Sonntag, 16. Juli 2017

Unser Wochenende in Bildern 15./ 16. Juli 2017

Mein letztes Wochenende in Bildern teilte ich im März von der Mutter-Kind-Kur. Es wird also wiedermal Zeit. Da unser Wochenende abwechslungsreich war, kommen hier ein paar Bilder und Gedanken davon.

Samstag:

Vormittags wollten wir zum Sommerfest der zukünftigen Grundschule des Großen gehen. Die Lehrerin hatte uns explizit beim Elternabend eingeladen. Wir gingen gleich zur Eröffnung hin, was auch gut war, denn da war es noch recht leer. Im Laufe der Zeit füllte sich der Schulhof immer mehr und am Ende fühlten wir uns komplett überreizt und überfordert von den Massen und den Eindrücken. Es gab tolle Aktivitäten und Stationen, die Atmosphäre wirkte angenehm und wir trafen einige Bekannte. Dennoch war es sehr anstrengend und drei von uns waren sehr erschöpft.


Glücklicherweise konnte ich dem Großen seine Lehrerin zeigen und lernte selbst seine Horterzieherin kennen, die beim 1. Elternabend nicht dabei gewesen war. Wir stellten uns kurz vor und ich erfragte das Prozerede beim Start im Ferienhort. Es gibt dort überhaupt keine Eingewöhnungszeit, man lässt das Kind am ersten Tag in der komplett fremden Umgebung allein dort und geht. Puh. Das finde ich heftig, aber es ist wohl üblich und ändern kann ich es nicht. Ich hoffe, dass alle seine Freunde an seinem Starttag im Ferienhort anwesend sein werden. Nach meinem jetzigen Stand wird das der Fall sein, und er wird es sicherlich brauchen.


Wir waren total kaputt nach dem Vormittag, gingen noch schnell etwas essen und ruhten uns dann zuhause aus. Der Nachmittag sollte geruhsam ablaufen, die Kinder malten und spielten nach der Mittagspause und natürlich gab es auch immer wieder Streit und Tränen.

Um 17 Uhr verschwand ich, um mit einer Freundin ins Kino zu gehen. Ich hatte bei den lieben Kolleginnen vom Blog Stadtlandmama zwei Freikarten für den Film "Begabt" gewonnen, in dem es um ein hochbegabtes Mädchen geht. Ein sehr interessantes Thema und ich freute mich sehr.



Der Film war sehr berührend und schnitt alle Aspekte an, mit denen sich die betroffene Person, in diesem Fall ein siebenjähriges Mädchen, und die Bezugspersonen konfrontiert sehen. Das Anders-Sein ist ja auch bei mir immer wieder ein Thema und ich konnte mich gut in die Handlung hineinversetzen. Ich war dann um 21 Uhr wieder zuhause und die Kinder, auch die Kleine, die mich erst nicht gehen lassen wollte, hatten sich relativ unproblematisch ins Bett bringen lassen.

Sonntag:

Ich hatte ein neues Ausflugsziel vorgeschlagen, von dem ich über Freunde gehört hatte: der Mini Monkey Kletterwald in Briese nördlich von Berlin, ein Kletterpark für kleinere Kinder. Da meine Kinder schon öfter mal geäußert hatten, klettern zu wollen, ein großer Kletterpark aber noch zu schwierig ist, erschien mir dieser Kinder-Kletterpark als genau der richtige Einstieg ins Klettern. Nach dem Frühstück fuhren wir los und wie erhofft war es noch total leer, als wir ankamen. Das war perfekt für meine Kinder, so konnten sie in Ruhe das Terrain erkunden und klettern, ohne durch nachfolgende Kinder gehetzt zu werden.


Der Kletterpark ist nach Spielplatz-TÜV-Regeln geprüft und deshalb müssen die Kinder dort nicht gesichert werden. Man kann also sofort losklettern. Es gibt leichtere und schwierigere Abschnitte und die Kinder können jederzeit abbrechen und herunterkommen.


Meine Kleine legte gleich los und brauste mit ihrem üblichen Wagemut voran. Bei ihr mussten wir ganz schön aufpassen, vor allem bei den höheren Abschnitten (max. 1,50 m Höhe) und als sie abgelenkt war und unkonzentriert wurde.


Der Große verhielt sich wie immer bedächtig und vorsichtig, bei ihm brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Trotzdem musste schon immer ein Elternteil bei einem Kind stehen; allein mit beiden Kindern würde ich das nicht machen.


Für das Alter meiner Kinder (6 und 4) fand ich den Kletterwald genau richtig. Vor allem zum ersten Ausprobieren, Kennenlernen der Herausforderungen, Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und als Konzentrationsübung. Schön, dass der Kletterpark mitten im Wald, im Briesetal, liegt. In der Nähe befindet sich eine Waldschule und ein toller Wanderweg. Man kann sich also theoretisch den ganzen Tag in der Gegend beschäftigen und später nochmal in den Kletterpark zurückkehren, denn das Ticket ist den ganzen Tag gültig. Da das Klettern recht anstrengend ist, halten kleinere Kinder noch nicht so lange durch.




Mittagessen waren wir in einem nahegelegenen Biergarten, und danach fuhren wir weiter in unseren Garten. Im Briesetal wimmelt es von Mücken, also unbedingt Mückenschutz mitnehmen, wer den Kletterwald mal ausprobieren will. Ich hatte ihn mir etwas größer vorgestellt, finde aber das Konzept toll. Wir werden sicherlich wiedermal hinfahren.


Leider nieselte es am Nachmittag immer wieder und wir konnten im Garten nicht viel machen. Ich beschnitt ein paar Sträucher und die Kinder bauten mit dem Mann daraus eine Asthöhle. Mit den üblichen Streiereien...


Irgendwie können wir unseren Garten in diesem Jahr nicht so richtig nutzen, da wir nur am Wochenende rausfahren, aber die Wochenenden entweder verregnet oder mit Terminen besetzt sind. Schade! Symbolbild für den bisherigen Sommer:


Zuhause ging es in die Badewanne und morgen geht der Alltag weiter. Am Freitag hat der Große Zuckertütenfest in der Kita und wir nähern uns langsam unserem Urlaub. Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Mehr Wochenenden in Bildern (#wib) gibt es wie immer bei Geborgen Wachsen.

Kommentare:

  1. Der Kletterpark sieht toll aus und scheint perfekt für kleinere Kinder zu sein. Danke für den Tipp.
    Viele Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

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    1. Ja, ist ideal für kleinere Kinder! Bin froh, dass wir das mal ausprobiert haben.
      Viele Grüße!

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