Montag, 19. September 2016

Selbstregulierung lernen durch Fremdregulierung: "Das überreizte Kind" von Dr. Stuart Shanker (Rezension)

Diesmal stelle ich ein gerade neu erschienenes Buch vor, was als Bestseller beworben wird und zwar nicht explizit von hochsensiblen Kindern handelt wie meine bisherigen rezensierten Bücher, aber, so denke ich, sehr viel und sehr deutlich mit dem Thema zu tun hat, da das Problem der Überreizung und der konstruktive Umgang damit für hochsensible Kinder (und Erwachsene) eines der zentralen Aspekte ihres Lebens ist. Aber auch für Eltern aller anderen Kinder sollte die Behandlung dieses Themas hilfreich und erhellend sein, sind doch unsere Kinder von klein auf einer ungeheuren Reizflut ausgesetzt. Es geht um das neue Buch Das überreizte Kind von Stuart Shanker. Der Autor ist Professor für Psychologie und Philosophie in Kanada und hat die "weltweit bewährte und bahnbrechende Methode" der Selbstregulierung (Verlagswerbung), die er in diesem Buch beschreibt, auch an öffentlichen Schulen etabliert. Er hält diese Methode ausdrücklich als für alle Kinder geeignet. Mich hat der Titel ungemein interessiert und ich habe es speziell aus dem Blickwinkel einer hochsensiblen, schnell überreizten Mama von einem ähnlich gearteten hochsensiblen Kind gelesen.

Shanker stellt fest, dass viele Kinder heutzutage unruhig, unkonzentriert, aggressiv und hyperaktiv sind und deswegen von Eltern, Erziehern, Lehrern als schwierig, anstrengend, herausfordernd oder gar bösartig beschrieben werden. Worunter diese Kinder eigentlich oft leiden, ist - zuviel STRESS, d.h. sie sind überreizt. Dabei spielen nicht nur Stressfaktoren unserer heutigen modernen Zeit wie Verkehrslärm, moderne Medien, Feinstaub, Leistungsdruck etc. eine Rolle, sondern auch individuelle psychosoziale und biologische Faktoren, wie z.B. eine persönliche akustische oder visuelle Sensibilität. "Und unter Stress versteht man dabei alle Stimuli, die uns dazu bewegen, Energie aufzuwenden, um eine Art von Gleichgewicht zu wahren. [...] Wenn die Stressbelastung eines Kindes konstant zu hoch ist, erholt es sich möglicherweise nicht mehr vollständig davon, und seine Anfälligkeit selbst gegenüber geringfügigen Stressfaktoren steigt." (S. 15) Das kann zu problematischen Verhaltensweisen führen, mit denen ein Kind lediglich ausdrückt, dass es unter Stress steht und Hilfe benötigt.

Erwachsene versuchen nun meist, vom Kind Selbstkontrolle zu erwarten und es dahingehend zu erziehen. Selbstkontrolle bedeutet aber lediglich, dass Impulse unterdrückt und im Endeffekt nicht mehr wahrgenommen werden. Stattdessen sollte ein Kind Selbstregulierung lernen, und zwar durch die Hilfe seiner Eltern und anderer Erwachsener, also durch Fremdregulierung. "Die Grundlage des Konzeptes der Selbstregulierung ist, dass ein Kind nur durch Regulierung von außen die Fähigkeit zur Selbstregulierung entwickeln kann. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass ein Kind nur dann Selbstkontrolle entwickelt, wenn wir es unter Kontrolle haben. Bei der Selbstregulierung geht es um die internen Prozesse der Erregungsregulierung, nicht um Verhaltensmanagement. Und es geht um die wichtige Rolle, die Erwachsene als externe Regulatoren der Erregungszustände eines Kindes spielen, bis das Kind zur Selbstregulierung in der Lage ist." (S. 66) Selbstregulierung und deren Strategien machen im zweiten Schritt eine Selbstkontrolle erst möglich.

Wie können Kinder Selbstregulierung erlernen und konstruktiv mit ihren Gefühlen und Stressfaktoren umgehen? Indem die Eltern zuerst dafür sorgen, die Stressauslöser des Kindes zu identifizieren und einzudämmen und ihm dadurch helfen, das später allein zu schaffen. Dafür ist es unabdingbar, dass die Eltern selbst einen konstruktiven Umgang mit ihren eigenen Stressfaktoren beherrschen bzw. lernen und diesen dann dem Kind vermitteln können. Oft überträgt sich nämlich in Konfliktsituationen die eigene Wut, Aggression, Besorgtheit oder Hilflosigkeit auf das Kind, was den Stresskreislauf nur noch weiter erhöht. "Selbstregulierung fängt damit an, unsere eigenen Stressfaktoren zu identifizieren und zu reduzieren und bei der Interaktion mit dem Kind ruhig und aufmerksam zu bleiben." (S. 17) und weiter: "Wir müssen unser Kind und uns selbst zu einem Energie-Anspannungs-Gleichgewicht zurückführen." (S. 113)

In einem eigenen Kapitel erklärt Shanker ausführlich die biologischen Grundlagen der Entstehung von Stress. Stressauslöser wirken direkt auf das limbische System ein und lösen einen Alarmzustand des Gehirns aus, der normalerweise langsam wieder abklingt. Im Normalfall pendeln wir ständig zwischen verschiedenen Erregungszuständen (vom Schlaf bis hin zur höchsten Erregung, z.B. Wutanfall in der Autonomiephase) und das sympathische Nervensystem übernimmt die Erregungsregulierung. Wenn jedoch keine Erholung einsetzt bzw. nicht bewusst herbeigeführt wird, hält die Übererregung und damit der Alarmzustand des Gehirns an und kann verschiedenste Symptome wie Schlaflosigkeit, Wut, Dünnhäutigkeit, Konzentrationsschwäche, Unruhe, schlechte Laune, Überdrehtheit etc. auslösen. "Ein chronischer Zustand der Übererregung macht das limbische System so stressempfindlich, dass es schon durch Kleinigkeiten in Alarm versetzt wird." (S. 34) Es kann sich nicht mehr herunterregulieren und der Mensch/das Kind bleibt in einem Erregungszustand gefangen. Dadurch wird immer mehr Energie verbraucht, bis der Tank leer ist.

Da das limbische System im Zustand der Erregung und Überreizung (Alarmzustand) nicht mehr auf rationale Gedanken und Ansprache reagiert, muss zuerst eine Beruhigung herbeigeführt werden. Kinder schaffen dies nicht allein (viele Erwachsene übrigens auch nicht, weil sie es nie gelernt haben; dazu zähle ich mich ausdrücklich auch selbst). Sie brauchen dazu Hilfe von außen, eine Fremdregulation, die ihnen beibringt, wie sie dies später allein schaffen können. Da jedes Kind verschieden ist und sowohl unterschiedliche biologische Anlagen als auch verschiedene Stressauslöser hat, gibt es dafür kein Patentrezept. Das bedeutet für die Eltern, dass sie zu "Stress-Detektiven" ihrer Kinder werden müssen. Sie müssen lernen,

  • die Signale ihres Kindes zu lesen und sein Verhalten umzudeuten
  • die Stressfaktoren zu identifizieren
  • diese zu reduzieren
  • zu erkennen, wann das Kind UND man selbst zuviel Stress hat
  • herauszufinden, was dem Kind und sich selbst hilft, sich zu beruhigen (S. 42)

Dies sind die fünf Schritte der Selbstregulierung. Die Stressauslöser und Beruhigungsstrategien dafür sind individuell verschieden und sollten nach dem Trial-and-Error-Prinzip (S. 126) behutsam herausgefunden und umgesetzt werden. Möglichkeiten zur Beruhigung sind beispielsweise die tiefe Bauchatmung, Visualisierung eines beruhigenden Gegenstandes oder Menschen, Achtsamkeitsmeditation, Musik, Kunst etc. Bei Kindern kann man neben grundsätzlichen Dingen wie ausreichend Schlaf, Bewegung in der Natur und gesunder Ernährung solche einfachen Übungen wie Tierimitationen, Stimmmodulationen und Sprechmuster anwenden. Dabei geht es nicht um Ablenkung oder Unterdrückung von Gefühlen, sondern darum, den Stresszyklus zu unterbrechen, Anspannung zu lösen und die Erholungsfunktion wieder zu aktivieren. Denn es ist klar, "dass Resilienz nicht im Vermeiden und Unterdrücken liegt, sondern im Konfrontieren und Umgehen mit starken Gefühlen." (S. 169) Zusammengefasst heißt das: "Die wahre Kraft der Selbstregulierung liegt darin zu erkennen, in welchem Erregungszustand wir uns befinden, und zu wissen, wie wir unsere Anspannung lösen können." (S. 45)

In Hinblick auf unser Kind ist es an uns Eltern, eine möglicherweise problematische Situation oder Reaktion zu durchleuchten und ggf. als Ausdruck einer Stressreaktion umzudeuten, um dann die von Shanker geschilderten Maßnahmen der Beruhigung des Kindes in den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu stellen. Dabei sind sowohl die Tagesform, das grundsätzliche Energieniveau des Kindes als auch individuelle Empfindlichkeiten, das Temperament und die Widerstandsfähigkeit gegen unterschiedliche Stressarten zu berücksichtigen. Manche Kinder sind besonders sensibel, was Gerüche, Geräusche oder Licht angeht, manche reagieren stark oder gar nicht auf taktile bzw. sensorische Reize oder menschliche Stimmen. Bei Müdigkeit oder Stress verstärken sich diese Empfindlichkeiten und äußern sich durch problematisches Verhalten. Viele Eltern schimpfen dann, geraten selbst unter Stress, werden zornig, gehen auf Distanz, beschämen oder bestrafen das Kind. All dies führt lediglich zu erhöhtem Stress beim Kind und trägt nicht zur Beruhigung bei. Stattdessen geht es darum, erst sich selbst zu beruhigen, dann durch Reduktion der Stressfaktoren das Kind zu beruhigen und später eine Klärung der Situation herbeizuführen. Das ist Selbstregulierung. "Einem Kind die Werkzeuge zur Stressbewältigung an die Hand zu geben und ihm zu helfen wahrzunehmen, wann es sie benutzen muss, ist ein wichtiger Teil der Selbstregulierung." (S. 64) und "Die wichtigste Erkenntnis ist, dass ein Kind durch Regulierung von außen die Fähigkeit zur Selbstregulierung entwickelt." (S. 95) Das Kind braucht dann Ruhe und Erholung, nicht Vorwürfe oder Strafen.

Eltern sollen sich in ihre Kinder hineinversetzen und genau hinschauen, was sie beruhigt und was sie stresst. Das können ganz andere Faktoren als bei ihnen selbst und auch nach Tagesform unterschiedlich sein. Meist können Kinder noch nicht genau ausdrücken, welche Gefühle oder Faktoren Stress und Überreizung in ihnen auslösen. "Wenn Sie ein Kind, das sich in einem Zustand der Überreizung befindet, fragen, was es in seinem Körper fühlt, bekommen Sie meistens die Antwort: 'nichts'." (S. 199) Mein Großer sagt dann des Öfteren "Ist mir doch egal!" Das ärgert uns als Eltern, weist aber eigentlich nur darauf hin, dass er überfordert, also gestresst ist. Man muss lernen, so etwas nicht persönlich zu nehmen, sondern als Ausdruck einer Überforderung und vielleicht auch Schutz gegen Übererregung zu sehen. "Wichtig ist, dass Sie als Eltern sich klarmachen, dass manche Ihrer Annahmen möglicherweise falsch sind - zum Beispiel, dass ein Kind bei den Hausaufgaben aufrecht sitzen muss oder viel Licht oder Stille braucht. [...] Es geht immer darum, was für das einzelne Kind richtig ist." (S. 194) Und man muss lernen, angesichts des Stresses unseres Kindes ruhig zu bleiben. Das ist Selbstregulierung.

In der Pubertät kommen neue, große Herausforderungen auf Eltern und Kinder zu. Shanker widmet dieser Lebensphase den dritten Teil des Buches, den ich nur kurz anreißen möchte. Die Stressanfälligkeit von Teenagern nimmt noch einmal zu und vor allem bestreiten sie oft vehement, dass es sich bei bestimmten Auslösern wie modernen Medien, Konkurrenzdruck in Gruppen oder Junkfood um Stressfaktoren handelt. Auch Teenager brauchen noch die Hilfe ihrer Eltern und anderer Bezugspersonen bei der Selbstregulierung. Lehrern kommt dabei eine wichtige Rolle zu, und Shankers Methode wurde ja mit Erfolg an öffentlichen Schulen in Kanada eingeführt. Die Pubertät ist eine immense Herausforderung für Teenager und alle ihre erwachsenen Bezugspersonen, bietet aber auch die Chance zu erkennen, ob die Fähigkeit zur Selbstregulierung schon vorhanden ist.

Zusammenfassung und persönliches Fazit:

Das Buch ist verständlich und nicht zu wissenschaftlich geschrieben, leicht zu lesen und sehr gut gegliedert. Die theoretischen Aspekte werden untermauert durch diverse alltägliche Fallgeschichten, die sehr interessante Eltern-Kind-Probleme zeigen. Es sind einige praktische Tipps enthalten, für meinen Geschmack jedoch zu wenige. Das rührt aber natürlich daher, dass es eben kein Patentrezept geben kann, weil bei jedem Kind etwas anderes funktioniert.

Für mich war das Buch eine Offenbarung. Es bestätigt auf knapp 350 Seiten vieles von dem, was ich mir in jahrelanger mühsamer Arbeit als Mutter im Umgang mit meinen Kindern, speziell meinem Großen, erarbeitet habe und auch mir selbst nun zugute kommt. Vieles, was bisher in mir eine Mischung aus Erfahrungen und Hypothesen war, wurde durch das Lesen dieses Buches klarer. Ich verstand nun auch aus physiologischer Perspektive, warum das Schreien und die Übererregung meines Babys seinerzeit ungeheuren Stress in mir auslöste, mit dem ich nicht umgehen konnte. Ich verstand, warum das wiederum das Baby noch mehr stresste und ein Stresskreislauf entstand. Shanker schreibt sehr einleuchtend dazu: "Wie eine extrem gestresste Betreuungsperson von ihrem Baby überfordert sein kann, so können auch manche Kinder vom Stress anderer Menschen überfordert sein." (S. 249) Beides war bei mir und meinem Großen definitiv der Fall. Zwar habe ich schon sehr früh die Notwendigkeit erkannt, dass besonders ich als Mama ihn regulieren und ihm beim Abschalten und Herunterfahren helfen muss, jedoch fehlte mir durch diese enorme Energieaufwendung die Kraft, Möglichkeit und Zeit, mich selbst wieder zu beruhigen. Da wiederum hätte meine Umwelt nun regulierend eingreifen und mir mehr Regenerationsmöglichkeiten verschaffen müssen. Ähnliche Erfahrungen folgten in der sehr anstrengenden Autonomiephase, die mir (leider zu spät) sehr deutlich vor Augen führte, dass die Ruhe der Bezugsperson die wichtigste Voraussetzung für die Beruhigung des Kindes ist. Das Buch zeigt mir, welche Defizite als Mensch und Mama ich habe. Es zeigt aber auch, was ich schon alles richtig mache. Das jedoch war und ist kein naturgegebener Zustand, sondern ein langwieriger Prozess des Ausprobierens und Lernens.

Ich habe ähnliche Gedanken hinsichtlich Fremd- und Selbstregulation, bezogen auf das Thema "Selbstbestimmtes Einschlafen", schon in meinem Text Warum selbstbestimmtes Einschlafen nicht für jede Familie passt entwickelt und ausgeführt. Darin schreibe ich, dass einige Kinder (mittlerweile denke ich: die meisten) beim Einschlafen der Regulation von außen bedürfen, um überhaupt einschlafen zu können. Shankers Buch bestätigt mich darin, denn es sagt aus, dass Beruhigungssysteme von Kindern nur aktiviert werden können durch die Fremdregulation, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Kinder die Selbstregulation selbstständig beherrschen.

Das Buch zeigt, was sicherlich die meisten Erwachsenen, darunter ich selbst, nicht in ihrer Kindheit gelernt haben. Die Selbstregulierung und Selbstberuhigung mag schon für normal sensible Menschen eine Herausforderung sein; für hochsensible Kinder und Erwachsene ist sie ein enormer Kraftakt. Shanker sagt eindeutig: "Manche Kinder werden mit biologischen Voraussetzungen geboren, die zu einer schnellen Erschöpfung der Energievorräte und einer größeren Empfänglichkeit für limbische Erregung führen." (S. 251) Dazu gehören mein Großer und ich ganz eindeutig und das birgt sowohl Gefahren als auch Chancen. Er hat das Glück, eine Mama zu haben, die sich dessen bewusst ist, an sich arbeitet und ihm sowohl mit Verständnis begegnet als auch Strategien aufzeigt. Ich hatte dieses Glück nicht. Ich finde, dieses Buch ist eigentlich ein Buch über Hochsensibilität und hochsensible Kinder. Auch wenn das Thema nicht explizit erwähnt wird, finden sich überall, in den Fallgeschichten und theoretischen Teilen, Aspekte der speziellen Herausforderungen von Hochsensibilität wieder. Aber, wie Shanker selbst sagt, ist das Buch für alle Kinder (und Erwachsenen) geeignet und wird sicherlich jedem Leser Erkenntnisse über die Art seiner Reaktionen verschaffen. Ich empfehle es deshalb uneingeschränkt und hoffe, dass es vor allem viele Eltern und Pädagogen erreichen wird.

"Je öfter wir Selbstregulierung und damit das Erreichen eines ruhigen, gefassten Zustands praktizieren, desto besser und desto kompetenter fühlen wir uns als Eltern. In diesem ruhigeren Zustand kommt unsere Intuition zum Zuge, und wir können uns auf ganz natürliche Weise besser auf die Erregung unseres Kindes einstellen. [...] In Augenblicken, die andernfalls für uns und unsere Kinder eine dysregulierende Wirkung hätten, sind wir so besser in der Lage, im Gleichgewicht zu bleiben und unserem Kind zu helfen, dies auch zu tun." (S. 330f.)

Die Eckdaten:
Dr. Stuart Shanker: Das überreizte Kind. Wie Eltern ihr Kind besser verstehen und zu innerer Balance führen. Mit der weltweit bewährten Methode der Selbstregulierung, Mosaik Verlag, August 2016, 384 Seiten, ISBN 978-3442392674, € 21,99

Hier noch eine interessante Rezension aus der FAZ:
Warum Eltern zu Stress-Detektiven werden sollten

Danke an den Mosaik Verlag (Verlagsgruppe Random House) für das Rezensionsexemplar.

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Kommentare:

  1. Kkingt sehr interessant. Das muss ich mir vormerken! Danke für die ausführliche Rezension!

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    1. SEEEHR interessant! Gern, das war für mich selbst auch eine ungeheure Bereicherung.
      LG!

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  2. Selbstregulierung ist für jeden notwendig und basal! Das ist bei so genannten hoch sensiblen Menschen nichts Anderes. Gerade deswegen ist dieses Buch ungemein wichtig. Es geht um den Erwerb der strukturellen Fähigkeiten, wie die Psychoanalyse es seit Jahren immer wieder darlegt. Nun in dem Buch auch für den Laien sehr gut nachvollziehbar. Ich fand besonders die Unterscheidung von ruhig und still besonders gelungen.

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    1. Hallo,
      selbstverständlich ist Selbstregulierung für jeden Menschen wichtig. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied für hochsensible Menschen: die Gefahr der Überreizung ist durch ihre andere Art der Reizverarbeitung und ihr ständig alarmiertes limbisches System viel akuter als bei normal sensiblen Menschen und deshalb sind Selbstregulierungsstrategien noch wichtiger!
      Viele Grüße!

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