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Dienstag, 27. Oktober 2015

Unser Freund Freddie der Kinderkoffer - mit Verlosung

Sponsored Post / Werbung mit Verlosung

Ab und zu packt uns die Lust auf einen Ortswechsel und dann machen wir einen Kurztrip zu einem möglichst schon bekannten Ziel, wo die Kinder sich auskennen und wohlfühlen und es deshalb für uns auch nicht stressig ist. Immer mit dabei: unser Trunki Kinderkoffer Freddie. Freddie begleitet uns nun schon seit bestimmt anderthalb Jahren und ist für meinen Sohn ein treuer Reisefreund geworden. Wir waren seinerzeit auf der Suche nach einem Koffer speziell für das Spielzeug unseres Großen und sind schnell auf die ansprechende und originelle Reihe der Trunki Koffer gestoßen. Da er zu diesem Zeitpunkt ein großer Feuerwehrfan war, entschieden wir uns für den roten Freddie im Feuerwehrlook.

 
Die Trunki Koffer sind Hartschalenkoffer für Kinder zum Ziehen und zum Tragen, mit leichtgängigen Verschlüssen und in verschiedenen tollen Designs und Farben, z.B. Tierdesigns wie Tiger, Trunkisaurous Rex, Zebra oder Grüffelo. Unser Sohn hat sich sofort in seinen Freddie verliebt und nutzt ihn bei jeder Reise. Das Kind kann seinen Koffer selbstständig befüllen und durch die gut gängigen Rollen auch allein ziehen. Besonders sinnvoll erschien uns die Möglichkeit, dass das Kind sich bei längeren Wartezeiten, z.B. am Flughafen, darauf setzen kann. Auf einem Flughafen hatten wir ihn nämlich auch zum ersten Mal entdeckt, als ein anderes Kind in einer langen Schlange am Check-In darauf saß. Die Koffer sind sehr stabil und robust, genau richtig für Kinder.


Mein Großer fand ihn sofort toll und befüllt ihn nun vor jeder Reise mit Spielzeug für sich selbst und die Schwester. Die Kleidung der Kinder wird bei uns in den Elternkoffern untergebracht. Der ungeteilte Innenraum birgt Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man größere Dinge wie Puzzles, Bücher oder Spiele gut unterbringen kann. Der Nachteil ist: kleinere Sachen fliegen durcheinander, spätestens dann, wenn der Koffer zusammengeklappt wird. Da mein Sohn gerne einzelne Autos, Ritterfiguren oder anderen Kleinkram einpackt, ist es jedes Mal eine Kunst, den Koffer unbeschadet zusammenzukriegen. Dies betrifft natürlich speziell die Nutzung als Spielzeugkoffer, bei der Unterbringung von Kleidung tritt das Problem nicht auf. Ich würde mir eventuell eine Unterteilung in kleinere Fächer, vielleicht sogar mit Deckeln, wünschen. Es gibt zwar eine kleine Innentasche, aber da passen wirklich nur Kleinigkeiten hinein. Auf einer Seite ist ein Gummiverschluss vorhanden, der allerdings eher für Kleidung sinnvoll ist.


Man kann den Koffer an den Griffen oder mit dem (abnehmbaren) Tragegurt tragen oder hinter sich her ziehen. Unser Sohn ist jedesmal ganz stolz, wenn er seinen Freddie selbstständig in eine Ferienwohnung zieht. Auch wenn er zu den Großeltern fährt, ist der Koffer immer dabei. Im Urlaub fungiert er auch gern mal als Spielgerät, mit dem sich beide Kinder teilweise länger als mit ihrem Spielzeug beschäftigen. Die Verschlüsse sind für meinen nun 4 1/2-jährigen Sohn gut zu öffnen, man kann sie sogar mit einem Schlüssel, der innovativ im Tragegurt integriert ist, verschließen. Der Koffer ist im leeren Zustand nicht zu schwer. Er hat 18 Liter Stauraum und entspricht den Maßen eines Handgepäckstückes. Er ist leicht abwaschbar. Nach anderthalb Jahren Gebrauchs sieht man einige Abriebspuren, aber das beeinträchtigt ja nicht die Funktionstüchtigkeit. Leider sind die Räder sehr hart, d.h. wenn die Kinder den Koffer zuhause viel benutzen, sieht man auf unserem Laminat einige Spuren.


Wir sind sehr zufrieden mit unserem Trunki Koffer und können ihn wärmstens weiterempfehlen. Er zieht durch seine farbenfrohe und originelle Optik immer Blicke auf sich und ist wirklich sehr gut zu handhaben. Kleine Sortierfächer oder eine Innenaufteilung würden die Nutzung noch verbessern. Empfehlenswert ab 3 Jahren. Die Garantie beträgt 5 Jahre und die Koffer kosten zwischen 40 und 70 Euro.

Auf der bislang nur englischen Seite von Trunki könnt ihr euch über die verschiedenen Produkte informieren. Die britische Firma bietet auch Rucksäcke, Taschen und Kindersitze an. Bestellen könnt ihr zum Beispiel über Amazon oder Knorrtoys. Vielleicht wäre das mal eine Idee für ein schönes, praktisches Weihnachtsgeschenk?

Verlosung:

Damit eins von euren Kindern auch in den Genuss eines Trunki Kinderkoffers kommt, verlose ich zusammen mit Trunki einen Biene-Maja-Koffer (siehe Bild):


Um in den Lostopf zu hüpfen, hinterlasst mir bitte hier einen Kommentar, wohin ihr gern mit euren Kindern verreist, wie oft im Jahr ihr wegfahrt und wie sich das Reisen verändert hat, seit ihr Kinder habt. Zusätzlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook folgt und mir hier ein Herzchen gebt. Ist aber keine Bedingung. Bitte gebt euren Namen an!

Die Verlosung läuft bis zum 8. November 2015, 24 Uhr. Unter allen bis dahin eingehenden Kommentaren wird der Gewinner/die Gewinnerin ausgelost und hier sowie auf Facebook bekanntgegeben. Deine Adresse wird dann an Trunki weitergeleitet, der Versand erfolgt direkt von dort aus. Viel Glück! Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Mindestalter 18 Jahre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dieser Text entstand in Kooperation mit Trunki.

Bildrechte: Trunki (1., 3., 4., 8. Bild), Frühlingskindermama (4 private Bilder)

09.11.2015:
Der Gewinner wurde ausgelost und steht fest. Bitte schaut hier nach, ob ihr es vielleicht seid. An die Gewinnerin: bitte melde Dich per Mail bei mir. Danke! 

Montag, 16. Februar 2015

Stolz und Würde

Heute mal eine kleine Alltagsgeschichte mit Lernpotential für mich:

Der Große saß gestern beim Abendbrot, als er plötzlich meinte, er müsse jetzt unbedingt sofort seine Strumpfhose und seinen Slip ausziehen, ohne einen speziellen Grund dafür zu nennen. Da wir ja bei ihm, was das Anziehen und die Kleidungsfrage insgesamt betrifft (wie hier nachzulesen), gebrannte Eltern und durch die täglichen Reibereien entsprechend überempfindlich sind, lief bei uns sofort im Kopf der gängige Reaktionsfilm à la "Was ist das jetzt wieder für eine Marotte?!" ab. Ich sah es meinem Mann an, dass er kurz davor war, eine Bemerkung zu machen, die den Großen mit Sicherheit gekränkt hätte. Bevor aber einer von uns irgendetwas Verständnisloses oder Genervtes sagen konnte, hatte ich einen millisekundenschnellen Geistesblitz und fragte ihn ganz neutral, ob der Slip ein wenig nass sei. Er schaute mich überrascht und sichtlich erleichtert an, bejahte, wir gingen ins Bad und wechselten ohne Aufhebens die Kleidung. Es waren lediglich ein paar kleine Tropfen reingegangen, was aber für ihn schon ausreichend unangenehm war. So sehr, dass er nicht direkt sagen konnte, was ihn bedrückte und warum er wechseln wollte. Die ganze Situation ging für ihn so würdevoll vonstatten, dass man deutlich merkte, wie ihm ein Stein vom Herzen plumpste, weil jemand seine verklausulierte Aussage, seinen versteckten Hilferuf verstanden hatte.

Ich war heilfroh, dass mir diese nicht gerade naheliegende Eingebung (er ist seit 1 3/4 Jahren tagsüber trocken) eingekommen war und er auf diese Weise seine Würde wahren konnte. Ich hoffe aber trotzdem, dass er zukünftig lernt, seine Beweggründe für nicht ohne weiteres nachvollziehbare Bedürfnisse deutlicher zu vermitteln. Das würde viele potentielle Missverständnisse vermeiden. Ich denke, jeder andere hätte ihn in dieser Situation, mit dem Reizthema Klamotten im Hinterkopf und der Abendbrotgeschichte im Vordergrund, angepfiffen. Dann hätte er wie so oft sofort dichtgemacht und die Sache hätte sich nicht gelöst. So aber war es für alle ein befriedigender und unspektakulärer Ausgang einer kleinen Alltagssituation. Schön und eigentlich so einfach!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Kratzen und Ziepen

Schon lange habe ich darauf gewartet, dass der Große anfängt, sein Unbehagen bezüglich seiner Klamotten deutlicher zu äußern. Das Anziehen war von Anfang an eines der schwierigsten und für uns schlimmsten Probleme mit ihm, und als ich begann, mich mit dem Thema Hochsensibilität auseinanderzusetzen, bekam ich auch eine Ahnung, warum. Hochsensible Kinder können bestimmte Stoffe schlecht ertragen, stören sich an Wäschezetteln in Klamotten, mögen keine enge, kratzende, nasse etc. Kleidung. Ich konnte ab dann etwas verständnisvoller damit umgehen, zumal ich mich erinnerte, dass auch ich in der Kindheit mit kratzenden, ziependen Stoffen und Kleidungsstücken meine Probleme hatte, wenn auch in eher leichter Form.

Bis vor kurzem konnte er, obwohl er sprachlich sehr fortgeschritten ist, nicht äußern, was genau ihn an dieser oder jener Klamotte störte. Er hat beim Anziehen immer nur geschrien, gejammert, gezetert und gezickt, was das Zeug hält. Es war ein ganz schrecklicher Kampf, der an den meisten Tagen eskalierte und in Geheule und Schreierei auf beiden Seiten ausartete. Das ist leider auch weiterhin oft der Fall. Aber er kann jetzt seit wenigen Wochen benennen, was ihn stört. Meist kratzt oder ziept etwas oder ist zu eng. Nicht immer Teile, die direkt am Körper anliegen wie Unterhemden oder Slips, sondern oftmals die Pullover. Socken sind ganz schlimm. Jetzt im Winter natürlich auch die Strumpfhosen. Das erinnert mich immer an mein getrübtes Verhältnis zu Strumpfhosen. Ich mag sie nicht. Ich finde sie unangenehm. Ich ziehe keine Röcke mit Strumpfhosen an. Nur, wenn es ganz kalt ist, überwinde ich mich notgedrungen und trage sie gezwungenermaßen. Sonst nicht. Sie sind eng, sie ziepen, sie schnüren den Bauch ein. Ich kann den Großen also gut verstehen, wenn er das unangenehm findet.

Als er vor kurzer Zeit begann, sein Unbehagen konkret zu äußern, fiel mir ein Stein vom Herzen. Endlich merkte er selbst und konnte ausdrücken, was genau ihn störte. Damit haben wir als Eltern auch etwas mehr die Chance, darauf einzugehen bzw. etwas zu verändern. Wenn ihn bestimmte Socken stören, lasse ich ihn andere anprobieren. Wenn ein Pullover kratzt, kann er im T-Shirt frühstücken und zieht ihn dann erst an, wenn wir rausgehen. Und vor allem sollte man vermeiden, ihn mit Aussagen wie "Stell dich nicht so an" oder "Du übertreibst maßlos" zu entwürdigen. Es scheint tatsächlich ein ganz anderes Empfinden von Stoff auf der Haut zu sein. Ähnlich wie das bei hochsensiblen Kindern veränderte Temperaturempfinden (dazu vielleicht ein andermal mehr).

Die Anziehsituation ist immer noch sehr konfliktbehaftet und eine der heikelsten Situationen im Tagesverlauf. Fast täglich verzweifeln wir wegen der immensen Kraftanstrengung, die es für alle Beteiligten bedeutet, und wünschen uns eine Wundermethode, die es zu dem einfachen Vorgang macht, der es sein könnte. Aber ich persönlich kann besser damit umgehen, wenn ich eine Begründung / Erklärung für sein schwieriges Verhalten habe. Am wichtigsten finde ich, dass er sich selbst dessen bewusst wird und benennen kann. Ich versuche ja immer, ihn zu "trainieren", seine Gefühle auszudrücken, anstatt sinnlos zu opponieren. Da liegt noch ein langer Weg vor uns. Aber einen kleinen Schritt nach vorn sind wir, was das Thema Anziehen betrifft, jetzt vorangekommen.