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Dienstag, 18. Dezember 2018

Weihnachtsgeschenke für meine Kinder 2018

Werbung, da Affiliate Links enthalten

In einer Woche ist die Weihnachtsbescherung schon Vergangenheit und die heißersehnten, lange erwarteten Geschenke wurden ausgepackt, bespielt, umjubelt oder vielleicht auch ignoriert. Wie in den vergangenen Jahren möchte ich euch zeigen und verlinken, was meine Kinder dieses Jahr bekommen. Vielleicht ist die eine oder andere Inspiration für euch, für den nächsten Geburtstag oder sonstige Anlässe dabei. Wie immer schicke ich vorweg, dass uns keine Verwandten-Geschenkeflut erwartet, sondern lediglich von den Großeltern noch Geschenke kommen werden, so dass es unsererseits etwas umfangreicher ausfallen darf. Da wir aber nicht zuhause feiern, sondern in einem Kurzurlaub sein werden, sollten es keine nicht-transportablen Dinge sein.

Beide Kinder haben sich ein großes Lego-Set gewünscht. Für den Großen gibt es die Lego Piraten-Achterbahn, für die Kleine den Lego Friends Sonnenschein-Katamaran, den sie sich schon sehr lange gewünscht hat.


Jedes Kind bekommt außerdem ein Gesellschaftsspiel: der Große das Spiel "Schmuggler" von Kosmos, worin man Säcke aus Knete formen und schmuggeln muss, die Kleine "Rettet den Märchenschatz" von Pegasus Spiele.


Daneben gibt es für jeden ein richtiges Spielzeug: für den Großen ein Mini-Basketball-Set und für die Kleine eine Badewanne mit Puppenbaby. Als ich nämlich vor einiger Zeit mal mit ihr die Puppen baden wollte, stellte sich heraus, dass sie außer einer Barbie-Kopie keine einzige Puppe hat, die man ausziehen und nassmachen kann. Und da sie auch keine Puppenbadewanne hat, aber Gefallen an dem Baden-Spielen fand, bot es sich an, ihr gleich ein Set aus Badewanne und Puppe zu schenken. Einiges an Zubehör, was man sonst einzeln hätte kaufen müssen, ist auch dabei.


Beide Kinder bekommen jeweils ein Puzzle, je nach Interesse: der Große von Ravensburger "Fußball-Weltmeisterschaft" und die Kleine ein Disney-Prinzessinnen Panorama von Clementoni.

Bücher dürfen natürlich nicht fehlen unter den Weihnachtsgeschenken, und obwohl ich noch massenhaft Bücher in meinem Vorrat hatte, habe ich mich für zwei Bücher entschieden, die ich bei Bloggerkolleginnen gewonnen habe. Der Große erhält das Buch "Weltraum" mit VR-Brille aus dem Carlsen Verlag, die Kleine bekommt "Die kleine Eulenhexe", ein supersüßes Buch aus dem Arena Verlag.


Ein paar kleinere Dinge kommen noch hinzu, wie z.B. ergänzende Möbel für das Puppenhaus der Kleinen, ein Malen nach Zahlen-Set für sie, eine DVD für jedes Kind sowie ein kleineres Lego-Set für den Großen.

Und zu guter Letzt wird es als ultimative Überraschung Tickets für die große Pferdeshow Cavalluna "Welt der Fantasie" in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin geben, die wir im Rahmen einer Kooperation zu dritt besuchen dürfen. Ich werde auch darüber berichten. Die Kleine wird ausflippen und auch der Große ist von solchen Shows immer sehr beeindruckt. Ich freue mich schon sehr!

Bildquelle: Cavalluna

Nun sind es nur noch ein paar Tage, bis die Kinder die Geschenke unter'm Weihnachtsbaum finden werden. Ich hoffe, ihr habt schon alle Geschenke zusammen, und wünsche euch, dass der Stress der letzten Wochen langsam nachlässt und ihr die baldigen Feiertage genießen könnt!

Und hier findet ihr unsere Weihnachtsgeschenke 2017.

Werbung: Die Affiliate-Links führen zu Amazon. Wenn ihr eines der Produkte kauft, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts.

Dienstag, 19. September 2017

Unsere Geschenke zur Einschulung

Bevor alle Geschenke, die der Große zu seiner Einschulung bekommen hat, in den Untiefen seines Kinderzimmers verschwinden, möchte ich sie euch noch zeigen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee für euch mit dabei. Ich hatte mir dafür übrigens eine Liste bei Amazon angelegt, die ich über Wochen mit Anregungen befüllt hatte, um dann die endgültigen Geschenke herauszusuchen. So entstand am Ende keine Panik, sondern es war sogar zuviel vorhanden, was ich aber gut für die nächsten Geburtstage von Freunden des Großen nutzen kann.

Da zur Einschulung nur meine Eltern zu Besuch kamen und wir auch sonst kaum Geschenke erwarteten, hatten wir vorab beschlossen, dass der Große zu diesem Anlass durchaus auch ein paar größere Dinge von uns und den Großeltern bekommen kann. Da war zum einen dieses tolle Grundschullexikon* vom Duden Verlag, das ich vor kurzem schon in einem gesonderten Beitrag vorstellte. Ich finde es super und denke, das Lexikon wird in den nächsten Jahren noch oft zum Einsatz kommen.

Des Weiteren bekam er, da er aktuell im Nexo Knights und Ninjago-Fieber ist, das Lego Nexo Knights Buch der Ritter*, was er vor etlicher Zeit mal in einem Spielwarengeschäft entdeckt und sich sehr gewünscht hatte. Und er erinnerte sich tatsächlich noch daran! Schon lange herbeigesehnt war das Lego Nexo Knights Set Axls mobiler Verteidigungsturm, was er gleich am Nachmittag der Einschulung begann zusammenzubauen. Daneben hat er von den Großeltern noch ein weiteres Lego-Set bekommen. Er freute sich wahnsinnig.

Nun aber zu den kleineren Geschenkideen, die die beiden Zuckertüten von uns und den Großeltern füllten. Da wir diese nicht mit Süßigkeiten oder den Schulsachen, die er schon kannte, vollstopfen wollten, haben wir einen Mix aus kleinen Büchern, Spielen für die Tasche und kleineren Utensilien für die Schule zusammengestellt.

Hier eine Auswahl:









Daneben gab es natürlich noch etliche Stifte, Radiergummis, Anspitzer etc., obwohl davon eigentlich in den Schulranzen-Sets schon genug enthalten ist. Aber es kann ja nicht verkehrt sein, dem sicherlich einsetzenden Schwund vorzubeugen. Ein Langarmshirt und Socken sowie diverser Kleinkram war auch noch enthalten. Der Große hat sich über jedes Teil sehr gefreut und alles einzeln gewürdigt. Natürlich kann man nicht alles sofort ausprobieren bzw. bespielen, sondern die Dinge werden in den nächsten Wochen/Monaten nach und nach entdeckt werden.

Der Schulranzen des Großen ist von Ergobag und heißt KoBärnikus. In dem Set sind ein gefülltes Federmäppchen, ein Schlampermäppchen und ein Sportbeutel enthalten.

Unsere Einschulungs-Torte haben wir bei deineTorte.de bestellt.

Vielleicht war die eine oder andere Anregung für die nächste Einschulung mit dabei.

*Affiliate Links

Samstag, 3. Dezember 2016

Weihnachtsgeschenke für meine Kinder 2016

Wie im letzten Jahr möchte ich euch gern einige Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke zeigen, die meine Kinder bekommen werden. Vielleicht kriegt ihr noch ein paar Inspirationen, ein bisschen Zeit ist ja noch bis Weihnachten. Was ich hier zeige, wird auf Nikolaus und Weihnachten verteilt und von uns sowie meinen Eltern geschenkt. Wem das vielleicht viel vorkommt: bei uns gibt es dafür keinen Adventskalender, d.h. keine täglichen Geschenke in der Vorweihnachtszeit.

Beim Großen, der jetzt 5 3/4 Jahre alt ist, ist es vollkommen klar, dass er Lego bekommt. Lego - seine erste große Spielzeug-Liebe, das erste Spielzeug, für das er sich aktiv interessiert und wovon er immer mehr haben möchte. Das hat sich in diesem Jahr so enorm entwickelt und obwohl mir seine Schnelligkeit beim Bauen und daraus resultierend die vielen unerfüllten Wünsche etwas Angst einjagen, finde ich es toll, dass er endlich etwas gefunden hat, was ihn fordert und wo er eintauchen und sich verwirklichen kann. Er war ja nie ein Spielkind und all die typischen Kleinkindspielsachen wurden nie lange bespielt. Insofern möchten wir das schon fördern und schauen immer, wo wir Lego etwas preiswerter bekommen können. Denn sein Wunschzettel umfasst ca. 80% des Lego-Kataloges.

Wir haben für ihn gebraucht ein Lego Star Wars 3in1 Superpack gekauft, mit dem er drei verschiedene Star Wars-Szenarien bauen kann und hoffentlich eine Weile beschäftigt sein wird. Lego Star Wars, Ninjago und Nexo Knights stehen hoch im Kurs.


Daneben wünschte er sich schon lange das Lego Creator Wohnmobil 3in1, das für ein Alter ab 9 Jahren angegeben ist. Ich bin gespannt, ob er damit schon klar kommt. Es lässt sich in ein Ferienhaus oder eine Yacht umbauen. Die Großeltern werden dieses Geschenk mitbringen, wenn sie uns einen Tag in unserem Weihnachtsurlaub in unserem Stamm-Ferienpark besuchen, und er wird damit gut beschäftigt sein. Dafür brauchen wir weniger Spielzeug mitzunehmen...


Weiterhin bekommt er ein Olchi-Buch, nämlich "Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel", weil er sich über diese Wesen köstlich amüsieren kann, sowie ein neues Tiptoi-Buch, entweder "Mein großer Weltatlas" oder "Mathe 1.Klasse", weil er sich so intensiv für Zahlen und für's Rechnen interessiert. Das entscheiden wir kurz vorher, wir haben beide Bücher schon da.




Da er Gesellschaftsspiele eigentlich mag, auch wenn er es hasst, zu verlieren, kriegt er auch ein Spiel geschenkt, wahrscheinlich "Kakerlakak", was ihn im Urlaub im Kinderhaus immer amüsierte. Da gibt es seit letztem Jahr übrigens auch ein Nachfolgespiel namens "Kakerlaloop", wo die batteriebetriebene Kakerlake durch Loopings klettert.


Die Kleine, jetzt 3 1/2 Jahre alt, ist schon seit einiger Zeit eine Pferdenärrin und möchte am liebsten immer zu den Pferdekoppeln fahren, wo wir manchmal spazieren gehen, oder auf einen Pferdehof. Ich finde das lustig, denn ich selbst war früher nie ein Pferde-Mädchen und ich weiß nicht, woher sie das hat. Aber ihre Begeisterung ist total niedlich und deshalb bekommt sie als Hauptgeschenk das süße Baby Born Pferd mit Fohlen und natürlich auch den passenden Stall dazu.


Natürlich kriegt sie auch ein Tiptoi-Buch, schließlich ist sie von beiden Kindern die Tiptoi-Begeisterte. Wir haben "Unsere Jahreszeiten" für sie ausgesucht, da sie es liebt, die Lieder des Jahreskreislaufs zu singen und sich für alles rund um die Jahreszeiten interessiert. Sie weiß schon genau, dass es nach ihrem Geburtstag im Mai endlich wieder Erdbeeren gibt!


Desweiteren bekommt sie Lego Juniors Emmas Eiswagen. Ich vermute mal, dass der Große ihr diesen zusammenbauen wird, aber das Eis zu verkaufen wird sie sich nicht nehmen lassen, das macht sie im Garten in ihrem Spielhaus auch immer gern. Und vielleicht kann man sie so auch schon ein wenig für Lego begeistern und irgendwann sitzen beide Kinder ruhig im Kinderzimmer und bauen vertieft vor sich hin. Ein frommer Wunsch, ich weiß;-)

Weiterhin wünscht sie sich eine Prinzessinnenkutsche, die sie eigentlich von den Großeltern bekommen soll, aber da haben wir noch nicht die Richtige gefunden. Zwei Kleinigkeiten erhält sie noch, nämlich die CD "Funkelnde Sterne für die Prinzessin" und das Buch "Prinzessin Maja und das magische Reitturnier", was ihre Pferde- und Prinzessinnenliebe vereint. Ich finde diese Leidenschaften sehr süß und trotzdem fremd, weil ich als Kind anders war. Für mich ist das eine neue Welt.



Ein bisschen Kleinkram kommt noch dazu und wie gesagt, es wird auf Nikolaus, Weihnachten und die Großeltern aufgeteilt. Vielleicht war noch eine Idee für euch dabei?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausdenken und Besorgen der Weihnachtsgeschenke! Habt ihr schon alles zusammen oder seid ihr eher der Typ "auf den letzten Drücker"?

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Mein digitaler Alltag und die Kinder (Blogparade #mydigitalday)

Mama on the Rocks hat zusammen mit der Lernplattform Scoyo eine Blogparade zu unserem Mediennutzungsverhalten gestartet, vor allem in Hinblick auf das Vorbild, das wir für unsere Kinder sind oder vielleicht sein wollen. Ich hatte mich vor längerer Zeit schon einmal zu meiner Online-Erreichbarkeit geäußert und will das Thema nochmal mit anderem Fokus aufgreifen. Meine Mediennutzung hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. So nutze ich das Smartphone, den PC bzw. Laptop weitaus intensiver als früher, dafür bleibt aber der Fernseher so gut wie immer aus.

Je nachdem, wie mein Tag aussieht, habe ich verschieden viel Zeit, um online zu sein und mich zu vernetzen. An meinen Arbeitstagen bleibt mir meist nur die ca. 15-minütige Hin- und Rückfahrt zur Arbeit, die kurze Zeitspanne zwischen dem Ankommen zuhause und dem Abholen der Kinder aus der Kita sowie der (meist, aber nicht immer ungestörte) Abend zum surfen, twittern und mailen. Da werde ich untertags doch schon manchmal etwas nervös, wenn ich nicht zum Nachlesen der Twitter-Timeline oder der neuesten Blogbeiträge komme und auf Mentions nicht reagieren kann. Noch weniger Zeit bieten manche Wochenendtage, wenn die Kinder nonstop um uns herum sind. Gerade im Sommer, wenn wir auch viel unterwegs sind, zücke ich das Handy oft erst zur Mittagsschlafzeit der Kinder. Wenn ich es tagsüber gar nicht schaffe, mal in Ruhe zu surfen und ein paar Blogartikel zu lesen, dann werde ich ziemlich unzufrieden. Das muss ich dann alles in den Abend packen und komme dann logischerweise selbst nicht zum Bloggen. An meinem freien Tag sowie an manchen Wochenenden, wenn ich mal 2 Stunden kinderfrei habe, bin ich meist up to date und genieße das auch. Ich bin dann tatsächlich ausgeglichener;)

In Anwesenheit der Kinder, also wenn sie spielen, kann ich mich eigentlich nicht an den PC setzen oder mit dem Smartphone surfen, da sie diese Dinge dann sofort für sich selbst beanspruchen und Spiele spielen oder kleine Filme schauen wollen. Für mich wäre es unmöglich, mit den Kindern im Home Office zu arbeiten - höchstens, wenn ich ihnen ein eigenes Gerät in die Hand drücken würde. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie handyaffin schon die allerkleinsten Kinder sind. Beim Besuch bei Freunden verteidigte die 1 1/4-Jährige das Smartphone des befreundeten Papas vehement gegen seine Versuche, es ihr wegzunehmen und gab keine Ruhe, bis er nicht die App mit den Tierstimmen geöffnet hatte. Das ist bei meinen Kindern nicht viel anders, nur dass sie etwas später damit begonnen haben.

Meine Kinder sind 4 1/2 und 2 1/2 Jahre alt und dürfen Spiele auf dem Smartphone spielen und kleine Filme im PC oder Tablet schauen. Die Kleine guckt sich dabei vieles vom Großen ab, das lässt sich bei Geschwistern gar nicht vermeiden. Bei ihr begann die Mediennutzung logischerweise auch früher als beim Großen. Der Große hat sein eigenes (ein altes ausrangiertes) Tablet, wo Hörspiele, seine liebsten Spiele-Apps und eine Auswahl von Youtube-Filmchen drauf sind. Das nutzt er mal mehr, mal weniger intensiv. Er hat da ziemlich schwankende Phasen, das war bei mir früher ähnlich. Wenn er mal wieder um 5:30 Uhr morgens aufwacht, sind wir ehrlich gesagt erleichtert, wenn er nicht laut polternd im Kinderzimmer spielt, sondern sich auf sein Kindersofa kuschelt und sich in ein Ritterspiel vertieft. Noch gibt es keine festen Regeln oder Zeiten für die Nutzung, wir entscheiden das von Fall zu Fall. Da meine Kinder in ihrem Alter natürlich noch nicht allein zuhause sind, bekommen wir ja auch mit, was und wie lange sie schon schauen. Meine Kleine ist vom Typ her nicht exzessiv veranlagt. Mein Großer kann schon in einem Strategiespiel versinken, ist aber dann auch tendenziell wieder erleichtert (nach hartem Protest), wenn wir ein Stop kundtun und uns mit ihm beschäftigen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie versiert die Kinder von heute mit den digitalen Geräten sind. Meine 2 1/2-jährige Tochter benutzt das Smartphone wie ein alter Hase. Wenn man bedenkt, wie spät meine Generation mit Computern in Berührung kam und dass ich selbst noch nicht allzu lange ein onlinefähiges Smartphone besitze, fühlt sich das für mich immer wieder merkwürdig an. Aber das ist eben die heutige Zeit, und die mannigfaltigen Möglichkeiten bieten ja auch unbestreitbar viele Vorteile.

Mein Fernsehkonsum ist dagegen auf einen minimalen Anteil zurückgegangen. Ließ ich mich früher abends gern vor der Glotze berieseln, so hänge ich nun mit dem Laptop und Smartphone auf dem Sofa. Damit bin ich aber sehr aktiv, im Austausch in den sozialen Netzwerken und produktiv auf dem Blog. Das fühlt sich für mich kreativer an als der frühere reine Fernsehkonsum. Meine Kinder schauen übrigens noch gar nicht fern. Der TV blieb von Anfang an aus, wenn die Kinder mit dabei waren, und sie haben bis zum heutigen Tag noch nicht ein Mal gefragt, was das für ein komischer schwarzer Kasten ist, der im Wohnzimmer steht. Die Kleine benutzt ihn vielmehr als Spiegel;). Wir wollen das, so lange es geht, weiter so handhaben, und ich bin erstaunt darüber, dass es bis jetzt geklappt hat. Ich selbst habe das Gefühl, ich kann bei den Kindern die Nutzung des Tablets und Smartphones besser regulieren als es beim TV möglich wäre. Das mag vielleicht täuschen, aber bisher fühlt es sich subjektiv und rein theoretisch so an. Und zwei Youtube-Videos sind in jedem Fall kürzer als ein Disney-Film.

Ich empfinde es als zu unserer Zeit einfach dazugehörig, dass die Kinder wie selbstverständlich mit der digitalen Welt aufwachsen. Und ich finde es auch toll, wie viele Möglichkeiten sie dadurch haben. Wenn ich mich erinnere, wie mühsam ich mir Literatur im Studium zusammengesucht habe, wo man jetzt das Meiste in Google Books findet, eröffnet sich eine ganz andere Welt. Das wird für uns als Eltern auch nochmal eine neue Erfahrung, wenn die Kinder in die Schule kommen und die neuen Medien aktiv nutzen müssen. Über die potentiellen Gefahren bin ich mir schon bewusst und habe noch keinen Plan, wie man durch bestimmte schwierige Situationen hindurchsteuert, ohne die Kinder völlig von der digitalen Welt abzuschneiden. Denn das würde ich selbst nicht ertragen, also kann ich es dereinst auch nicht von meinen Kindern verlangen. Geweckt werde ich übrigens nicht vom Handy, das erledigen die Kinder. Und bei gemeinsamen Mahlzeiten ist es selbstverständlich tabu. Da meine Kinder in der Kita meist im Garten sind und ich auch danach noch mit ihnen auf den Spielplatz, in den Park oder den Kinderbauernhof gehe, bekommen sie viel frische Luft und Bewegung. Das tut allen gut. Es gibt keine Tage, die wir nur drin verbringen. Das finde ich persönlich wichtiger, als die Frage, ob ein Kind eine halbe Stunde am Tablet spielen darf.

In der einsamen und frustrierenden Elternzeit mit meinem Großen, beim stundenlangen Stillen und Kinderwagen-Schieben hätte ich mir so sehr einen Kontakt zur Außenwelt gewünscht, eine Twitter-Community und eine solch tolle und interessante Blogosphäre, wie ich sie mittlerweile habe. Gerade in Phasen, in denen die realen Kontakte aus logistischen und zeitlichen Gründen weniger werden, kommt der Online-Community eine große Bedeutung zu. Ich muss auch feststellen, dass der Kontakt zu den Freunden, die die neuen Medien überhaupt nicht nutzen (weder Facebook, Twitter, Whatsapp etc.), schlechter geworden ist. Erstens der Erreichbarkeit halber, aber auch, weil da eine Welt komplett fehlt, die mittlerweile einen großen Raum in meinem Leben einnimmt. Ich bin gespannt, wie sich das im Laufe der Jahre noch verändern wird. Und wie wir unsere Kinder durch die Möglichkeiten und Gefahren hindurchmanövrieren werden. Ich glaube, da gibt es kein Patentrezept, sondern es muss von Fall zu Fall entschieden werden. Die Charaktere und Vorlieben der Kinder beeinflussen ihr Mediennutzungsverhalten ebenfalls, so wie es auch bei uns Erwachsenen der Fall ist. Es wird eine Herausforderung, je älter die Kinder werden. Aber man kann ihr nicht entgehen. Und das will man ja auch nicht, sondern die vielen Möglichkeiten unserer digitalen Zeit fruchtbar für sich nutzen.