bei der Kleinen, die immer vom Großen erwartet, dass er mit ihr spielt und dann enttäuscht ist, während der Große genervt ist, dass sie ihm so auf der Pelle hängt.
Als der Freund um 17 Uhr abgeholt wurde (er war also 8 Stunden bei uns gewesen), musste ich noch schnell etwas einkaufen gehen. Eigentlich sollte nur die Kleine mit, aber der Große wollte nicht allein zuhause bleiben und so gingen wir zusammen. Ich holte mir bei Rewe an der Salatbar eine Schale voll Salat und die Kinder, die eigentlich keinen Salat essen, bekamen anscheinend Appetit und füllten für sich selbst auch jeweils eine kleine Schale. Wahrscheinlich fühlten sie sich wie am Hotel-Buffet;-). Die leeren Schalen werden wir in unseren Garten mitnehmen, damit die Kinder demnächst wieder Obst an vorbeigehende Spaziergänger und Fahrradfahrer verkaufen können. Am vergangenen Wochenende hatten sie Sauerkirschen in Bechern verkauft, was ihnen Spaß gemacht hatte.
Zuhause wurde Abendbrot gegessen, die Kinder hatten wie immer etwas Medienzeit, dann wurde geduscht und ich brachte sie ins Bett. Ein sehr entspannter erster Ferientag!
Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen.
Und mein letztes WMDEDGT? findet ihr hier.
* Affiliate Link
Die Kleine ging in die Kita, der Große und ich frühstückten auf dem Balkon und dann kam schon um 9 Uhr der beste Freund des Großen zu Besuch. Dessen Eltern hatten zwar auch frei, aber da die beiden Jungs sich in den ganzen Ferien wahrscheinlich nicht sehen werden, weil sie immer abwechselnd weg sind, wollten die Jungs nochmal Zeit miteinander verbringen. Es war mega entspannt und sehr ruhig, die beiden harmonieren wirklich wahnsinnig gut und ich wünschte, meine Kinder würden sich mal einen einzigen Tag so gut miteinander beschäftigen wie diese beiden Jungen.
Sie fachsimpelten über die Fußball-Sammelkarten, spielten im Hausgarten mit den neuen Pop-Up-Fußballtoren*, die der Große für sein erfolgreiches 1. Schuljahr bekommen hatte, Fußball, solange es noch nicht zu heiß war, aßen Mittag und spielten nochmal, bevor wir zusammen die Kleine aus der Kita abholten. Das obligatorische Eis wurde im Lieblingscafè verspeist und dann wollten die beiden Freunde noch weiter spielen, so dass wir die Abholzeit etwas verschoben.
Zuhause angekommen, verschwanden sie gleich wieder im Zimmer des Großen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich Kinder/ Menschen, die ähnlich ticken, miteinander beschäftigen können. Ich musste für keinerlei Bespaßung, sondern lediglich für die Verpflegung sorgen. Das habe ich nur sehr selten. Sie spielen nicht im klassischen Sinne, das können beide nicht, aber da sie sich in diesem Unvermögen ähnlich sind, finden sie eine Ebene, die super funktioniert. Anders als bei der Kleinen, die immer vom Großen erwartet, dass er mit ihr spielt und dann enttäuscht ist, während der Große genervt ist, dass sie ihm so auf der Pelle hängt.
Als der Freund um 17 Uhr abgeholt wurde (er war also 8 Stunden bei uns gewesen), musste ich noch schnell etwas einkaufen gehen. Eigentlich sollte nur die Kleine mit, aber der Große wollte nicht allein zuhause bleiben und so gingen wir zusammen. Ich holte mir bei Rewe an der Salatbar eine Schale voll Salat und die Kinder, die eigentlich keinen Salat essen, bekamen anscheinend Appetit und füllten für sich selbst auch jeweils eine kleine Schale. Wahrscheinlich fühlten sie sich wie am Hotel-Buffet;-). Die leeren Schalen werden wir in unseren Garten mitnehmen, damit die Kinder demnächst wieder Obst an vorbeigehende Spaziergänger und Fahrradfahrer verkaufen können. Am vergangenen Wochenende hatten sie Sauerkirschen in Bechern verkauft, was ihnen Spaß gemacht hatte.
Zuhause wurde Abendbrot gegessen, die Kinder hatten wie immer etwas Medienzeit, dann wurde geduscht und ich brachte sie ins Bett. Ein sehr entspannter erster Ferientag!
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Sonntag, 6. Dezember 2015
Unser Wochenende in Bildern 5./6. Dezember 2015
Unser zweites Adventswochenende begann am Freitagabend mit Plätzchenbacken. Die Kinder haben tatkräftig mitgeholfen und ich muss sagen, es wird von Jahr zu Jahr besser. Beim ersten Mal, als der Große 1 3/4 Jahre alt war, habe ich vor Enttäuschung geheult, weil ich mir das Plätzchenbacken mit Kindern so schön vorgestellt hatte und das Gegenteil der Fall war. Mittlerweile klappt es abseits von Perfektionismus halbwegs und ohne Nervenzusammenbrüche. Und lecker waren sie auch.
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