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Freitag, 15. März 2019

Der 8. Geburtstag des Großen

8 Jahre ist mein Großer nun alt, es ist wirklich unglaublich, ich bin weder wehmütig noch traurig, sondern finde es unglaublich toll! So ein großer Junge, der sich so grandios entwickelt hat. Der Schulstart vor anderthalb Jahren hat ihm nochmal einen unglaublichen Selbstbewusstseinsschub gegeben, er erhält fast ausschließlich positives Feedback und merkt selbst, wie er sein Leben, seine Herausforderungen meistern kann. Ich begleite und unterstütze ihn weiterhin verständnisvoll und zugewandt und sehe gleichzeitig, wie er immer selbstständiger wird und mich immer weniger benötigt. Das finde ich wunderbar!

Die Vorbereitungen für seinen Geburtstag machte ich wie im letzten Jahr allein und war wieder richtig stolz, als der Geburtstagstisch abends fertig war. Am Geburtstagsmorgen (6. März) waren die Kinder natürlich sehr aufgeregt und als der Große zu seinen Geschenken durfte, freute er sich sehr. Nacheinander packte er jedes Geschenk aus und war wirklich sehr glücklich. Da es ein Mittwoch und damit ein normaler Schultag war, blieb allerdings nicht viel Zeit, wir frühstückten und machten unser normales Morgenprogramm. Der Papa brachte die Kinder weg und in der Schule wurde mit den mitgebrachten Muffins und Süßigkeiten gefeiert.

Ich hatte mir frei genommen und die beiden Mittwochstermine des Großen abgesagt. Ich holte ihn nach dem Mittagessen um 13:30 Uhr an der Schule ab und wir gingen vergnügt nach Hause. Zuhause konnte er ausgiebig und vor allem in Ruhe (ohne die Schwester) 2 Stunden mit seinen neuen Dingen spielen. Natürlich baute er zuerst sein Lego-Geschenk auf.


Gegen 16 Uhr holte ich dann allein die Kleine von der Kita ab und um 16:45 Uhr kam der Papa der Kinder von der Arbeit und spielte auch noch zusammen mit dem Großen. Abends machten wir unser traditionelles Pizza-Picknick und dann übernachtete der Große beim Papa, was ich persönlich nicht optimal fand, weil er traurig war, dass er seine Geschenke verlassen musste. Ich sah ihn dann am nächsten Tag wieder, als ich mit ihm zur U10 bei der Kinderärztin ging. Der Geburtstag war schön ruhig und genau richtig für den Großen.

Action gab es dann am Samstag beim Kindergeburtstag. Aus finanziellen Gründen hatte ich lange nach einer preiswerten und trotzdem spannenden Feiermöglichkeit gesucht und mich schließlich für eine Geburtstagsführung im Naturkundemuseum Berlin entschieden.


Diese sollte 1 Stunde dauern und kindgerecht einige Höhepunkte der umfangreichen Ausstellungen vorstellen. Das Museum ist von uns aus gut zu erreichen und bietet spannende Highlights, darunter den T-Rex Tristan, für unsere Geburtstagsgäste im Alter von 5 bis 8 Jahren.


Der Große hatte 6 Kinder eingeladen, wobei ein Freund leider abgesagt hatte, so dass die Gruppe also insgesamt aus 7 Kindern bestand. Als alle da waren (auch meine Kinder kamen erst 14 Uhr vom Papa zurück), fuhren wir in 2 Gruppen mit der S-Bahn und dem Auto zum Museum, wo unsere Führung startete. Der Anfang war, obwohl in der spannenden Dinosaurier-Eingangshalle, etwas zäh und alle Kinder mussten sich erst an das Herumstehen und Zuhören gewöhnen. Nicht alle hatten bereits Museumserfahrung...

Im zweiten Teil der Führung wuchs die Begeisterung sichtlich, als im Schnelldurchlauf noch einige Highlights aufgesucht wurden. Ein paar Kinder mischten kräftig mit, stellten Fragen und zeigten ihr Wissen. Absoluter Höhepunkt war, als der Museumspädagoge die Geschenke brachte: es gab für jedes Kind einen versteinerten Hai-Zahn und für das Geburtstagskind, den Großen, zusätzlich noch einen echten (kleinen) versteinerten Dino-Knochen. Das war richtig toll und einige Mamas berichteten mir später, wie stolz ihr Kind diesen Schatz hütete. Die Führung ging insgesamt länger als 1,5 Stunden, was ich persönlich zu lang fand, wobei aber eben der 2. Teil deutlich kurzweiliger war.

Zurück zuhause blieb gar nicht viel Zeit übrig, schnell wurde der Kuchentisch geplündert, die Geschenke der Kinder ausgepackt, noch ein wenig im Kinderzimmer gespielt und vor allem der neue Kickertisch* ausprobiert. Um 18:30 Uhr waren alle Kinder abgeholt, wir räumten auf, der Papa verabschiedete sich und wir hatten noch ein wenig Zeit, um runterzufahren. Ich bin immer ziemlich kaputt nach solchen Kindergeburtstagen, obwohl ich mich diesmal schnell erholte, weil ich nicht mehr so grundsätzlich erschöpft bin wie früher. Aber das Betreuen so vieler verschiedener Kindercharaktere, wilde und ruhige, vorlaute und vernünftige, interessierte und gelangweilte, erfordert schon einiges an Nerven, und auch das Geschwisterkind, die Kleine, machte diesmal Sperenzien. Der Große, das Geburtstagskind, stand am wenigsten im Mittelpunkt, weil er einfach im Vergleich zu den anderen Kindern so ruhig war. Aber er macht das mittlerweile alles super mit und wirkte nicht überfordert oder genervt. Und ich denke, nach dem etwas holprigen Start gingen dann doch alle Kinder glücklich und zufrieden nach Hause.


Nun ist mein Großer schon in seinem 9. Lebensjahr. Wahnsinn!

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Dienstag, 5. März 2019

WMDEDGT? am 5. März 2019 - Fasching und Geburtstagsvorbereitungen

Heute ist der 5. des Monats und somit heißt es im Rahmen der bekannten Bloggeraktion wieder einmal: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?".

Es ist Faschingsdienstag! In der Schule gab es für den Großen schon vor 3 Wochen eine Faschingsveranstaltung, bei der er sein Gladiator-Kostüm* ausführen konnte, aber in der Kita wird mit einem Frühstück und einer Party gefeiert. Die Kleine ist schon sehr aufgeregt, ja wir sind alle diese Woche sehr aufgeregt, weil der Große morgen Geburtstag hat und noch einige aufregende Dinge anstehen. Leider bin ich schon wieder bzw. immer noch angeschlagen, wie fast durchgehend in den letzten Wochen.

6:30 Uhr

Mein Wecker klingelt wie immer im Alltag, ich mache mich fertig und wecke dann die Kinder. Wir frühstücken, ziehen uns an und die Kleine packt ihr Hexen-Kostüm* und die Lebensmittel für das Faschingsfrühstück ein.

7:30 Uhr
 
Der Papa kommt und bringt die Kinder zur Schule und zur Kita. Ich mache mich für die Arbeit fertig und verlasse um 7:50 Uhr die Wohnung. Leider hat die S-Bahn Verspätungen und Ausfälle zu verzeichnen und ich bin erst 8:30 Uhr auf der Arbeit.

8:30 bis 14 Uhr

Arbeit. Alles wie üblich. Zwischendurch hagelt es draußen, dann scheint die Sonne wieder. Mittags kommt eine Mail, dass das Abschlussfest der Klasse des Großen, bei dem ein Theaterstück aufgeführt wird, an einem Nachmittag stattfindet, an dem voraussichtlich auch das Zuckertütenfest der Kleinen in der Kita gefeiert wird. Das ist so ärgerlich und schwierig für Mehrkind-Eltern!

14:30 Uhr

Ich gehe noch kurz einkaufen und Blümchen holen. Die gehören zu dem morgigen Geburtstagstisch einfach dazu.

15 Uhr

Ich bin zuhause, räume den Geschirrspüler aus, falte die trockene Wäsche, esse etwas Warmes und ruhe mich noch ein bisschen aus. 

16 Uhr

Ich hole den Großen von der Schule ab und wir gehen zusammen zur Kita, um die Kleine aufzugabeln, die begeistert von ihrem Faschingstag erzählt. Es gab sogar noch 3 andere Hexen in der Kita! Wir essen Eis in unserem Stamm-Cafè und gehen dann nach Hause.

17 Uhr

Wir sind zuhause und fangen gleich an, Mini-Muffins für die Schulklasse des Großen zu backen. Das dauert bis zum Abendbrot. Gut, dass ich den Geburtstagskuchen gestern schon fertig gemacht habe.


18 Uhr

Abendbrot und danach Medienzeit.

19 Uhr

Abendritual. Die Kinder schlafen gegen 19:30 Uhr und ich fange an, das Wohnzimmer zu dekorieren, Luftballons aufzublasen, den Geburtstagstisch aufzubauen und alles für den Geburtstag vorzubereiten. Seine Geschenke hatte ich natürlich auch schon gestern eingepackt.

20:30 Uhr

Feierabend. Wahnsinn - morgen wird mein Großer 8 Jahre alt!



Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Mein letztes WMDEDGT? findet ihr hier.


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Montag, 4. März 2019

Geschenke für den 8. Geburtstag des Großen (Werbung)

In wenigen Tagen feiert mein Großer seinen 8. Geburtstag und ich möchte euch in alter Tradition seine Geschenke zeigen und verlinken. Vielleicht sind ja Anregungen für euch dabei. Und ich denke in diesen Tagen immer an den Countdown bis zu seiner Geburt, denn sein ET war schon überschritten und wir warteten ungeduldig auf unser erstes Kind.


Ich finde, es wird immer schwieriger, ein größeres Hauptgeschenk zu finden, je älter er wird, und er hat eigentlich auch keine konkreten Wünsche. Diesmal kam mir zum Glück schon vor längerer Zeit die Idee, ihm einen Kickertisch für sein Zimmer zu schenken, da er gern kickert und damit auch eine coole Beschäftigung für den Besuch von Freunden vorhanden ist. Beim Recherchieren bin ich auf Multifunktionstische gestoßen, die man zu mehreren Spielen umwandeln kann. Es gibt Tische, mit denen man 10 verschiedene Spiele abdeckt. Das ist natürlich besonders toll und vielseitig.

Ich habe mich für den Best Sporting Tischkicker Multi* entschieden, mit dem man Tischfußball, Billard, Tischtennis und Hockey spielen kann. Dieser Tisch ist recht groß und passt deshalb nur in ein ausreichend großes Kinderzimmer. Für viele Kinder im Alter meines Großen wird er etwas zu hoch sein. Da er allerdings sehr groß ist und der Tisch noch ein paar Jahre Freude machen, habe ich mich lieber für einen höheren Tisch entschieden.
 

Neben diesem großen Geschenk bekommt er den Experimentierkasten "Balance Bots"* von Kosmos, mit dem man 10 coole Modelle mit Kreiseleffekt, darunter einen Breakdancer und einen Schienenroboter, bauen kann. Die Kosmos Experimentierkästen machen meinen Kindern viel Spaß, auch die Kleine hat schon einiges ausprobiert.


Lego ist natürlich auch wieder dabei, er bekommt den neuen Lego Creator Unterwasser-Roboter*. Obwohl er nicht mehr ganz so manisch in Sachen Lego ist, baut er immer noch gern Lego zusammen, hat die Neuheiten gleich studiert und sich dieses Set ausgesucht.


Zu jedem Geburtstag schenke ich außerdem ein umfangreicheres Buch, meist etwas zur Wissensaneignung oder zum Nachschlagen. Diesmal habe ich mich für "Alle Länder dieser Welt. Eine Reise um die Erde"* entschieden, in dem Kinder "allerlei Wissenswertes, Spannendes und Witziges über alle Länder dieser Erde, ihre Geografie, ihre Kultur, die Menschen, Natur und Tiere" erfahren können. Es ist umfangreich bebildert und sehr abwechslungsreich gestaltet und ich hoffe immer noch auf den Tag, an dem beide Kinder mal gemeinsam ihre Nasen in solch ein Buch stecken, schmökern und entdecken.


Im Moment baut der Große total gern 3D-Puzzles und Bauwerke aus Karton, die man nach Anleitung ausstanzen und zusammenfügen muss, ohne zu Schneiden und ohne zu Kleben. Er ist darin sehr schnell und selbstständig und ich mache das auch sehr gern. Als ich ihn letztens wegen des Streiks der Lehrer und Erzieher in der Schule mit auf meiner Arbeit hatte, hat er sich eine Stunde fast allein damit beschäftigt, solch ein 3D-Bauwerk zusammenzubauen. Deshalb gibt es zum Geburtstag das 3D-Puzzle London Cityline* von Cubic Fun, durch das er gleichzeitig noch etwas über die Bauwerke Londons, der Stadt, in der ich fast 1 Jahr als Au Pair lebte, lernen kann. Diese Cityline-Sets gibt es auch für Paris, New York und Barcelona. Ebenso kann man viele Bauwerke auch einzeln kaufen. Eine schöne Beschäftigung für Kinder, die gern nach Anleitung bauen.


Ein normales Puzzle liegt auch noch auf seinem Geschenketisch, das Ravensburger World of Wildlife* mit 300 Teilen, das mal eine Atempause zwischen mehreren 1000-Teile-Puzzles, die wir in letzter Zeit gemeinsam lösten, darstellen wird.


Vom Papa wird er einige zusätzliche Teile für sein Gravitrax bekommen, mit dem er seit Weihnachten doch immer wieder spielt. Ich bin mir sicher, er wird sich über alles freuen und erstmal beschäftigt sein. Ein bisschen gedulden muss er sich noch, dann ist es soweit. Und dann wird er 8 Jahre alt - unfassbar!


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Mittwoch, 30. Januar 2019

Unsere Weihnachtsferien 2018/19

Bevor der Januar zuende geht, möchte ich wenigstens noch einen kurzen Abriss unserer Weihnachtsferien 2018/19 geben, so wie ich es auch die letzten Jahre gemacht habe. Es war das erste Weihnachten als getrennte Familie und wir müssen nun ausprobieren und einen Plan dafür entwickeln, wie wir solche Zeiten in den nächsten Jahren gestalten wollen. Diesmal haben wir den Weg einer gemeinsamen Reise gewählt und die Feiertage zusammen, aber nicht zuhause, sondern in einem vertrauten Ferienpark verbracht. Ich hatte vorher schon gesagt, dass ich viel unternehmen und wenig Leerlauf haben möchte, um die alten familiären Konflikte etwas zu umschiffen. Wir waren im letzten Jahr mehrmals für ein paar Tage als Familie verreist und das hat - mit vielen Unternehmungen - eigentlich immer gut geklappt. Diesmal war es aber etwas schwieriger, was an verschiedenen Umständen lag.

Wir sind gleich am ersten Ferientag losgefahren und nachmittags ins Schwimmbad des Ferienparks gegangen. Am nächsten Tag haben wir vormittags einen Ausflug gemacht und am Nachmittag (23.12.) kam der Weihnachtsmann samt Weihnachtswichtel ins Kinderhaus des Ferienparks. Meine Kinder finden das klasse, einen "echten" Weihnachtsmann zu sehen, weil sie diese Erfahrung zuhause nie hatten. Die Kleine war wieder hin und weg (siehe Wochenende in Bildern).


Am Heiligabend machten wir vormittags einen längeren Spaziergang und am Nachmittag dann unsere eigene Bescherung inkl. ausgiebigem Bespielen der Geschenke. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren die Kinder vormittags im Kinderhaus spielen und nachmittags besuchten wir den Leipziger Zoo. Am 2. Weihnachtsfeiertag kamen meine Eltern zu Besuch in den Ferienpark und wir verbrachten den Tag zusammen. Kurioserweise hatte das Restaurant, in dem wir für's Mittagessen reserviert hatten, Stromausfall und wir mussten auf die Schnelle eine Alternative organisieren, da natürlich alle Vorräte schon aufgebraucht waren. Dann war der Kurzurlaub zuende und wir fuhren am nächsten Tag - nach einem Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal - zurück nach Hause.


Insgesamt fand ich die Tage abwechslungsreich und eigentlich nicht stressig oder zumindest weniger stressig als in früheren Familienurlauben. Aber das Zusammensein war tatsächlich etwas zu lang und diesmal nicht so ganz einfach, was verschiedene Gründe hatte. Nach einigen Tagen schleifen sich bei allen doch wieder bestimmte Verhaltensmuster ein und so war es gut, dass der Urlaub nach 5 Tagen zuende war. Was die Kinder betrifft, so fiel uns deutlich auf, dass die Kleine in diesen Tagen aufblühte und sehr fröhlich war, während der Große eine seiner berühmt-berüchtigten "Kopf-Leer-Phasen" hatte, was wie immer etwas anstrengend war. Die Kleine genießt eben das Zusammensein der ganzen Familie, während der Große eher verwirrt ist.

Nach diesem Urlaub verbrachten die Kinder zwei Tage beim Papa und ich konnte in aller Seelenruhe auspacken, Wäsche waschen, die Einkaufsvorräte füllen und mich regenerieren. Eine sehr ungewohnte Erfahrung gerade in den Weihnachtsferien, die immer die Ferien mit der wenigsten Me-Time waren. Ich war ein Mal wunderbar entspannt nachmittags im Kino, bin im Dunkeln nach Hause gelaufen und fühlte mich herrlich frei und selbstbestimmt. Es ist definitiv ein anderes Gefühl, solche Me-Time auszukosten, wenn zuhause kein Stress, keine Verpflichtungen und kein schlechtes Gewissen wartet. So ähnlich fühlt sich für mich mein Freitagabend im Alltag an, über den ich ja gerade schrieb.

Am Samstag Nachmittag (29.12.) kamen die Kinder zu mir zurück und gleich stand die Übernachtung eines Freundes meines Großen an. Die Familie war leider im November aus dem Nachbarhaus weggezogen und meine Kinder freuten sich auf das Zusammensein mit dem Freund. Es war ein schöner Restnachmittag und Abend und ich schaffte es, ohne Nervenzusammenbrüche die drei Kinder ins Bett zu bringen. Bei der letzten Übernachtung eines Freundes hatte der Mann noch bei uns gewohnt und wir konnten uns aufteilen. Nun eben allein. Am nächsten Tag blieb der Freund noch bis zum frühen Nachmittag bei uns und ich ging dann mit den Kindern nochmal raus.

Dann stand schon der Silvestertag vor der Tür. Um 10 Uhr traf ein anderer Freund des Großen ein, der bis 17 Uhr bei uns blieb. Nachmittags stieß seine Familie dazu und wir machten schon ein klein wenig Knallerei und Feuerwerk im Park. Abends kam dann noch der Papa der Kinder für 2 Stunden zu uns und es war insgesamt ein gut gefüllter, aber durchaus entspannter Tag, der mich als alte Silvesterhasserin etwas mit diesem Tag versöhnte. Dann war das Jahr 2018 vorbei.

Am Neujahrstag holte der Papa die Kinder ab und sie waren von 11-17 Uhr bei ihm. Ich erhielt eine schmerzhafte Mitteilung, die mich komplett umwarf, und weinte fast den ganzen Tag. Ich machte einen langen Spaziergang allein. Am 2. und 3. Januar hatte ich noch Urlaub und die Kinder waren zuhause. Wir spielten viel, machten eine Radtour und besuchten das Neue Museum auf der Museumsinsel. Das stand schon lange auf meiner Liste, erstens war ich selbst noch nie dagewesen, seit es 2009 (wieder)eröffnet wurde, und zweitens wollte ich dem Großen unbedingt den Schatz des Priamos (bzw. was davon sich in Berlin befindet) zeigen, über dessen Geschichte wir oft sprechen. Die Kinder waren sehr interessiert und wir hielten uns tatsächlich 2,5 Stunden im Neuen Museum auf. Das hätte ich nicht gedacht! Zwischenzeitlich hatte es kurz geschneit, so dass wir danach noch ein wenig im Schnee spielten. Das war ein richtig schöner Tag und bleibt in Erinnerung.


Am Freitag ging ich dann schon wieder arbeiten und die Kleine vormittags in die Kita. Der Große genoss noch Exklusivzeit beim Papa und das letzte Ferienwochenende strukturierte sich genau wie unsere normalen Wochenenden (Samstag Papatag, Sonntag Mamatag). Ich selbst besuchte am Samstag eine Ausstellung und hatte damit wirklich viel kulturellen Input in diesen Ferien gehabt. Was mir fehlte, war ein abschließender gemeinsamer Besuch eines Weihnachtsmarktes, was eigentlich eine kleine Tradition bei uns ist, sich aber diesmal nicht einrichten ließ.

Insgesamt fand ich die Ferien sehr kurzweilig, abwechslungsreich und ausgeglichen. Mit den Kindern war es recht harmonisch und die Nervenzusammenbrüche der früheren Weihnachtsferien bleiben aus. Beim Großen merkt man auch, dass er nach den anstrengenden Schulwochen die lange Erholungszeit benötigte. Früher haben wir die Kinder, sobald es möglich war, wieder in die Kita/ den Hort gegeben. Jetzt scheint die freie Zeit zumindest für das Schulkind immer nötiger zu werden. Für mich war das diesmal auch schön, sie noch ein paar Tage zuhause zu haben. Ich war tatsächlich erholt nach diesen Ferien, und auch wenn meine emotionale Verfassung seit dem Neujahrstag richtig bescheiden war, habe ich versucht, den Kindern schöne Tage zu ermöglichen.

Nächstes Weihnachten werden wir eine solche Reise aber vermutlich nicht mehr machen, was für mich bedeutet, dass ich nicht mit den Kindern wegfahren kann, denn sie sollen ja ihren Papa auch an den Weihnachtstagen sehen. Mal schauen, wie wir das dann aufteilen werden. Für solche Anlässe muss jede Familie - ob getrennt oder nicht - ihren eigenen Modus finden. Ich finde es prinzipiell schön und wertvoll, wenn man auch als getrennte Familie noch Dinge zusammen unternimmt, sofern alle Seiten das wollen und kooperieren. Aber ich kann mittlerweile auch die Zeit allein mit den Kindern besser genießen als früher. Und wenn dann noch genügend Me-Time abfällt, dann bin ich ausgeglichen und zufrieden. So, das war mein kleiner Rückblick auf unsere Weihnachtsferien.

Wie es früher war:

Unsere Weihnachtsferien 2017

Unsere Weihnachtsferien 2016

Unsere Weihnachtsferien 2015

Unsere Weihnachtsferien 2014

Sonntag, 23. Dezember 2018

Unser Wochenende in Bildern 22./ 23. Dezember 2018 - Weihnachtsurlaub

Endlich gibt es wiedermal ein Wochenende in Bildern von mir! Wir sind im Weihnachtsurlaub und hoffen auf ein wenig Erholung von den anstrengenden letzten Wochen.

Samstag

Die Kinder sind beim Papa und ich habe noch kinderfrei bis zu unserer Abfahrt mittags, genieße mein Frühstück in aller Ruhe und packe die restlichen Dinge für den Urlaub zusammen. Den Großteil habe ich schon am Freitag erledigt, dafür hatte ich mir extra frei genommen, sonst hätte ich alle anstehenden Aufgaben kaum geschafft. Aber es fällt tatsächlich immer noch so einiges bis zur Abfahrt an. Die Weihnachtsgeschenke bringe ich schon runter und verstecke sie im Hausflur, damit der Papa der Kinder sie heimlich ins Auto bringen kann, wenn sie kommen.

Ich bin gerade unten, als unsere Nachbarsfreunde, die vor kurzem weggezogen sind, in ihrer alten Wohnung vorbeischauen. Die Freude ist groß und kurz darauf kommen auch meine Kinder mit dem Papa. Natürlich wird sofort noch ein paar Minuten im Hausgarten gespielt, solange wir das Gepäck ins Auto einladen.

Keine 5 Minuten vor unserer Abfahrt sehe ich am Ende der Straße die Postbotin und renne ihr entgegen, denn ich warte schon seit Tagen auf ein Weihnachtsgeschenk, das für meine Eltern bestimmt ist. Großes Glück, es ist tatsächlich mit dabei! Nun können wir losfahren. Wir fahren wieder in unseren Stamm-Ferienpark, wo ich zuletzt in den Osterferien allein mit den Kindern
 war. Diesmal alle zusammen. Es ist der Versuch, die schwierige Situation des ersten Weihnachtens als getrennte Familie zu überbrücken. Mal sehen, ob das klappen wird.

Wir kommen gut über die Autobahn und können unsere Ferienwohnung sofort beziehen. Die Kinder freuen sich über die vertraute Umgebung und begrüßen gleich die Betreuerinnen im Kinderhaus. Leider fehlt unser bestellter Weihnachtsbaum, aber er war lediglich im falschen Appartment aufgestellt. Also noch eine kleine Umräumaktion und dann konnten die Kinder sich schon ans Schmücken machen. Sehr sehr schön!



Am späten Nachmittag wollen wir unbedingt noch ins Schwimmbecken gehen, da dieses über die Weihnachtstage leider geschlossen ist. Wir sind die einzigen Gäste und es ist total entspannt. So macht Schwimmbad Spaß! Der Papa bringt dann noch heimlich zwei kleine Geschenke für die Kinder zur Rezeption, denn morgen kommt im Kinderhaus schon der Weihnachtsmann und der will natürlich versorgt sein:-). Nach dem Abendbrot geht es ins Bett. Die Kleine tut sich überraschend schwer damit, vom Papa ins Bett gebracht zu werden, was überhaupt kein Problem ist, wenn die Kinder bei ihm sind. Doch sobald Mama verfügbar ist, wird diese vorgezogen. Auch noch mit 5 1/2 Jahren. Es klappt aber dann doch noch...


Sonntag

Der Große und ich haben sehr schlecht geschlafen, die erste Nacht im Urlaub ist oft schwierig. Er steht schon kurz vor 6 Uhr auf, obwohl ich ihm extra eingeschärft habe, auszuschlafen, und hat dementsprechend von morgens an schlechte Laune. Die Kinder holen Brötchen und nach dem Frühstück wollen wir in den kostenlosen Wildpark fahren. Leider ist das Anziehen seit langem wieder einmal extrem schwierig für den Großen und wir fühlen uns an frühere Strapazen erinnert.

Zum Glück ist die Fahrt in den Wildpark kurz und wir drehen unsere Spazierrunde. Das Wetter ist okay und wir können viel frische Luft schnappen. Im Wildpark gibt es Rehe, Wildschweine, Mufflons, Luchse, Bisons, Elche und viele Kleintiere zu sehen. Auch füttern darf man. Leider ist die Stimmung durchwachsen und eine zerrissene Jacke macht es nicht besser. Heute hakt es irgendwie ziemlich. Wir essen noch Mittag in der hiesigen Gaststätte und fahren dann wieder zurück in den Ferienpark, wo wir Mittagspause machen.




Am Nachmittag haben wir uns im Kinderhaus für einen weihnachtlichen Bastelnachmittag mit abschließendem Besuch des Weihnachtsmannes angemeldet. Es regnet auch und wir sind dankbar für das Angebot. Wir geben die Kinder um 15:30 Uhr im Kinderhaus ab und sie basteln sich quer durch das Sortiment. Um 17:15 Uhr stoßen wir selbst wieder dazu, denn der Weihnachtsmann hat sich für heute schon angekündigt.


Tatsächlich kommt der Weihnachtsmann um 17:30 Uhr ins Kinderhaus. Die Kleine ist total aus dem Häuschen und auch der Große hat noch Respekt. Leider bleiben wir diesmal die einzige Familie; im letzten Jahr gab es eine große Runde und alle Anwesenden mussten ein Lied singen bzw. ein Gedicht aufsagen. Das war damals eine schöne Stimmung. Vermutlich ist es für manche schwierig zu vermitteln, warum heute schon ein Weihnachtsmann kommt. Ist ja auch ungünstig geplant. Im Vergleich zum letzten Jahr geht es diesmal ganz schnell und unsere Kinder bekommen ihr Geschenk (das wir vorher heimlich an der Rezeption abgegeben haben).


Sie freuen sich und bauen bzw. spielen in der Ferienwohnung. Der Große wirkt aber ziemlich durch den Wind und überhaupt sind alle sehr müde, so dass wir früh ins Bett gehen. Denn morgen ist Heiligabend! Frohe Weihnachten für euch alle!

Mehr Wochenenden in Bildern (#wib) findet ihr seit kurzem bei Große Köpfe.

Und mein letztes WiB aus dem August gibt es hier.

Freitag, 25. Mai 2018

Der 5. Geburtstag der Kleinen

Als Montagskind wurde sie am 6. Mai 2013 geboren, und in diesem Jahr fiel ihr Geburtstag auf einen Sonntag. 5 Jahre alt ist die Kleine vor kurzem geworden und am Pfingstmontag haben wir nun ihren Kindergeburtstag nachgefeiert, da die Kita direkt nach ihrem Geburtstag geschlossen hatte. Das war etwas doof für sie, aber es ließ sich nicht ändern und ich denke, nach der wirklich schönen Feier mit ihren Freundinnen ist sie damit versöhnt.

Am Geburtstag selbst hielt sie sich zum ersten Mal an die Bitte, in ihrem Zimmer zu bleiben, bis wir sie holen würden. Dann aber war kein Halten mehr, und sie stürmte ins Wohnzimmer, um ihre Geschenke in Beschlag zu nehmen. Ihr großes Geschenk war diesmal das Puppenhaus Chelsea* von KidKraft, das ich schon mindestens 2 Jahre im Hinterkopf hatte. Wir hatten noch ein bisschen mehr Zubehör gekauft, wie z.B. eine Puppenfamilie*. Sehr gefreut hat sie sich außerdem über die CD "Lieder für Mädchen"*, die seitdem fast täglich bei uns läuft und auch beim Stoptanz beim Kindergeburtstag zum Einsatz kam. Außerdem bekam sie den Baby Born Sister Styling Kopf*, den ich bei Mom's Favorites & More gewonnen hatte, einen Geschichten-Sammelband "Freche Feen, zauberhafte Elfen und mutige Prinzessinnen"* (über dessen mangelhaften Zeilenumbruch ich mich allerdings jedes Mal beim Vorlesen ärgere), ein Eiskönigin-Stickerbuch*, ein Notizbuch, eine Waschtasche für ihre baldige erste Kitafahrt und den Kosmos Experimentierkasten "Mein erstes Gewächshaus"*. Der Große half beim Auspacken der Geschenke, nicht zuletzt weil er selbst so gespannt war;-)

Nach dem Frühstück war ein Ausflug zu Karl's Erdbeerhof geplant. Das ist mittlerweile schon Tradition zu ihrem Geburtstag, weil sie den Erdbeerhof liebt und immer wieder dorthin fahren möchte. Das Wetter war traumhaft und das Gelände um einige Neuerungen erweitert worden. Wir verbrachten mehrere Stunden dort und fuhren am späten Nachmittag nach Hause.




Abends machten wir zu dritt noch ein Pizza-Pickick zuhause, das finden die Kinder immer klasse, und dann war der Geburtstag schon wieder vorbei.

Über ihre bzw. unsere gemeinsame Entwicklung habe ich bei Instagram Folgendes geschrieben:
Ihre Geburt war total schön, die ersten Tage mit ihr allein im Krankenhaus paradiesisch und überhaupt empfand ich sie die ersten 3 Jahre als leicht zu händeln. Dann hab ich sie irgendwie verloren und seitdem haben wir ziemlich viele Konflikte. Sie ist gleichzeitig sehr selbstständig und in manchem noch total kindlich. Sie ist sehr liebevoll und gleichzeitig bringt sie mich so sehr auf die Palme, wie es der Große selten geschafft hat, vor allem nicht mehr in dem Alter. Ihr Wesen ist so anders als meines und trotzdem ist sie mir in manchem auch ähnlicher als der Große. Mein liebes kleines Mädchen, ich hoffe, dass wir ganz bald wieder zu dem innigen, selbstverständlichen Verhältnis wie früher zurück finden.
Nach dem Geburtstag am 6. Mai folgten die Kitaferien, zuerst ein Montag allein mit ihr zuhause, an dem wir die Geschenke der Großeltern, den Eiskönigin Spielplatz* und ein 3D-Puzzle Pferde als Stifteköcher von Ravensburger*, auspackten und bespielten, und danach zwei Tage, an denen ich mit ihr eine kleine Reise nach Potsdam mit Übernachtung im Hotel machte. Über Himmelfahrt waren wir für 4 Tage an der Müritz und dann startete die Kita wieder.

Am Pfingstmontag stand dann endlich ihre Kindergeburtstagsfeier an. Sie hatte vier Mädchen eingeladen, darunter ihre besten Zwillingsfreundinnen. Da der Große in diesem Jahr (erstmalig) in einem Indoorspielplatz feierte, wollte sie das natürlich auch gern für sich in Anspruch nehmen. Aber für die 4-5-Jährigen war uns das zu früh und sie willigte etwas widerstrebend ein, zuhause zu feiern. Dafür hatte ich Gipsfiguren zum Bemalen besorgt, das macht sie nämlich total gern. Und das Motto war Pferde, wie könnte es anders sein. Die Kleine war sehr aufgeregt und freute sich sehr.


Als die Mädchen eintrafen, war sie zuerst sehr scheu und zurückhaltend. Glücklicherweise die anderen nicht, und auch der Große legte sich ins Zeug. Wir packten die Geschenke aus, aßen Papageienkuchen, Donuts und Obst, dann führte der Große eine Schatzsuche an, wir machten Stoptanz, bemalten die Gipsfiguren,...


... tanzten in Kostümen, bauten Höhlen und zwischendurch spielten die Kinder auch frei. Es war total lustig und angenehm, die Gäste waren alle fröhlich und zugänglich, es gab so gut wie keine Zickereien und Auseinandersetzungen und die Mädchen fühlten sich wie ein tolles Team an. Einzig die Kleine hatte zwei Situationen, wo sie aus Frust weinte. Naja, das kennen wir ja schon von unseren Kindern bei Geburtstagsfeiern, ist auch nachvollziehbar, denn sie stehen ja durchaus unter Druck bzw. es ist alles aufregend. Sie ließ sich aber ganz gut beruhigen und steckte auch kein anderes Kind an. Die Stimmung war super, alle hatten Spaß und gingen am Abend freudig nach Hause. Alles in allem war es, fand ich, der entspannteste Kindergeburtstag von allen, die wir bisher mit beiden Kindern gefeiert haben. Die eingeladenen Gäste passten gut zusammen und der Große übertraf sich als Entertainer selbst. Irgendwie hat diesmal alles gestimmt. Trotzdem bin ich froh, dass wir nun erstmal wieder 10 Monate Pause bis zum nächsten Kindergeburtstag haben;-)

Und zwei Tage vor ihrem Kindergeburtstag stieg die Kleine, die zu ihrem 4. Geburtstag vor einem Jahr ein Fahrrad bekam, sich aber nur mit Stützrädern zu fahren traute, auf ihr Fahrrad auf und fuhr problemlos ohne Stützräder los. Toll! So ein großes Mädchen!



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Dienstag, 13. März 2018

Der 7. Geburtstag des Großen

Vor genau einer Woche haben wir den 7. Geburtstag meines Großen gefeiert. 7 Jahre, ist denn das zu fassen?! Ich finde es einfach nur toll und bin überhaupt nicht wehmütig. Die schwierigen ersten Jahre sind ein für allemal vorbei, der Schulstart wurde von ihm toll gemeistert und man kann meist ganz wunderbar mit ihm zusammenleben. Ein Höhepunkt im vergangenen Lebensjahr war sicherlich unsere gemeinsame Mutter-Kind-Kur, die uns nochmal mehr zusammengeschweißt hat. Ich freue mich über sein Größerwerden und all die Dinge, die wir jetzt gemeinsam machen können. Er hat sich wahnsinnig toll entwickelt und ist ein wunderbarer, angenehmer, beliebter, integrierter und bewusster Junge geworden.


An seinem Geburtstag, dem 6. März, einem Dienstag, trat nach dem Auspacken der Geschenke und kurzem Bespielen natürlich der Alltag ein. Der Papa brachte das Geburtstagskind zur Schule und die Kleine zur Kita. In der Schule wurde er ein wenig gefeiert und brachte Muffins und Süßkram mit. Ich selbst hatte frei genommen, damit ich den Großen mittags abholen konnte. Das wünschte er sich so sehr, um in Ruhe sein Lego bauen zu können. Also holte ich ihn nach der Hofpause um 12:30 Uhr ab und wir schlenderten nach Hause, aßen Mittag, telefonierten mit den Großeltern und bauten gemeinsam an einem der Lego-Sets*, bis der Papa um 15:30 Uhr kam. Hier könnt ihr nachlesen, was er außer Lego noch an Geschenken bekam.


Dann tauschten wir und ich holte die Kleine ab, während der Papa sich seinem Geburtstags-Sohnemann widmete. Den Nachmittag voller Exklusivzeit und Ruhe hat er unheimlich genossen, so etwas ist im normalen Alltag ja so gut wie nie möglich. Am Abend machten wir noch ein Pizza-Picknick im Wohnzimmer, weil er sich das ebenfalls gewünscht hatte. Ich glaube, das war so ziemlich der ruhigste und ereignisloseste Geburtstag, den er bisher hatte, aber für ihn war das genau richtig und alle waren ausgeglichen und zufrieden. Er hatte Zeit zum Spielen und ging glücklich ins Bett. Ich selbst dachte noch viel an den Tag seiner Geburt, die erste Nacht und die darauffolgenden schwierigen Tage. Und bin sehr froh, all das zu einem Zeitpunkt, als ich mich noch besser erinnern konnte, aufgeschrieben zu haben.

Am Samstag, 10. März, fand seine Kindergeburtstagsfeier statt. Zum ersten Mal nicht in unserer Wohnung, sondern wir hatten einen Tisch in einem Indoorspielplatz gebucht. Auch dies hatte er sich dringend gewünscht, weil viele seiner Freunde schon dort gefeiert hatten. Wir wussten, dass das recht anstrengend werden würde, aber wenigstens blieb die Wohnung unversehrt und es gab nur wenig vorzubereiten. Er hatte diesmal 5 Kinder eingeladen, so dass es mit unseren beiden insgesamt 7 Kinder waren. Wir trafen uns vor unserer Haustür und fuhren mit 2 Autos zu dem Indoorspielplatz. Dort empfing uns wie immer ohrenbetäubender Lärm. Wir verzogen uns erstmal nach oben zu unserem Geburtstagstisch, der schön dekoriert war, und aßen den von mir mitgebrachten "Ninjago-Kuchen" (mit Ninjago-Figuren aus Esspapier*). Auch die Mitgebsel-Tüten waren mit Ninjago-Kleinkram gefüllt, z.B. Radiergummis*, Ninja-Fallschirmspringern* und Ninjago-Bleistiften*.


Dann zogen die Kinder in die Tobewelt los, und im 5-Minuten-Takt kam mindestens eines der Kinder mit einem Anliegen zu uns. Einer hatte Nasenbluten, eine war geschubst worden, einer hatte Bauchschmerzen, einer war gegen eine harte Säule gestürzt, einer schüttete ein Glas um, mehrere Kinder mussten auf Toilette, der Große war zerrissen zwischen seinen Freunden und wusste nicht, mit wem er zuerst losziehen sollte, und die Kleine, die es gewohnt war, sonst mit dem Großen zusammen dort zu toben, fühlte sich isoliert und allein und hing ständig bei uns rum. Es gab keine 10 Minuten Ruhe, das war in Kombination mit dem Lärm der Tobewelt wirklich nervend. Ich war vor nicht allzu langer Zeit mal mit meinen beiden Kindern allein dort gewesen, da ließen sie mich immer ziemlich lange in Ruhe und ich konnte viel im Handy oder Buch lesen. Nun ja, es waren eben auch 7 Kinder, und einige der Gastkinder schienen einen solchen Indoorspielplatz nicht wirklich zu kennen. Der Stresspegel war für alle schon recht hoch und wir waren erleichtert, als die 3 Stunden vorbei waren. Wir fuhren noch eines der Kinder nach Hause, die restlichen wurden entweder selbst abgeholt oder von einem anderen Papa mitgenommen, und dann war der Tag vorbei. In eine aufgeräumte, unversehrte Wohnung zurückzukommen, war natürlich echt toll. Der Preis dafür war allerdings hoch:-)

Der Geburtstag war frühlingshaft mild, nicht ganz so warm wie am Montag, aber angenehm. Abends begann es zu regnen und am nächsten Morgen erwartete uns eine leichte Schneedecke, die aber im Laufe des Vormittags wegtaute. Es war glücklicherweise keiner krank; im letzten Jahr, an seinem 6. Geburtstag, war ich ja sehr angeschlagen. Leider ist der Große nach diesem Wochenende dennoch sehr erschöpft, da er am Sonntag noch auf einem anderen Geburtstag eingeladen war und kaum Zeit zur Regeneration hatte. Ich hoffe, dass er bis zu den Osterferien durchhält.

7 Jahre! Wahnsinn! Mein großer Junge!

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Montag, 5. März 2018

WMDEDGT? am 5. März 2018 - Geburtstagsvorbereitungen

Es ist der Tag vor dem 7. Geburtstag meines Großen und ich habe volles Programm. Zum Glück ist Montag mein freier Tag und alle sind gesund! Als die Kinder außer Haus sind, fange ich an. Zuerst backe ich 50 Muffins für die Schule, die der Große morgen mitnimmt, und noch einen kleinen Geburtstagskuchen für den Großen. Zum ersten Mal seit 4 Jahren keinen Motivkuchen! Ich habe zu den vergangenen Geburtstagen einen Feuerwehr-, einen Polizei-, einen Piratenschiff- und einen Drachenkuchen gebacken. Diese Zeiten scheinen jetzt vorbei zu sein.



Zwischenzeitlich kommt der Rewe Lieferservice und bringt Nachschub. Die beiden Lieferanten wollen sich gleich zu Kaffee und Kuchen einladen, weil es so nach Backstube duftet.


Nach dem Ausräumen fange ich an, die Geschenke für den Großen zusammenzusuchen und einzupacken. Er bekommt natürlich wieder ein großes Lego-Set (Bergbauprofis)*, zwei Erstlesebücher, ein neues Ninjago-Freundebuch*, da sein altes aus der Kita-Zeit voll ist, das Spiel "Die Siedler von Catan Junior"* (ab 6 Jahre), ein Puzzle, das Buch "Die alten Griechen"* aus der Was ist Was-Reihe und ein Cryptex* vom Kosmos Verlag. Es dauert eine Weile, bis alles fertig ist.



Danach packe ich gleich weiter ein, denn ich bin am vergangenen Donnerstag zum zweiten Mal Tante geworden und das Baby und sein Bruder sollen ein paar Kleinigkeiten bekommen.


Anschließend wird die Wohnung gesaugt, die Geburtstagsdeko zusammengesucht und ich blase schon die Luftballons auf.

Mittags pflanze ich mich nach dem Mittagessen mit einem Kaffee und dem neuen Wunschkind-Buch* auf die Couch.


Und ich freue mich darüber, dass Susanne Mierau meine gestrige Rezension des tollen Buches von Mary Sheedy Kurcinka auf Twitter teilt.


Gegen 15:30 Uhr gehe ich los, um die Kinder nacheinander abzuholen. Zuerst den Großen aus der Schule, dann gehen wir gemeinsam zur Kita. Es ist herrlich mild, der erste Frühlingstag nach den kalten Wintertagen und wir können in unserem Stammcafè sogar erstmals draußen sitzen und Eis schlecken. Wir sehen noch den letzten Schnee dieses Winters.


Später geht es noch auf den Spielplatz, wo wir Freunde treffen und viele andere Kinder, die sich alle freuen, endlich wieder länger draußen sein zu können.


Zuhause malt die Kleine ein Bild für den Geburtstag des Bruders und dann wird das normale Abendprogramm absolviert.


Nachdem die Kinder schlafen, dekoriere ich das Wohnzimmer und den Geburtstagstisch. Nun kann der 7. Geburtstag des Großen kommen!


Mehr #wmdedgt gibt es wie immer bei Frau Brüllen zu lesen.

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