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Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Frage- und Antwortspiel nach Bloggerart

Die liebe Mo von 2kindchaos hat mir Fragen gestellt und die möchte ich aus virtueller Zuneigung gern beantworten. Das Ganze nennt sich Liebster Award und ist sowas wie ein Kennenlern-Kettenbrief unter Bloggern. Ihre Fragen sind spannend und abwechslungsreich und durch Antworten auf konkrete Fragen zeigt man nochmal ganz andere Aspekte von sich, das merke ich auch immer, wenn ich Interviewfragen beantworte. Also los.

Die Fragen:

1. Was macht Dich zum Menschen?

Mein Leben, meine Erlebnisse, meine Träume, meine Leidenschaften und Interessen, das Reflektieren, Erinnern, Lachen, Lieben, Genießen, Leiden, das Fröhlich- und das Traurig-Sein.

2. Wenn Du träumen könntest: Wie sieht Dein Leben in 10 Jahren aus?

Ich hoffe auf mehr Platz, mehr Naturnähe und natürlich viel mehr Freizeit und Selbstbestimmtheit als jetzt. Ein großer Traum wäre, so flexibel und von überall arbeiten zu können, dass ich die ungeliebte kalte und dunkle Jahreszeit in milderen Gefilden verbringen könnte. Das wird allerdings in 10 Jahren noch nix, weil meine Kinder dann noch in der Schule sind.

3. Wofür bist Du dankbar?

Dafür, dass wir bisher keine gravierenden gesundheitlichen Probleme hatten. Und dafür, dass am Ende eines langen Kinderwunschweges dann doch zwei Kinder zu uns gekommen sind. So anstrengend die letzten Jahre auch gewesen sind (und das waren sie!), bin ich trotzdem dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen kann, weil ich jahrelang auf der anderen Seite stand und weiß, wie sich das anfühlt.

4. Wobei steht die Zeit für Dich still?

Das habe ich bisher an meinen Kraftorten erlebt, vor allem in den Bergen von Gran Canaria an meinem Lieblingsplatz. Oder wenn wir früher über Ausgrabungsstätten im Mittelmeerraum vagabundiert sind. Oder als ich vor 20 Jahren an der Klagemauer in Jerusalem stand und mich am Mittelpunkt von Raum und Zeit fühlte. Da hab ich alles um mich herum vergessen. Das gelingt mir, je älter ich werde, schlecht bis gar nicht, je mehr Menschen (Kinder) um mich herum sind. Deshalb habe ich zwar einerseits Sehnsucht nach Wiederholung dieser Erfahrungen, weiß aber gleichzeitig, dass das zusammen mit den Kindern in dieser Tiefe nicht möglich sein wird und scheue mich deshalb davor.

5. Was tut Dir gut?

Alleinsein. Die Natur. Verreisen, Ausflüge, die Welt entdecken, meine Interessen pflegen. Wieder Alleinsein. Ausruhen. Die Seele baumeln lassen. Dinge tun, die ich gern mache und nach denen ich Sehnsucht habe.

6. Worauf freust Du Dich im Frühling?

Auf alles eigentlich. Das Erwachen der Natur, die zarten Blüten, das helle Grün, die längeren Tage, die kräftigeren Sonnenstrahlen. Außerdem auf die Geburtstage meiner Frühlingskinder und den Beginn der Gartensaison. Der Frühling ist meine allerliebste Jahreszeit.

Quelle: Pixabay

7. Was wäre der ideale Job für Dich? („Job“ umfasst dabei alles: von Nichtstun in der Hängematte über Ehrenämter, Familienzeit und Nebenjob bis hin zu US-Präsidentin.)

Der ideale Job für mich ist einer, wo ich Dinge abarbeiten kann und reagieren muss. Wo ich nicht von meiner Intuition, meiner Tagesform, meinen Ideen und Geistesblitzen abhängig bin, denn all das kann sehr stark schwanken. Deshalb könnte ich z.B. niemals professionell schreiben, weil es eben einfach nicht immer fließt. Auf Knopfdruck kreativ sein kann ich nicht. Ich muss etwas machen, was ich täglich nach einem Muster erledigen kann, unabhängig von Kreativität. Das können durchaus auch stupide Tätigkeiten sein. Ich freue mich dann, wenn ich sehe, dass ich eine bestimmte Menge abgearbeitet habe, das sind meine Erfolgserlebnisse. Ich kann auch keine Arbeit brauchen, die ich gedanklich mit nach Hause nehme, gerade in der aktuellen kräftezehrenden Lebensphase.

8. Wenn Du frei wählen könntest, finanziell unabhängig: Bei welchem Modell hättest Du ein gutes Beruf-Familie-Balance-Gefühl? (Kann natürlich auch Fulltimejob oder Vollzeit-Mama bedeuten!)

Weder Fulltimejob noch Vollzeit-Mamasein käme für mich infrage. Arbeiten möchte ich gern. Das aktuelle Pensum von 50% finde ich im Grunde passend und gut, würde aber gern zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten. Das ist leider nicht möglich. Die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe (nachmittags sind wir viel draußen unterwegs), ist genau richtig für mich. Unser Problem ist auch weniger die Balance zwischen Beruf und Familie, sondern vielmehr die fehlende Entlastung, also dass wir außerhalb der Kita alles selbst machen und schaffen müssen. Ich hätte gern einfach mal ein Wochenende nur für mich. Das fehlt und ist sehr kräftezehrend.

9. Deine beste Mama-Version unterhält sich mit Deiner fiesesten Mama-Version. Was sagen sie?

Die Fiese: "Verdammt nochmal, warum sind die Kinder eigentlich so schrecklich anstrengend?! Du hast sie mit Deiner bedürfnisorientierten Mutterschaft völlig verzogen! Schau sie Dir doch an, sie fordern den ganzen Tag, sind undankbar, respektieren Deine Bedürfnisse nicht und alles muss sich um sie drehen. Sie müssen mal lernen, sich zurückzunehmen und nicht all ihre Befindlichkeiten an euch auszulassen!"
Die Gute: "Ja, Du hast Recht, sie sind anstrengend. Aber sie sollen sich zuhause fallenlassen dürfen, sie sollen spüren, dass sie aufgefangen werden, egal wie sehr sie fordern. Und sie sollen sagen dürfen, was ihnen nicht gefällt. Sie trauen sich viel mehr, als Du Dich je in dem Alter getraut hättest, und das ist auch meist gut so. Du weißt, wieviel Du selbst als Kind unterdrücken musstest und wie Du Dich dabei fühltest. Das möchtest Du doch nicht für die Kinder! Also hilf mir bitte, indem Du mir zeigst, wie ich meine eigenen Bedürfnisse mehr achten kann, ohne dabei den Weg zu verlassen, den ich mit den Kindern gehe!"

10. Dein Leben als Film. Wie heißt er, und wo läuft er?

Puh, schwere Frage. Für die aktuelle Lebensphase kann ich das gar nicht beantworten. Insgesamt auf mein Wesen, mein Dasein bezogen wäre das vielleicht "Die Päpstin". Der Konflikt zwischen einem weltlichen und ideellen Leben (unabhängig von Religiösität), das Streben nach Wissen, das Anderssein, das Hinter-Sich-Lassen von Herkunft und Prägung beschreiben zentrale Punkte meiner Existenz. Der Film hat mich schon immer stark berührt, ich erkenne vieles wieder, was mich umtreibt. Wo er läuft? Zuhause manchmal, und zwar nur, wenn ich allein bin:-)

11. Wofür brennst Du?

Im Moment brenne ich kaum noch, sondern dümpele meist auf Sparflamme vor mich hin. Wenn ich allerdings eine tolle Ausstellung oder ein spannendes Museum besuche, einen schönen Film sehe, ein interessantes Buch lese oder eine ersehnte Reise mache, dann schlagen die Fünkchen wieder höher und ich merke, dass sich das Brennen vielleicht dereinst, wenn mehr Zeit und Muße in meinem Leben ist als jetzt, wieder wecken lässt.

So, liebe Mo und liebe Leser, das waren die Antworten zu den Fragen. Ich hoffe, ihr habt ein paar neue Aspekte über mich erfahren oder konntet euer Bild ergänzen. Meinerseits nominiere ich niemanden weiter, denn einige von denen, die ich nominieren würde, sind schon zusammen mit mir nominiert worden, und von anderen weiß ich, dass sie bei solchen Fragerunden nicht gern mitmachen. Also, wer mitmachen möchte, kann gern auch die Fragen von Mo beantworten und in den Kommentaren verlinken. Und jeder Leser darf sich gern eine Frage heraussuchen und mir dazu ein paar Worte schreiben. Ich freue mich!

Donnerstag, 19. November 2015

Liebster Award, Klappe die Zweite und Dritte

Die liebe und bewundernswerte Mami Anders sowie eine meiner liebsten Bloggerinnen, Christine von der Villa Schaukelpferd haben mich für den immer mal wieder durch die Bloggerwelt gehenden Liebster Award nominiert. Vielen lieben Dank dafür! Da meine letzte Nominierung schon eine Weile her ist, mache ich gern wiedermal mit und beantworte die Fragen der Mami anders und der Villa Schaukelpferd-Besitzerin.

Samstag, 31. Januar 2015

Elf Fragen und mehr Antworten - Liebster Award

Ich mache mal bei einem virtuellen Kettenbrief, dem Liebster Award mit, für den mich netterweise Manati von Manatis Welt nominiert hat. Da die Fragen von Manati ausgewählt wurden und ich keinerlei Einflussmöglichkeit darauf hatte ;), erfahrt ihr hoffentlich ein paar neue interessante Fakten über mich. Der Liebster Award soll kleinere Blogs bekannter machen und deshalb beteilige ich mich gern. Vielen Dank für die Nominierung!
(Am 13.02.2015 wurde ich auch noch von Sonnenschein und Regenschauer nominiert. Vielen Dank dafür!)

Die Fragen und meine Antworten:

1. Nenne mindestens 5 deiner hervorstechendsten Eigenschaften. 

Ich bin unheimlich gerechtigkeitsliebend, um nicht zu sagen -fanatisch. Ich bin sehr reflektiert und könnte stundenlang und immer wieder über Probleme aus allen möglichen Perspektiven diskutieren. Ich bin leider etwas ungeduldig mit anderen, weil ich in meinem Kopf immer schon einen Schritt weiter bin. Ich habe früher Smalltalk über alles gehasst, bin darin aber seit den Kindern viel besser geworden. Ich bin sehr gewissenhaft und perfektionistisch (das kann positiv oder negativ sein;))
2. Bei was kannst du richtig gut abschalten?

Generell fällt es mir sehr schwer, abzuschalten und runterzukommen. Ich brauche dafür viel Zeit, die man naturgemäß mit kleinen Kindern nicht mehr hat. Das belastet mich oft sehr. Früher konnte ich gut mit Büchern oder bei schönen Unternehmungen abschalten. Jetzt eher beim Bloggen oder Twittern. Und auf der Arbeit schalte ich seit den Kindern tatsächlich ganz gut von zuhause ab. Das hätte ich früher nie für möglich gehalten.
3. Was ist deine liebste Jahreszeit? 

Ich glaube, der Frühling. Meine beiden Kinder sind auch im Frühling geboren (März und Mai), weshalb mein Blog "Frühlingskindermama" heißt. Und ich fahre auch am liebsten auf die "Inseln des ewigen Frühlings". Ich liebe den Mandel- und Zitrusblütenduft.
4. Seit wann bloggst du und was ist das Ziel deines Blogs (sofern es eins gibt)? 

Ich blogge erst seit November 2014, vor allem als Tagebuch für mich selbst und zur Kommunikation und zum Austausch mit anderen. Das Bedürfnis danach ist seit den Kindern enorm angestiegen;). Gleichgesinnte zu den von mir auf dem Blog angeschnittenen Themen zu finden bedeutet mir sehr viel, weil es mir daran im realen Leben leider etwas mangelt.
5. Was ist dein Lieblingsbuch?

Ich habe einige Herzensbücher, aber das Buch, was mich als Erwachsene vielleicht am meisten berührt hat, ist "Paula" von Isabel Allende. Darin beschreibt und verarbeitet sie den Tod ihrer noch nicht einmal 30-jährigen Tochter Paula. Der Verlust des eigenen Kindes ist das Grausamste, was einem widerfahren kann. Sehr traurig und kraftvoll zugleich.
6. Wer oder was inspiriert dich?

Bücher, Mamablogs, Reisen, meine Kinder, tiefgründige und reflektierte Diskussionen...

7. Welches ist dein Lieblingsessen?

Ich bin ein herzhafter Esser, mag gern Fleisch und warme Gerichte. Ich liebe die orientalische und Mittelmeerküche und bin tendenziell ein Genussesser. Dass meine beiden Kinder genau das Gegenteil sind, macht für mich viele unserer Mahlzeiten zur Qual.

8. Was machst du, um gute Laune zu bekommen?

Um gute Laune zu bekommen, brauche ich vor allem Zeit für mich. Das kann ich oft nicht beeinflussen, aber ich merke, dass ich umso ungeduldiger und genervter mit den Kindern umgehe, je weniger Muße ich selbst hatte. Deshalb versuche ich, mir klitzekleine Ruhe-Oasen zu schaffen.

9. Bist du ein Tag- oder Nachtmensch?

Tendenziell eher ein Nachtmensch. Bis heute fällt es mir schwer, zeitig mit den Kindern aufzustehen. Muss ich aber, da sie es einfordern. Und da ich vor allem abends blogge, fällt der Nachtschlaf zugunsten der Freizeit auch noch recht kurz aus. Zumindest schlafen beide Kinder seit wenigen Monaten relativ zuverlässig durch. Fast 4 Jahre Schlafentzug ist wirklich Folter.

10. Hast du einen materiellen Wunsch und wenn ja, was?

Naja, ich hätte schon gern ein Haus, bin aber skeptisch gegenüber allem, was damit zusammenhängt (Verpflichtungen, Ortsgebundenheit). Außerdem würde ich sehr gern ein Ferienhaus auf den Kanaren besitzen, die ich liebe und wo ich eigentlich regelmäßig hinfahren möchte.

11. Gibt es etwas, das du in der Schwangerschaft vermisst (hast)? 

Ab ca. der Hälfte habe ich es vermisst, auf dem Bauch zu schlafen. Ansonsten habe ich mich nicht großartig eingeschränkt. Und wenn ich gewusst hätte, was ich nach der Geburt alles vermissen würde, wären mir die Einschränkungen in der Schwangerschaft wie Pipifax vorgekommen.

Und nun die Regeln für meine nominierten Blogs, die weiter unten zu finden sind.

Die Regeln an die Nominierten:

  1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel (also mich).
  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
Und ich nominiere:
(ich habe nicht nachgeprüft, ob meine Nominierten schon einmal mitgemacht haben; also falls ja, einfach ignorieren, ansonsten viel Spaß beim Mitmachen):

Teilzeitmutter
Zwergenzimmerchen
Das wird ein gutes Jahr
Mama Natur
Andalusienmutti
good2bmum
ITMama
BerlOndonMama

Meine Fragen an die Nominierten:

  1. Beschreibe Deinen Blog und Dich in Kurzform.
  2. Wissen Deine Freunde/ Familie, dass Du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu?
  3. Kannst Du Dich erinnern, was der erste Blog war, den Du regelmäßig gelesen hast?
  4. Hast Du Dir das Mamasein so oder anders vorgestellt?
  5. Wie schaffst Du Dir als Mama Ruheinseln im Alltag, um aufzutanken?
  6. Was ist Dein Lieblingsreiseziel?
  7. Was war die größte Peinlichkeit in Deinem Leben, falls Du Dich erinnerst?
  8. Was findest Du an Dir sympathisch?
  9. Womit kann man Dir eine große Freude machen?
  10. Was nervt Dich an anderen Menschen?
  11. Was wünschst Du Dir für Deine Kinder?
Viel Spaß!!
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