Ich melde mich mit ein paar schönen Bildern von Sonne, Strand und Meer aus unserem Mallorca-Urlaub. Da wir am Freitagabend erst angekommen sind, haben wir am Wochenende noch nichts Großes unternommen, sondern erstmal nur unsere Hotelanlage und Umgebung erkundet. Am heutigen Sonntag starteten wir dann mit einer kleinen Schifffahrt. Bei diesem phantastischen Wetter sind tolle Bilder entstanden.
Samstag
Am Freitag waren wir durch eine Flugverspätung leider erst abends im Hotel und die Kinder spät im Bett. Die erste Nacht im Hotel ist ja sowieso immer schwierig und so erwachten wir am Samstag alle etwas derangiert. Bei mir überwog sehr schnell die Freude über das schöne Wetter, den herrlichen Blick auf's Meer und das Urlaubsglück und -privileg, aber den kleinen Familienmitgliedern ging das anscheinend nicht so, denn es wurde den ganzen Tag gemotzt und gemeckert, was das Zeug hielt. Schlechte Laune vom Feinsten bei beiden Kindern und dementsprechend auch irgendwann bei uns. Anstrengend!
Morgens war unser Ausblick vom Balkon dieser:
Nach dem Frühstück erkundeten wir unsere Hotelanlage, die auf einem Felsplateau liegt und an 3 Seiten von Wasser umgeben ist. Traumhaft!
Dann ging es in den Kinderbereich. Toll ist der Piratenschiff-Pool. Im Kinderclub gab es einen kleinen Parcours, wo die Kinder einiges mitmachten und Halloween-Süßkram absahnten..
Die Kinder wollten auch unbedingt schon den Pool testen, obwohl es wegen des Windes etwas zu kühl war. Das merkten sie aber schnell selbst.
Nach dem Mittagessen machten wir eine Pause, weil alle noch sehr müde waren, und die Kleine schlief ein. Das gab es schon seit einem Jahr nicht mehr. Wir ließen sie und gingen am Nachmittag zum Strand, einer schönen Bucht unterhalb unseres Hotels, wo einige Unerschrockene großen Spaß am Wellengang hatten.
Dort blieben wir bis zu den goldenen Strahlen der Abendsonne. Das Abendbrot war, wie gerade alles hier, von Halloween geprägt. Das scheint hier echt ein Hype zu sein. Bisher hatten wir das Thema erfolgreich von unseren Kindern ferngehalten.
Natürlich wurde der Kinderdisco noch ein Besuch abgestattet und es ging wieder recht spät ins Bett. Die Nacht der Zeitumstellung folgte.
Sonntag
Wir schliefen mit Unterbrechungen durch Husten bis 7 Uhr. Muss man ja schon fast dankbar sein. Timehop erinnerte mich an die Aufwachzeiten der letzten Jahre. Der Sonnenaufgang sah so aus:
Es war windstill und schon recht warm. Ich schlug vor, eine kleine Schifffahrt zu machen. Wir nahmen gleich das erste Schiff um 9:30 Uhr, das unterhalb unseres Hotels startete, und waren die einzigen Gäste. Ein Schiff nur für uns allein! Die Tour ging an den Calas de Mallorca entlang, wunderschönen Buchten und Höhlen an der Ostküste.
Zurück im Hotel holten wir uns einen kleinen Snack und Getränke und setzten uns auf die Plaza, wo heute Hüpfburgen aufgebaut waren. Auf der Bühne gab es Zumba, die Kinder waren beschäftigt und es fühlte sich herrlich nach Urlaub an. Vor dem Mittagessen probierten die Kinder nochmal den Pool aus.
Am Nachmittag gingen wir zum Strand und wunderten uns, dass der Schatten so früh kam, bis uns einfiel, dass es ja gestern eine Stunde später war;-). Der Große und ich wagten sich ins Wasser. Eine erfrischende Angelegenheit...
Der Sonnenuntergang (hinter einem Berg) war um 17:38 Uhr. Morgen haben wir einen Mietwagen gebucht und wollen ein wenig herumfahren. Die Stimmung der Kinder ist immer noch sehr durchwachsen und das ist derzeit das Einzige, was diesen Urlaub bei herrlichem Wetter und in einer wunderschönen Umgebung stört. Abgesehen davon finde ich es traumhaft, bin dankbar, dass wir aus dem trüben Herbst in Deutschland ausbrechen können und soviel Glück mit dem Wetter haben.
Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer bei Geborgen Wachsen.
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Sonntag, 29. Oktober 2017
Samstag, 4. April 2015
Unser erster Urlaub mit Baby
Da wir gerade wieder gemerkt haben, wie angenehm ein Urlaub in bekannter Umgebung mit kleinen Kindern ist und wir u.a. deshalb einen eigentlich für Mai angedachten Flugurlaub (wieder einmal) verworfen haben, musste ich die letzten Tage wieder oft an unseren ersten Urlaub mit Baby und als Familie denken. Aufgrund der schwierigen Umstände mit unserem Großen hatten wir davor massive Bedenken, es wurde aber dann letzten Endes glücklicherweise doch ganz schön, nicht zuletzt deshalb, weil wir unseren Rhythmus weitestgehend an ihn angepasst haben, wie wir es auch zuhause praktizierten, nachdem wir ihn einige Monate kannten. Und dieser erste Urlaub barg sogar einige Überraschungen!
Da mein Mann die ersten 7 Monate Elternzeit hatte, wollten wir eigentlich schon viel früher mit dem Baby verreisen und auch weiter und länger wegfahren oder sogar -fliegen. Dass all dies mit ihm nicht möglich war, merkten wir ziemlich schnell. Keiner will im Hotel mit einem schreienden Kind nachts auf und ab laufen oder in einem vollen und lauten Speisesaal beim Essen stillen, um als Mama überhaupt zu einer Nahrungsaufnahme zu kommen. Sicherlich gibt es Babys, mit denen Reisen ohne Probleme möglich sind. Meine Erfahrung ist aber, dass viele Babys nur in ihrer gewohnten Umgebung zufrieden sind, erst recht High-Need-Babys wie mein Großer. Aber auch meine Kleine, die die ersten Monate sehr pflegeleicht war, reagierte auf Veränderungen mit Unbehagen und war zuhause am ausgeglichensten.
Wir verwarfen also schweren Herzens unsere Reisepläne und verbrachten die ersten Monate damit, uns kennenzulernen und einen gemeinsamen, halbwegs erträglichen Rhythmus zu finden. Als sich die Elternzeit meines Mannes dem Ende zuneigte, wollten wir uns dann aber doch noch eine kleinere Abwechslung gönnen und buchten eine Ferienwohnung auf dem Darß (Ostsee). Wir freuten uns sehr, hatten aber gleichzeitig auch große Bauchschmerzen, da jede Autofahrt mit dem Großen bekanntlich eine Zerreißprobe war. Außerdem hatten wir schlechte Erfahrungen von den beiden Übernachtungsbesuchen bei meinen Eltern, wo er sich überhaupt nicht auf die fremde Umgebung umstellen konnte und jeweils die Nächte durchgeschrien hat.
Im September 2011, er war 6 1/2 Monate alt, fuhren wir also für 10 Tage auf den Darß. Er schlief in dem Alter zwei-, manchmal dreimal täglich, je nach Aufwachzeit und Tagesverlauf. Wir fuhren vormittags los und er schlief tatsächlich erstmal 1,5h im Auto. Kurz vor unserem Zwischenziel wachte er auf und schrie sofort Zeter und Mordio, wie immer. Wir machten dann in Karl's Erdbeerhof eine längere Pause mit Stillen, Essen und Action. Als er müde wurde, fuhren wir weiter und er schlief wieder bis zu unserem Urlaubsort. Das hatte also ganz gut geklappt. Der Ort und unsere Ferienwohnung waren sehr schön und wir fühlten uns wohl. Abends brauchte er wie erwartet sehr lange, bis er in der fremden Umgebung einschlief.
Doch dann kam die erste Überraschung: er schlief in dieser ersten Nacht 10h durch! Das war das 4. Mal gewesen, dass er überhaupt komplett durchgeschlafen hatte, und dann noch in der Fremde. Wir konnten es gar nicht glauben und zogen sofort in Erwägung, an die Ostsee zu ziehen;). Die nächsten Tage verbrachten wir sehr ruhig, verhalfen ihm zum Schlafen, wann er es brauchte, machten Spaziergänge mit ihm abwechselnd auf dem Arm, da er in der Trage und im Kinderwagen nur dann nicht schrie, wenn er schlief. Wir machten eine Kremserfahrt, auf der er sehr unruhig war und erst nach langer Zeit endlich einschlief (genauso wie mein Arm, auf dem er lag), eine Schifffahrt und bummelten durch die kleineren Orte auf dem Darß.
Nur am Strand konnte man mit ihm leider nicht lange spazieren gehen. Der Wind war ihm unerträglich und er schrie sofort, auch wenn man ihn abschirmte. Er war auch schon immer sehr sonnenempfindlich, das setzt sich bis heute fort. Ich denke, dass der weiße Strand ihn blendete und das Meer ihm unheimlich war. Im Sand sitzen mochte er auch gar nicht. Also hieß es immer: tragen und laufen. Essen gehen oder irgendwo gemütlich sitzen ging mit ihm auch überhaupt nicht. Das war ja genauso wie zuhause. Ansonsten versuchten wir immer, den Tagesablauf so ruhig wie möglich zu gestalten und seinen Rhythmus einzuhalten. Er wurde ziemlich genau alle 3h müde und dann musste man auch schnell reagieren, wollte man eine Überreizung verhindern.
Nach einigen normalen und zwei schlechten Nächten gab es dann tatsächlich in diesem Urlaub noch einmal zwei Nächte, in denen er 10,5h bzw. 11h durchschlief. Also in 10 Tagen Urlaub dreimal. Eine Sensation und ein großer Erholungsanteil dieses Urlaubs. Der Nachteil: ich bekam am vorletzten Tag einen heftigen Milchstau und saß am Abreisetag mit Schüttelfrost, Temperatur und Gliederschmerzen mit dem Baby auf dem Sofa, während mein Mann alleine alles einpackte und die Wohnung übergabefertig machte. Wir wollten eigentlich auf der Rückfahrt einen Zwischenstop bei meinem Schwiegervater machen, der an der Ostsee wohnt (meine Schwiegermutter war leider einen Monat vor dieser Reise verstorben und hat den Großen nur zweimal gesehen), verwarfen dies aber angesichts meines Zustandes wieder. An die Rückfahrt kann ich mich nicht mehr erinnern, wahrscheinlich hat der Große nach dem Schlafen wieder geschrien und ich habe ihn gestillt. Da wir schnell nach Hause wollten, waren auch keine großen Pausen drin. Zuhause waren die Nächte dann wie üblich "normal schlecht" und mir ging es nach ein paar Tagen wieder besser. Schade, dass man so selten durchschlafende Babys nicht genießen kann, weil die Brust sich schnell rächt.
Vom Alter her (6 1/2 Monate) war es angenehm, er konnte schön auf dem Bauch liegen, sich hochstemmen, im Kreis drehen und spielen, er konnte rollen und sich rückwärts schieben, hat schon Brei gegessen und halbwegs einen Rhythmus entwickelt. Dass man mit ihm nicht in Restaurants sitzen kann, wussten wir. Umso besser war eine Ferienwohnung für uns, wo wir ganz für uns waren. In der Nebensaison war das Haus auch wenig belegt, so dass wir keine Befürchtungen wegen der Schreierei hatten. Zuhause in der Ferienwohnung war er eigentlich immer noch am zufriedensten, das zeigen auch die Fotos. Insgesamt war der Urlaub trotz aller Bedenken angenehm und im Rahmen der Möglichkeiten mit einem solchen Baby relativ erholsam. Ich fand es schön, mal aus der gewohnten Umgebung herauszukommen, und wir hatten ausnahmsweise nicht den Eindruck, den Großen damit immens zu überfordern. Wir hatten aber auch Glück, weil er nicht krank war. Es gab noch viel später Urlaube mit einem kranken, zahnenden oder "schubenden" Großen, die der Horror schlechthin waren.
Nach unserer Rückkehr blieben uns noch genau 5 Tage zu dritt und dann musste mein Mann wieder arbeiten. Für den Großen und mich begann ein neuer Zeitabschnitt, mit einem zwar ganz gut etablierten Rhythmus, aber einsam, isoliert und unterfordert. Doch das ist eine andere Geschichte.
Diesen Text habe ich nachträglich bei der Blogparade von Alpina Zillertal eingereicht.
Da mein Mann die ersten 7 Monate Elternzeit hatte, wollten wir eigentlich schon viel früher mit dem Baby verreisen und auch weiter und länger wegfahren oder sogar -fliegen. Dass all dies mit ihm nicht möglich war, merkten wir ziemlich schnell. Keiner will im Hotel mit einem schreienden Kind nachts auf und ab laufen oder in einem vollen und lauten Speisesaal beim Essen stillen, um als Mama überhaupt zu einer Nahrungsaufnahme zu kommen. Sicherlich gibt es Babys, mit denen Reisen ohne Probleme möglich sind. Meine Erfahrung ist aber, dass viele Babys nur in ihrer gewohnten Umgebung zufrieden sind, erst recht High-Need-Babys wie mein Großer. Aber auch meine Kleine, die die ersten Monate sehr pflegeleicht war, reagierte auf Veränderungen mit Unbehagen und war zuhause am ausgeglichensten.
Wir verwarfen also schweren Herzens unsere Reisepläne und verbrachten die ersten Monate damit, uns kennenzulernen und einen gemeinsamen, halbwegs erträglichen Rhythmus zu finden. Als sich die Elternzeit meines Mannes dem Ende zuneigte, wollten wir uns dann aber doch noch eine kleinere Abwechslung gönnen und buchten eine Ferienwohnung auf dem Darß (Ostsee). Wir freuten uns sehr, hatten aber gleichzeitig auch große Bauchschmerzen, da jede Autofahrt mit dem Großen bekanntlich eine Zerreißprobe war. Außerdem hatten wir schlechte Erfahrungen von den beiden Übernachtungsbesuchen bei meinen Eltern, wo er sich überhaupt nicht auf die fremde Umgebung umstellen konnte und jeweils die Nächte durchgeschrien hat.
Im September 2011, er war 6 1/2 Monate alt, fuhren wir also für 10 Tage auf den Darß. Er schlief in dem Alter zwei-, manchmal dreimal täglich, je nach Aufwachzeit und Tagesverlauf. Wir fuhren vormittags los und er schlief tatsächlich erstmal 1,5h im Auto. Kurz vor unserem Zwischenziel wachte er auf und schrie sofort Zeter und Mordio, wie immer. Wir machten dann in Karl's Erdbeerhof eine längere Pause mit Stillen, Essen und Action. Als er müde wurde, fuhren wir weiter und er schlief wieder bis zu unserem Urlaubsort. Das hatte also ganz gut geklappt. Der Ort und unsere Ferienwohnung waren sehr schön und wir fühlten uns wohl. Abends brauchte er wie erwartet sehr lange, bis er in der fremden Umgebung einschlief.
Doch dann kam die erste Überraschung: er schlief in dieser ersten Nacht 10h durch! Das war das 4. Mal gewesen, dass er überhaupt komplett durchgeschlafen hatte, und dann noch in der Fremde. Wir konnten es gar nicht glauben und zogen sofort in Erwägung, an die Ostsee zu ziehen;). Die nächsten Tage verbrachten wir sehr ruhig, verhalfen ihm zum Schlafen, wann er es brauchte, machten Spaziergänge mit ihm abwechselnd auf dem Arm, da er in der Trage und im Kinderwagen nur dann nicht schrie, wenn er schlief. Wir machten eine Kremserfahrt, auf der er sehr unruhig war und erst nach langer Zeit endlich einschlief (genauso wie mein Arm, auf dem er lag), eine Schifffahrt und bummelten durch die kleineren Orte auf dem Darß.
Nur am Strand konnte man mit ihm leider nicht lange spazieren gehen. Der Wind war ihm unerträglich und er schrie sofort, auch wenn man ihn abschirmte. Er war auch schon immer sehr sonnenempfindlich, das setzt sich bis heute fort. Ich denke, dass der weiße Strand ihn blendete und das Meer ihm unheimlich war. Im Sand sitzen mochte er auch gar nicht. Also hieß es immer: tragen und laufen. Essen gehen oder irgendwo gemütlich sitzen ging mit ihm auch überhaupt nicht. Das war ja genauso wie zuhause. Ansonsten versuchten wir immer, den Tagesablauf so ruhig wie möglich zu gestalten und seinen Rhythmus einzuhalten. Er wurde ziemlich genau alle 3h müde und dann musste man auch schnell reagieren, wollte man eine Überreizung verhindern.
Nach einigen normalen und zwei schlechten Nächten gab es dann tatsächlich in diesem Urlaub noch einmal zwei Nächte, in denen er 10,5h bzw. 11h durchschlief. Also in 10 Tagen Urlaub dreimal. Eine Sensation und ein großer Erholungsanteil dieses Urlaubs. Der Nachteil: ich bekam am vorletzten Tag einen heftigen Milchstau und saß am Abreisetag mit Schüttelfrost, Temperatur und Gliederschmerzen mit dem Baby auf dem Sofa, während mein Mann alleine alles einpackte und die Wohnung übergabefertig machte. Wir wollten eigentlich auf der Rückfahrt einen Zwischenstop bei meinem Schwiegervater machen, der an der Ostsee wohnt (meine Schwiegermutter war leider einen Monat vor dieser Reise verstorben und hat den Großen nur zweimal gesehen), verwarfen dies aber angesichts meines Zustandes wieder. An die Rückfahrt kann ich mich nicht mehr erinnern, wahrscheinlich hat der Große nach dem Schlafen wieder geschrien und ich habe ihn gestillt. Da wir schnell nach Hause wollten, waren auch keine großen Pausen drin. Zuhause waren die Nächte dann wie üblich "normal schlecht" und mir ging es nach ein paar Tagen wieder besser. Schade, dass man so selten durchschlafende Babys nicht genießen kann, weil die Brust sich schnell rächt.
Vom Alter her (6 1/2 Monate) war es angenehm, er konnte schön auf dem Bauch liegen, sich hochstemmen, im Kreis drehen und spielen, er konnte rollen und sich rückwärts schieben, hat schon Brei gegessen und halbwegs einen Rhythmus entwickelt. Dass man mit ihm nicht in Restaurants sitzen kann, wussten wir. Umso besser war eine Ferienwohnung für uns, wo wir ganz für uns waren. In der Nebensaison war das Haus auch wenig belegt, so dass wir keine Befürchtungen wegen der Schreierei hatten. Zuhause in der Ferienwohnung war er eigentlich immer noch am zufriedensten, das zeigen auch die Fotos. Insgesamt war der Urlaub trotz aller Bedenken angenehm und im Rahmen der Möglichkeiten mit einem solchen Baby relativ erholsam. Ich fand es schön, mal aus der gewohnten Umgebung herauszukommen, und wir hatten ausnahmsweise nicht den Eindruck, den Großen damit immens zu überfordern. Wir hatten aber auch Glück, weil er nicht krank war. Es gab noch viel später Urlaube mit einem kranken, zahnenden oder "schubenden" Großen, die der Horror schlechthin waren.
Nach unserer Rückkehr blieben uns noch genau 5 Tage zu dritt und dann musste mein Mann wieder arbeiten. Für den Großen und mich begann ein neuer Zeitabschnitt, mit einem zwar ganz gut etablierten Rhythmus, aber einsam, isoliert und unterfordert. Doch das ist eine andere Geschichte.
Diesen Text habe ich nachträglich bei der Blogparade von Alpina Zillertal eingereicht.
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