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Mittwoch, 22. November 2017

Unser Ergobag Schulranzen: Fazit nach den ersten Schulwochen

Die letzten Wochen waren aufregend, denn wir haben nun endlich ein Schulkind! Mein Großer ist nun ein stolzer Erstklässler und trägt jeden Tag seinen ergobag-Schulranzen auf dem Rücken. 8 Wochen Schule und 2 Wochen Ferien liegen hinter uns. 8 Wochen, in denen wir uns alle an neue Weckzeiten, Brotdosen zubereiten, Hausaufgaben und eine neue Tagesroutine gewöhnen konnten. Und der Große seinen neuen Schulranzen testen konnte.

Die Wahl des richtigen Schulranzens

Im November 2016, also ein dreiviertel Jahr vor der Einschulung, fuhren wir mit unserem Großen in ein großes Schulranzengeschäft, um Schulranzen zu testen. Ich glaube, wir waren recht früh dran. Ich hatte mich vorher schon etwas informiert, welche Ranzen am besten für Kinderrücken sind und wo Vor- und Nachteile liegen, und zwei verschiedene Schulranzen in die engere Auswahl genommen, darunter ergobag. Aber wir wollten die Ranzen am Rücken des Großen sehen und schauen, wie er klarkommt. Er ist sehr schmal, aber groß. Glücklicherweise gefielen ihm die ergobag-Schulranzen nicht nur, sondern sie wirkten aufgrund ihrer Schmalheit auch am passendsten für seinen Rücken und er kam gut mit ihnen klar. Die prinzipielle Entscheidung für einen ergobag Cubo war gefallen.

Copyright: Ergobag

Dank der Kooperation mit ergobag suchten wir uns dann zuhause in Ruhe ein Modell aus. Seine Wahl fiel auf den ergobag Cubo KoBärnikus, der uns auch allen gefiel.


Als das Paket kam, waren alle sehr begeistert. Beide Kinder probierten den Ranzen gleich an und bestaunten die Kletties. Das Schulranzen-Set besteht aus Schulranzen, Federtasche, Schlampermäppchen, Turnbeutel und Klettis.


Wir testeten alle Teile durch und füllten den Schulranzen in verschiedenen Varianten. Ich hatte Bedenken, dass alle Schulbücher und Hefte Platz darin finden würden, aber glücklicherweise dürfen die Grundschüler bei uns ihre Bücher und Hefte in der Schule lassen. Es wird somit nur die Postmappe, das Mitteilungs- bzw. Hausaufgabenheft und ein Übungshefter hin- und hertransportiert. Was mir besonders zusagte, war die Stabilität des ergobag Cubo. Er kippte und fiel nicht und die Außenhülle war schön fest und stabil. Wichtig für Schulanfänger!



Das Besondere am Ergobag

Ergobag wirbt mit seinen 4 WOW-Faktoren: Ergonomie, Individualität, Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit.

Durch ihr speziell entworfenes Ergonomie Prinzip verlagert der Schulranzen sein Gewicht auf den stabileren Beckenbereich, dies geschieht durch die breiten Beckenflossen am Schulranzen. Bei der Konzeption von Schulranzen liegt der Fokus des Teams von Ergobag in erster Linie auf rückenschonenden Eigenschaften. Aus diesem Grund orientieren sie sich hauptsächlich am Beispiel von Trekking-Ausrüstungen und kombinieren Eigenschaften, die zu einem klassischen Schulranzen gehören mit den innovativen Eigenschaften einer Trekking-Ausrüstung.

Die nächste Besonderheit, die Individualität, liegt auf der Hand. Genauer gesagt auf dem Auge. Der Schulranzen ist nach Lust und Laune umzugestalten. Durch die Kletties lässt er sich in ein neues Design verwandeln. An jedem ergobag sind passende Kletties angebracht, die man jederzeit austauschen kann. Sogar mit eigenen Fotos kann man die Kletties individualisieren.

Der Schulranzen von ergobag wird nachhaltig produziert. Genau genommen bedeutet dies, dass die Ranzen aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden. Auf diese Art und Weise bekommt Plastik eine ganz neue Bedeutung. Bis jetzt haben 31,3 Millionen PET-Flaschen eine neue Bestimmung gefunden und gleichzeitig wird die Umweltbelastung verringert.

Einer der wichtigsten Faktoren ist das Thema Sichtbarkeit. Rund herum eingearbeitetes Reflektormaterial sorgt dafür, das die Kinder im Straßenverkehr schneller und einfacher gesehen werden. Zudem gibt es ein dreiteiliges Sicherheitsset, das Schüler in der Dämmerung zusätzlich schützt. Wir haben uns dieses zusätzlich gekauft und an den Seiten angebracht. Dadurch gewinnt man gleichzeitig die Möglichkeit, die Trinkflasche außerhalb des Ranzens zu verstauen.

Der Test

Der Große hat seinen Ranzen nun seit einigen Wochen in Gebrauch und ist begeistert. Nicht nur ist er optisch wirklich ein Hingucker, sondern auch sehr bequem und vor allem widerstandsfähig. Schließlich gehen Erstklässler meist nicht gerade pfleglich mit ihrem Ranzen um. Mit seinem Gewicht von 1.100 g liegt er im unteren Bereich der vergleichbaren Schulranzen. Lustigerweise haben in der Klasse des Großen zwei andere Kinder den identischen Cubo KoBärnikus. Es musste also unbedingt für Unterscheidungsmöglichkeiten gesorgt werden. Das eine Kind hat Kletties mit Fotos und mein Großer eben die Sicherheits-Seitentaschen. Das klappt gut.

Wenn das Kind wächst, sollte der Sitz des Ranzens angepasst werden. Hier bietet ergobag die Möglichkeit, den Ranzen stufenlos auf die Körpergröße (zwischen 1 und 1,50m) einstellen zu können, wobei die Größenangaben auf der Rückseite des Schulranzens die Einstellung erleichtern.

Dank breiten Beckengurten und verstellbaren Brustgurten kann der Schulranzen optimal auf die kindliche Körperform angepasst werden. Die atmungsaktive Rückenpolsterung verspricht auch im Sommer ein geringes Schwitzen. Die Verschlussschnalle lässt sich zwar leicht öffnen und die Konstruktion finde ich persönlich gut für Kinder, aber jetzt nach einigen Wochen hakt sie ab und mal. Ansonsten sind alle Clips und Reißverschlüsse sehr leicht zu bedienen.


Auch das Zubehör bewährte sich. Der Sportbeutel kann sogar mit Clips am Ranzen befestigt werden, so dass er nicht noch extra in der Hand getragen werden muss. Bei uns kann er zum Glück in der Schule bleiben.

Wir haben ergänzend zum Ranzenset noch eine ergobag Trinkflasche, einen Brustbeutel und eben das Sicherheitsset zum Anzippen gekauft. Es gibt z.B. auch einen Regenschutz oder richtige Sporttaschen. Alles wirkt sehr durchdacht und praxiserprobt. Ich bin mir sicher, dass unser ergobag uns lange Freude machen wird. Regenfest ist er übrigens auch.


Wir sind äußerst zufrieden mit dem ergobag Cubo KoBärnikus, und wenn ihr selbst einen hochwertigen, soliden, nachhaltigen und dazu noch optisch schönen Schulranzen für euer Kind sucht, kann ich euch die ergobag Ranzen absolut empfehlen.
 



Dieser Beitrag ist eine Kooperation mit ergobag. Wir erhielten das beschriebene Schulranzen-Set gratis.

Samstag, 23. September 2017

Die ersten beiden Schulwochen des Großen

Der Große hat nun schon die ersten beiden Schulwochen hinter sich und es lief erstaunlich und bemerkenswert gut. Ich hatte ja mit abendlichem Motzen und Durchdrehen oder mit völliger Apathie gerechnet, aber nichts davon trat ein. Beim Abholen wirkte er ausgeglichen und zufrieden, bewegte sich selbstsicher durch den Klassenraum, kommunizierte auch in meiner Gegenwart mit seiner Horterzieherin und zeigte mir manchmal, was die Kinder schon im Unterricht gemacht hatten. Er kennt die Abläufe und Wege, hat sich halbwegs an das Gewimmel der vielen vielen Schüler gewöhnt und zeigt kaum noch Scheu in der neuen Umgebung.

Zwar war er schon 2 Wochen vor der Einschulung im Ferienhort, damit er sich ein wenig eingewöhnen konnte, aber der Schulalltag ist natürlich doch nochmal ein ganz anderer. Seine Lehrerin ist neu, der Rhythmus ist anders, die Klasse ist nun vollständig, d.h. er hat viele neue Kinder kennengelernt, und wahnsinnig viele neue Anforderungen stürmen auf ihn ein. Ich kann mich leider nicht mehr an meine Einschulung erinnern, aber aus meiner Erwachsenenperspektive heraus stelle ich mir das als eine riesengroße Umstellung vor. Insofern hat er die ersten Tage erstaunlich gut gemeistert und wirkte nicht mal besonders erschöpft oder müde. Das war schön zu sehen.

Er ist auch schon genauso lange in der Schule wie seinerzeit in der Kita (7 1/2 Stunden). Der Unterricht startet um 8 Uhr, bis 13:30 Uhr geht die verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG) und wir haben die anschließende Hortbetreuung bis 16 Uhr gebucht. Ab Tag 1 durften wir ihn nicht in den Klassenraum bringen, sondern seine Lehrerin wartete mit den Zweitklässlern vor der Schule und ging dann mit der ganzen Klasse nach oben. Ab Tag 4 standen nur noch die Zweitklässler unten und warteten auf die Schulanfänger, und bald sollen sie ganz allein den Weg nach oben gehen. Das war ein Aspekt, der mir vorher Bauchschmerzen bereitete, aber der Große macht das gut mit. Im Moment machen wir (bzw. der Papa, der ihn meist morgens zur Schule bringt) es noch so, dass wir auf einen Klassenkameraden warten, mit dem zusammen er hochgehen kann.

Am Nachmittag hole ich ihn meist als erstes ab und laufe dann mit ihm zur Kita, um die Kleine abzuholen. Auf diese tägliche kurze Exklusivzeit hatte ich mich total gefreut, weil ich es oft schwierig fand, mich nach der Kita auf die Bedürfnisse zweier Kinder zu konzentrieren. Nun laufen wir den kurzen Weg zusammen und es ist richtig schön, auch wenn er weniger aus sich heraussprudelt, als ich gehofft hatte. Vieles, was er erlebt hat oder was ihn beschäftigt, kommt tatsächlich erst abends zuhause zum Vorschein. Leider brauchen wir durch die Größe der Schule, notwendige Gespräche und das Einpacken seiner Sachen doch deutlich länger bis zur Kita, als ich gedacht hatte, obwohl ich den Großen aktuell noch etwas eher abhole. Das gefällt mir noch nicht, aber ich hoffe, dass das durch die zunehmende Routine besser wird.

Das Lernen erfolgt sehr spielerisch, die ersten Tage waren sowieso "Eingewöhnungstage", wo die Regeln (Toilette!) erklärt wurden und alle sich aneinander gewöhnten. Der Unterricht ist aufgelockert und abwechslungsreich. Vom Sportunterricht war er wegen seines Nasenbeinbruchs noch befreit, aber das war im Grunde auch ganz gut, denn so konnte er erstmal von der Bank zuschauen, wie das überhaupt abläuft. Ansonsten fließen die einzelnen Fächer ineinander und die Lehrerin entscheidet, ob sie nun gerade Schreiben oder Rechnen lehrt oder etwas ganz anderes macht. Für die Kinder ist das manchmal schwer nachvollziehbar, welcher Unterricht gerade stattfindet. So verneinte der Große beispielsweise auf meine Nachfrage, ob er am Lebenskunde-Unterricht teilgenommen habe. Es stellte sich aber heraus, dass er durchaus dabei war, nur eben die ganze Stunde gespielt wurde.

Die Hausaufgaben, ein weiteres meiner Bauchschmerzthemen, macht er bis jetzt nachmittags im Hort und schafft auch das, was vorgegeben ist. Zuhause mussten wir uns zum Glück noch nicht daran setzen. Ich hoffe, das bleibt so. Nachmittags konnten wir bisher unsere gewohnten Ziele wie Cafè und Spielplatz ansteuern, auch wenn ihm der Schulranzen am Nachmittag schnell zu schwer wird. Da die Kinder an einem Schultag doch deutlich weniger Zeit an der frischen Luft und in Bewegung verbringen als im Kitaalltag, finde ich es wichtig, nachmittags noch draußen unterwegs zu sein. Oft hole ich den Großen aus dem Klassenraum ab, frage ihn, ob er denn draußen war und er sagt, in der Hofpause. Ich hoffe, dass es nicht nur in der Hofpause war.


Besonders rührend ist es für mich, zu sehen, wie er jedesmal in der Kita begrüßt wird, wenn wir die Kleine abholen. Einige der jüngeren Kinder rennen zu ihm, umarmen ihn, begutachten seinen Ranzen und fragen ihn über die Schule aus. Das ist echt süß und ich kann mich nicht erinnern, dass sich der Große für die Einschulungskinder ein Jahr vor ihm interessiert hat, wenn diese ihre kleinen Geschwister abholten. Auch die Erzieher befragen ihn zu seinem Schulalltag. Das muss ein komisches Gefühl für ihn sein, täglich in das jahrelang vertraute Umfeld zu kommen, aber nun aus seiner neuen Welt der Schule heraus.

Insgesamt bin ich nicht nur sehr glücklich, sondern wirklich überrascht über diesen reibungslosen Start. Er wirkt schon total angekommen und zufrieden, überhaupt nicht verwirrt, überfordert oder haltlos. Was mich sehr erstaunt, ist die bisher fehlende Erschöpfung und Müdigkeit, hatte ich doch von allen Seiten gehört, dass die Kinder in den ersten Wochen völlig erledigt abends ins Bett fallen. Das ist bei ihm bisher nicht der Fall, kann aber natürlich noch kommen. Die 4 Wochen Ferien zwischen Kitaende und Ferienhortbeginn haben ihm sicherlich Kraft und Erholung gegeben, von der er noch zehren kann. Er wirkt sehr ausgeglichen, es gibt kaum Stimmungsschwankungen, er ist nicht aggressiv, verschlossen oder apathisch. Schön!

Ich erinnere mich nur zu gut an die Folgen seines Wechsels in den großen Elementarbereich der Kita, mit dem er eine Zeitlang arg zu kämpfen hatte - und wir mit ihm. Das ist kein Vergleich jetzt, im Gegenteil, man merkt ihm fast gar nichts an. Vielleicht geht es ihm ähnlich wie mir, dass er mit der konkreten Situation besser umgehen kann als mit der Ungewissheit vorher. In jedem Fall ist es toll, dass er soviel Stabilität und Reife gewonnen hat, um sich von solch einer großen Veränderung nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Hoffentlich geht es so weiter. Bisher sind wir insgesamt zufrieden und positiv überrascht. Und der Große meistert das ganz toll!