Dienstag, 6. Januar 2015

Gute und schlechte Hebammen

Eine Hebamme sollte die wichtigste und verlässlichste Bezugsperson für eine frisch entbundene Mama sein. Es gibt sicherlich viele tolle Frauen, die diesen Beruf ausüben. Wir hatten leider das Pech, als Erstlingseltern an ein nicht zu empfehlendes Exemplar dieser Spezies zu geraten. Welchen Schaden sie bei uns unsicheren, völlig überforderten Neueltern anrichtete, kann ich nur erahnen. Glücklicherweise heilte unsere zweite Nachsorgehebamme diese Erlebnisse. Genau wie die zweite Geburt und das zweite Wochenbett die traumatischen Erfahrungen des ersten Males heilten. Aber der Reihe nach:

Unsere 1. Nachsorgehebamme hatte ich mir erst wenige Wochen vor der Geburt gesucht. Ich fühlte mich ärztlicherseits gut betreut und sah lange keine Notwendigkeit einer Hebamme. Da bei uns die Auswahl groß ist, fand ich über Internetrecherche eine ganz in der Nähe, die noch Kapazitäten hatte und ganzheitlich orientiert war. Das klang alles sehr gut. Die Vorgespräche waren auch für mich in Ordnung. Sie war kein superherzlicher Mensch, aber das störte mich nicht. Schließlich war ich stabil und gefestigt und der festen Überzeugung, ich würde Geburt, Wochenbett und Baby schon wuppen. Dass eine der wichtigsten Hebammen-Fähigkeiten, neben ihrer Kompetenz natürlich, für emotional labile, verunsicherte Eltern die Herzlichkeit ist, hätte ich vorher nie gedacht.

Nach der Geburt des Großen rief ich sie aus dem Krankenhaus an. Sie hatte gerade eine Grippe und konnte erst 3 Tage nach unserer Heimkehr zu uns kommen. Eine Vertretung schickte sie nicht. Ich weiß nicht mehr, ob ich danach fragte. Ich vermute nicht, war ich doch unendlich verstört und traumatisiert und zu nichts in der Lage. Als sie dann kam, ließ sie sich von mir den Geburtsablauf berichten. Ich brach sofort in Tränen aus. Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon 8 Tage mit unserem schreienden, nie schlafenden, nicht ablegbaren Baby verbracht und waren nur noch Schatten unserer selbst. Sie fragte trocken, ob ich mir alles anders vorgestellt hätte. Jaaaa, verdammt! Sie ging in keinster Weise auf meine Geburtserfahrungen ein. Ich wollte doch immer wieder darüber sprechen! Sie hatte das Einfühlungsvermögen und die Herzlichkeit einer toten Fliege.

Wir berichteten von unseren Schwierigkeiten mit dem Großen. Sie schlug uns vor, ein Schlafprotokoll zu führen. Dieses ergab, dass er in 24h gerade mal 9-10h schlief. Und zwar häppchenweise (15-20min). Ihre Aussage dazu implizierte, dass das nicht sein könne und wir uns vertan hätten. Weiterhin mussten wir uns trotz kinderärztlich bestätigter sehr guter Gewichtszunahme eine Waage ausleihen und den Großen, der bei jedem An- und Ausziehen mörderisch schrie, vor und nach dem Stillen wiegen. Unmöglich. Sie hat ihn übrigens bei keinem einzigen Besuch mal selbst ausgezogen, nackt begutachtet und gewogen. Zur Nabelpflege hat sie lediglich die Windel etwas runtergeklappt. Wir baten sie mehrfach darum, uns zu zeigen, wie man das Baby badet. Sie redete sich immer wieder raus.

Als der Große Mundsoor bekam, experimentierte sie anderthalb Wochen lang mit homöopathischen Mitteln, und selbst als keine Besserung eintrat, sollten wir noch irgendwas in einer Glasflasche mischen, schütteln, klopfen und ihm geben. Wir gingen dann "heimlich" zum Kinderarzt und bekamen eine Salbe, die innerhalb von 2 Tagen half. Wie stark der Große darunter gelitten hat, kann natürlich keiner beurteilen. Aber für uns war das alles viel zuviel.

Zu unserem Hilfeschrei wegen seiner extremen Unruhe, seinem Überstrecken, seinem Schreien und Nicht-Beruhigen-Lassen meinte sie nur, was wir nur hätten, bei ihr wäre er doch ruhig. Also die klassische Schuldzuweisung, die ich auch von meinen Eltern immer wieder direkt oder indirekt zu hören bekam: der Stress der Eltern würde die Unruhe des Kindes erst hervorrufen. In der Minute, in der sie ihn auf dem Arm hatte, war er wahrscheinlich so überrascht und interessiert, dass er eben ruhig war.

Es gab also weder Anteilnahme noch Hilfestellung. Ich fühlte mich so verraten und allein gelassen. Wie kann ein solcher Mensch so einen wichtigen Beruf ausüben? Sie war selbst Mutter einer Tochter und hielt anscheinend ihre einmalig positive Erfahrung für das Nonplusultra. Wir fürchteten uns vor jedem Besuch und sehnten den Tag herbei, an dem sie nicht mehr kommen würde. Das Einzige, was mir weitergeholfen hat, waren anderthalbstündige Ganzkörpermassagen (sie hatte eine Massageausbildung in Indien gemacht), die für meine schlimmen Rückenprobleme nach der Geburt ein Segen waren. Irgendwann war es zuende. Ich traf sie danach noch mehrmals in unserer Wohngegend, aber sie grüßte nie... Dass solche Hebammen zwar hoffentlich selten, aber keine Ausnahmefälle sind, zeigen Texte von Weddingerberg oder Keins bestellt, 2 bekommen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten.

In der 2. Schwangerschaft nahm ich mir vor, Hebammen zu casten. Ich suchte mir einige aus dem Internet (die Empfehlungen von Bekannten sagten mir leider immer nicht so richtig zu) und kontaktierte diese. Die erste Hebamme, die zu mir kam, war wirklich nett. Als ich ihr aber vom Schreibaby-Jahr des Großen erzählte, schaute sie mich mit großen Augen an und meinte, sowas hätte sie noch nie gehört. Eine Hebamme, die selbst Mutter von 3 Kindern war! Die große Angst, dass das 2. Kind ähnlich schwierig wird, konnte sie überhaupt nicht auffangen. Ich sagte ihr also ab. 

Und danach kam - sie. Eine junge, kinderlose, selbst schwangere Hebamme, frisch, herzlich, voller Elan und Ernsthaftigkeit, eine Seele von Mensch. Die Vorgespräche und Untersuchungen waren so angenehm, dass ich mich rundum wohlfühlte. Wir arbeiteten die traumatische Geburt und Schreibabyzeit auf. Sie erzählte mir von anderen solchen Fällen. Es war perfekt. Und so setzte es sich auch nach der Geburt der Kleinen fort. Sie kam gleich am 1. Tag nach unserer Heimkehr. Nahm die Kleine auf den Arm (und mich in den Arm), schaute sie an, sprach mit ihr, zog sie aus, wog sie und gab für alles, was anstand, Tipps, die auch für uns als Zweiteltern hilfreich waren. Sie untersuchte mich eingehend und half mir bei den ersten Stillproblemen durch zu starken Milcheinschuss. Freute sich mit uns über unser zweites - pflegeleichtes - Kind. Hatte immer gute Laune, obwohl es ihr sicherlich mit ihrer fortschreitenden Schwangerschaft nicht immer rosig ging. Sie erzählte Privates und stand uns sowohl emotional als auch mit Rat und Tat bei. Solch eine Hebamme wünscht man sich wirklich. Wir waren traurig, als sie sich verabschiedete. Sie bekam dann kurze Zeit später ihren Sohn. Ich würde sie immer empfehlen und wünsche jeder Frau eine solch liebe Hebamme. Das war eine sehr heilsame Erfahrung nach der großen Enttäuschung.

Es ist wirklich unglaublich traurig, dass manche Hebammen ihren Job, der ja eigentlich mehr eine Berufung sein sollte, so ausüben wie unsere 1. Hebamme.

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Hebammen gemacht?

Kommentare:

  1. Ohje du Arme. Die erste Hebamme muss ja ein totaler emotionaler Krüppel gewesen sein. Ich finde ja Herzlichkeit und Einfühlungsvermögen auch total wichtig bei einer Hebamme. Meiner fehlte es da leider auch ein wenig. Dafür war sie medizinisch und unter der Geburt top. Da ich unbedingt eine Beleghebamme wollte, hatte ich nicht soviel Auswahl. Trotzdem habe auch ich manchmal mehr menschliche Wärme vermisst.
    Schön, dass Du bei Nr. 2 die Richtige gefunden hast. Nur schade, dass man das nicht unbedingt vorher weiß und oft schlechte Erfahrungen machen muss. Ich kann nur raten, sich immer auch im Freundes- und Bekanntenkreis umzuhören. Das habe ich auch gemacht und wusste daher schon ein wenig, was auf mich zukommt. Habe sie wie gesagt trotzdem genommen, weil ich Angst hatte, bei der Geburt an eine unerfahrene Hebamme zu gelangen und dann eine schlimme Geburt zu erleben.
    Wie warem eigentlich die Hebammen bei deinen Geburten? Und was war so traumatisch an der 1.? Gibt es irgendwo einen Geburtsbericht (habe ich den übersehen?).
    Liebe Grüße!

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    1. Einen Geburtsbericht habe ich bisher nur "im Kopf" geschrieben. Das wird auf jeden Fall für beide Geburten irgendwann kommen. Die Krankenhaus-Hebammen bei den Geburten waren für mich eher "Randerscheinungen". Die bei der 1. Geburt war total lieb, hat aber das Ende nicht mehr miterlebt. Die bei der 2. Geburt war von der "alten" Sorte, aber da die Geburt schnell und reibungslos ging, war das völlig okay.
      Im Bekanntenkreis hatte ich mich zumindest beim 2. Mal umgehört, aber da war eben wie gesagt nicht "die Richtige" dabei. Oder hatte keine Kapazitäten mehr.
      Liebe Grüße!

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  2. Du Arme. Aber es hatte ja ein Happy End.
    Unsere Hebamme war so das Mittelding aus Deinen zwei Hebammenerfahrungen. Wir kamen an einem Samstagvormittag aus dem Krankenhaus zurück und sie besuchte uns erst am Montag. Da ich Stillprobleme hatte, fand ich die Wartezeit auf sie sehr bedrückend. Sie war zwar deutlich emotionaler, aber insgesamt konnte sie mir beim Stillen nicht helfen, sagte immer nur, dass alles sehr gut verläuft (obwohl unser Baby nur wenig zunahm) und ließ sich nur selten Blicken. Jetzt habe ich eine andere, bessere Hebamme gefunden, auf Empfehlung von mehreren Freunden. In einem Vorgespräch konnte sie mir sogar bereits die Angst vor dem erneuten Stillchaos nehmen.
    Lieben Gruß, Wiebke

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    1. Dass eine Hebamme gerade beim Stillen nicht weiterhelfen kann (oder vielleicht sogar noch zum Abstillen rät - auch dies habe ich schon gehört), finde ich wirklich unsäglich. Das ist doch eine der wichtigsten Aufgaben einer Hebamme. Hat das Stillen denn dann trotzdem geklappt oder musstest/wolltest Du aufgeben?
      Freue mich, dass Du auch jetzt beim 2. Mal eine bessere Hebi gefunden hast. Alles Gute für die weitere Schwangerschaft und die Geburt!
      Liebe Grüße!

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  3. Oh Mann, das klingt fruchtbar. Gut, dass Du bei der zweiten Schwangerschaft eine so tolle Frau gefunden hast.
    Meine Hebamme war durchaus herzlich, aber total überbucht. Schon zur Vorsorge hatte sie keine Zeit, so dass wir uns immer nur in Gruppen (Vorbereitung, Akupunktur) gesehen haben, nie mal allein, um mal über Ängste oder so zu sprechen.

    Ich hatte sie bereits in der 7. SSW gesucht, da ich unbedingt eine Beleghebamme haben wollte. Ich wusste, dass ich mich bei völlig Fremden sehr ausgeliefert fühlen würde und größere Angst hätte.
    Leider hatte sie vor und nach mir so viele Geburten, dass sie mich quasi nicht begleitet hat bis es "zu spät" war. Letztendlich hatte ich einen (allerdings wohl unvermeidbaren) Kaiserschnitt und war froh dass sie da war. Die Nachsorge war super, wenn sie da war, aber sie kam sehr selten. Weil wir ja keine Probleme hätten. Ich hätte mir mehr Gespräche über die traumatischen Erlebnisse sehr gewünscht. Mal Kaffee trinken und sich verstanden fühlen.
    Ich würde mir beim nächsten Mal auch gerne eine andere suchen. Aber falls ich überhaupt noch mal schwanger werde, gibt es vielleicht keine Hebammen mehr? Trotzdem hoffe ich irgendwie, dass ein zweites Mal versöhnlich wäre.
    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Das klingt nicht ganz so schlimm wie bei mir, aber beileibe auch nicht optimal. Ich finde, es ist bezeichnend, dass man sich für's 2. Mal eine andere Hebamme suchen würde, oder? Das heißt doch, dass man nicht zufrieden war. Dass sie selten kam, kann ich gar nicht verstehen. Sie rechnen doch pro Wöchnerin eine bestimmte Stundenzahl ab, oder? Ich musste bei der ersten Hebamme auch immer nachträglich ganz viele Zeilen unterschreiben (Stundenabrechnungsbogen), die ich nicht kontrollierte, wo ich aber auch manchmal dachte, was bekommt sie da jetzt alles bezahlt?!
      Wünsch Dir alles Gute für ein vielleicht nächstes Mal.
      LG!

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  4. Ich habe einen angeborenen Herzfehler. Bei der ersten Schwangerschaft habe ich mehrere Kardiologen kontaktiert und abklären lassen, ob eine normale Geburt bei mir möglich ist. Leider hatten alle Kardiologen dieselbe Meinung - nein, Risiko zu groß - Kaiserschnitt. Vor der Geburt habe ich mir dann eine Hebamme im Ort für die Nachbetreuung gesucht. Irgendwie hat sie den Kaiseschnitt nicht akzeptieren können. Es folgten mehrere Anrufe von ihr, ob ich mir das nicht nochmal überlegen wolle. Irgendwann kam dann ein Anruf, in dem sie mir mitteilte, dass sie mit einem Gynäkologen im KH, in dem sie arbeitete, meinen Fall besprochen hätte. Dieser würde die Meinung der Kardiologen nicht teilen. Eigentlich hätte ich mir da eine andere Hebamme suchen sollen. Meine Tochter kam dann einige Wochen zu früh zur Welt. Entlassen wurde sie mit 2200 gr und einer noch nicht abgeklungenen Gelbsucht. Ich hatte mit dem Stillen große Probleme. Die Kleine war einfach zu müde und zu schwach, um richtig zu trinken. Hier hätte ich mir deutliche Unterstützung von der Hebamme gewünscht. Egal was ich fragte, es hieß - kann sie nicht sagen, bzw. kann sie mir nicht helfen. Das Baden wurde uns in knappen Sätzen mündlich erklärt. Einige Wochen später war sie dann in Urlaub und hat mir eine Vertretung genannt, die in ihrer Abwesenheit zuständig ist. Es gab wieder Probleme mit dem Stillen und benötigte dringendst Unterstützung. Auf meinen Anruf bei der Vertretung teilte mir diese mit, dass sie am WE Kommunion hätten und sie Kuchen backen müsste. Sie hätte keine Zeit.
    Bei meiner 2. Schwangerschaft lag ich ab dem 4. Monat im KH. Ich habe dort alle Hebammen kennengelernt. Viele waren mir sympathisch, bei manchen muss ich ehrlich sagen, dass ich mit diesen keine Geburt hätte haben wollen.
    Die Hebamme für die Nachsorge hat dann mein Mann organisiert. Es war die Hebamme, die unsere Nachbarin wenige Monate zuvor betreut hatte. Sie war ein Glücksgriff und das komplette Gegenteil zur ersten Hebamme. Sie war schon älter und strahlte eine völlige Ruhe und Souveränität aus. Jede meiner Fragen wurde zufriedenstellend beantwortet. Komplett überrascht waren wir, als es hieß, heute wäre Badetag.
    Meiner Meinung nach merkt man, ob Hebammen bereits selbst Kinder haben oder nicht bzw. ob diese hauptberuflich Schwangere betreuen (also nicht überwiegend in einem KH tätig sind).

    Entschuldige, dass der Text etwas länger geworden ist. Aber irgendwie wurde gerade in mir etwas ausgelöst.

    Wintersunshine

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    1. Vielen Dank für Deinen offenen und ausführlichen Kommentar! Deine Geschichte macht mich ja fast noch wütender als meine eigene. Da ist ja nichts, aber auch gar nichts an Verständnis, Einfühlungsvermögen, Eingehen auf die Bedürfnisse der Schwangeren und Wöchnerin zu merken. Dass viele Hebammen immer wieder ihre persönliche Sicht der Dinge durchsetzen wollen bzw. für allgemeingültig halten, musste ich ja leider auch bemerken. Es ist so schade und fahrlässig. Wir sind doch alle so hilflos und unsicher in so einer Situation. Dass man gerade beim ersten Kind an solche unfähigen Hebammen gerät, ist fatal. Ich bin sehr froh, dass Du und ich beim zweiten Mal mehr Glück hatten.
      Meine gute Hebamme war übrigens die kinderlose (schwangere)... Und es waren beide freie hauptberufliche Hebammen, d.h. nicht im Krankenhausbetrieb eingebunden.
      Danke für's Aufschreiben!
      Liebe Grüße,
      Frühlingskindermama

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  5. Liebe Frühlingskindermama,
    das sind keine schönen Erfahrungen, die Du gemacht hast.
    Nachdem ich mich mit einer Beleghebamme getroffen hatte und dann zu dem Schluss kam, dass das nicht das Richtige für mich ist (sowohl sie als Mensch als auch Beleghebamme an sich), hab ich über Internet eine Hebamme zur Nachbetreuung aus meinem Stadtteil gesucht.
    Das erste Gespräch mit war nett und so entschied ich mich für sie.
    Meine Schwangerschaft war relativ unkompliziert, sodass ich vorher nur geburtsvorbereitende Akupunktur bei ihr bekam und sonst keinen großen Kontakt zu ihr hatte.
    Als die Kleine dann da war, informierte ich sie über den Entlassungstermin. Sie rief mich an, um mir mitzuteilen, dass sie krank ist und erstmal nicht kommen kann. Mein Mann kümmerte sich dann um eine Baby-Waage, die wir aus der Apotheke erstmal ausliehen, weil wir uns darauf verlassen hatten, dass die Hebamme eine mitbringt.
    Fast eine Woche später war die Hebamme dann das erste Mal bei uns zu Hause und gab mir einen Plan, in dem ich eintragen sollte, wie oft ich stillte, wie lange an einer Seite und gab mir den Hinweis, dass ich immer mindestens 1,5 Stunden Pause dazwischen machen soll, weil das sonst für die Verdauung des Kindes nicht gut ist. Bis dahin hatte ich nach Bedarf gestillt und nicht auf die Uhr geguckt dabei. Der Plan machte mich nervös, aber ich hab brav alles eingetragen. Da die Kleine allerdings gerade abends gerne dauergestillt wurde, dafür nachts 6 Stunden am Stück schlief, waren die 1,5 Stunden Abstand nicht einzuhalten. Sie fand es nicht gut und sagte, ich soll darauf achten - ich hab aber trotzdem nach Bedarf weiter gestillt ohne den Abstand einzuhalten, weil ich ja schon eine Woche lang keine Probleme bei Verdauung oder Bauchschmerzen bei der Kleinen feststellen konnte. Warum sollte ich es jetzt auf einmal anders machen und damit ein Weinen des Kindes akzeptieren, weil sie früher wieder gestillt werden wollte als ich durfte?
    Sie fragte dann noch, ob sie sich den Nabel mal anschauen sollte, der aber zwischenzeitlich schon abgefallen war, sodass sie wirklich nur noch mal kurz geguckt hat. Es war alles in Ordnung. Sie bot noch an, uns beim ersten Baden zu helfen, was wir uns aber auch allein zutrauten. Sie fragte dann noch, ob sie sich die Damm-Naht mal anschauen sollte. Ansonsten hakte sie ihren Fragenkatalog ab (z. B. wie meine Stimmung ist) und nach ein bisschen Small-Talk war ihr Besuch wieder beendet.
    Nach 3 Terminen hab ich gesagt, dass wir jetzt wohl alleine klar kommen und sie erstmal nicht mehr kommen muss. Denn nur um den Fragen-Katalog abzuhaken, brauchte ich sie ehrlich gesagt nicht.
    Ob sie wirklich über ihre Fragerei herausgefunden hätte, wenn ich eine Wochenbett-Depression gehabt hätte (sie hat ja nur nach der Stimmung gefragt), da bin ich nicht sicher.
    Im Nachhinein betrachtet hätte ich sie wohl gar nicht gebraucht. Aber es hätte ja auch anders sein können. Bei Schwierigkeiten wäre ich bei ihr (zumindest laut meinem Gefühl) nicht besonders gut aufgehoben gewesen.

    Also sollte es für die nächste Schwangerschaft eine andere Hebamme sein, für die ich eine Empfehlung von einer Freundin bekam.
    Bis jetzt bin ich ganz zufrieden, obwohl sie mir sagte, dass ich nun abstillen soll, um nach der Geburt keine Probleme zu bekommen. Da ich mich über Tandemstillen informiert habe, werde ich das nicht beherzigen, sondern auch die Große so lange stillen, wie sie es braucht. Ich denke, dass es sich bei ihr bald von allein erledigt und sie sich abstillt. Das hat die Hebamme so akzeptiert und deshalb fühle ich mich bei ihr gut aufgehoben.
    Wie es weiter geht und welche Erfahrungen ich weiterhin mache, werde ich nach der Geburt auf meinem Blog veröffentlichen.
    Zumindest meine bisherigen Erfahrungen möchte ich gerne mit Dir teilen, da es gerade gut zu Deinem Thema passt.
    Liebe Grüße
    Renate

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    1. Lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Dein Bericht klingt auch alles andere als zufriedenstellend. Auch bei Dir (wie bei Frau Zweifachmama) ein Glück, dass es keine größeren Probleme gab. Aber auch ohne Probleme sollte eine Hebamme regelmäßig kommen und sich nicht nur anhand eines Fragen-Katalogs austauschen. Dass sie erst eine Woche nach eurer Entlassung kam, finde ich unbeschreiblich fahrlässig. Und mit dem Stillen nach Plan war sie bei Dir ja genau an der richtigen Adresse, hihi;). Hut ab, dass Du Dich nicht hast verunsichern lassen. Ich war in der ersten Zeit so verletzlich, dass mich alles verunsichert und aus der Bahn geworfen hat. Meine 2. Hebamme kam in den ersten 3 Wochen täglich! Danach noch bis 8 Wochen nach der Geburt zweimal pro Woche! Also genau so, wie es sein soll.
      Ich hoffe, dass Deine 2. Hebamme trotz des merkwürdigen Abstillrates herzlicher und zuverlässiger ist und alles so wird, wie ihr es euch wünscht.
      Lieben Gruß!

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    2. Liebe Frühlingskindermama, danke schön für Deine Antwort. Wie Du auch auf Twitter verfolgt hast, hab ich mich nun auch gegen die 2. Hebamme entschieden und probiere Nr. 3 aus. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Ich habe jetzt ein gutes Gefühl bei ihr und hoffe, dass ich nun wirklich Glück habe.
      Dass die erste Hebamme nicht direkt nach der Geburt kam, war auch meine Entscheidung. Sie hat mir eine Vertretung angeboten, aber ich fühlte mich sicher genug, um erstmal selbst klar zu kommen. Ich hatte in der Klinik bereits wertvolle Infos bekommen.
      Im Nachhinein bin ich auch echt dankbar, wie gut alles lief und ich klar kam und wünsche mir nichts mehr als dass es nochmal genauso gut klappt mit unserer 2. Tochter.
      Bald werde ich auf meinem Blog über meine bisherige Hebammen-Erfahrung schreiben und gerne dann auch hier verlinken, wenn es ok für Dich ist.
      Bis dahin wünsche ich Dir eine gute Zeit und danke Dir für Deinen Zuspruch, hier und auch auf Twitter.
      Liebe Grüße
      Renate

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    3. Liebe Renate,
      ja, ich habe alles verfolgt und war echt schockiert über die "Tipps" Deiner 2. Hebamme. Hoffentlich ist die Nr. 3 eine bessere Wahl, nicht nur vor, sondern auch nach der Geburt. Deine Berichte bestätigen mich nur wieder in meiner tendenziell enttäuschten Einstellung zu Hebammen. Es ist unfassbar, was für altbackene, bevormundende Damen es in diesem wichtigen Beruf gibt.
      Du kannst mich gerne verlinken, wenn Du Deinen Text schreibst.
      Liebe Grüße und alles Gute!

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  6. Da hast du mit deiner ersten Hebamme aber ganz schön was durch :( Manchmal muss man sich wirklich fragen :(

    Ich habe beim Großkind eine Hebamme gehabt, die vor der Geburt sympatisch erschien. Sie kam das ein oder andere Mal vorbei, da ich aufgrund der vorzeitigen Wehen nicht zum Geburtsvorbereitungskurs konnte, hat sie sozusagen im Gespräch ein bisschen was gesagt und gezeigt.
    Großkind wurde Dienstags geboren, ich schickte ihr dann im Laufe des Tages eine SMS und sagte auch, dass wir voraussichtlich Donnerstag entlassen werden. Am Freitag meldete sie sich dann, dass sie Samstag zwischen 15 und 16 Uhr vorbei kommt... ... nun ja 16.30 Uhr ist fast im Zeitrahmen. sie hat gewogen nach dem Nabel geschaut. Naja viel Zeit hatte sie auch nicht..... Ob ich sie am Sonntag dringend brauche.... öhm naja nöööö (dabei heißt es doch dass sie in der ersten Zeit täglich kommt! Nun ja). Montag kam sie dann wieder.... zwischen 9 und 10 *hust* - hieß dass sie 10.10 Uhr anrief und meinte, sie verspätet sich etwas.... 11.15 Uhr war sie dann da. Wieder wisch wasch fertig. aber Hauptsache ich unterschrieb. Probleme hatte ich keine... okay... ab durch die Mitte.

    So zog es sich durch... immer wisch wasch... immer verspätet. Irgendwann meinte ich dann eher... so öhm reicht jetzt, dann kann ich meine Tage wenigstens vernünftig planen.

    Beim zweiten Kind war es im Grunde genauso.. (andere Hebamme). Okay Bonuspunkte bekommt sie, denn sie hatte ein Medela Bilibed, so dass wir trotz erhöhter Bilirubinwerte nicht zurück ins Krankenhaus mussten. Und sie hat mir die genialen Medela Stillbustiers empfohlen. Ansonsten ähnliches Termindramchen..... wie bei Nr. 1. Ich teilte dann ebenfalls mit, dass ich jetzt genug habe. Ich melde mich, wenn was ist.

    Sagen wir so... ich war froh, dass ich keine Probleme gehabt habe. Möglicherweise hätte ich dann ähnlich schlechtes schreiben müssen, wie ihr....

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    1. Danke für Deinen Kommentar! Ja, sei froh, dass Du keine Probleme hattest, sonst wärest Du Dir mit so einer unzuverlässigen und nicht besonders hilfreichen Hebamme auch ziemlich verloren vorgekommen.
      Die tollen Medela Stillbustiers hat mir auch meine 2. (die tolle) Hebamme gleich am Anfang empfohlen. Darüber war ich unendlich dankbar. (Hatte vorher die Brust mit meiner Schwangerschafts-Bauchbinde gefestigt, da nix anderes mehr passte;) )
      Liebe Grüße!

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  7. Ich finde es furchtbar, dass es solche Hebammen, wie du sie beim ersten Baby abbekommen hast, überhaupt gibt. Wie du aus meinem Blogeintrag weißt, habe ich bessere Erfahrungen gemacht. Was ich dort nicht erwähnt hatte: Meine Hebamme war tatsächlich auch in den ersten Tagen krank - hat sich aber sofort um eine Vertretung gekümmert. Die kam mit einer Stillberaterin zu uns (im Praktikum), die allerdings nie ein Wort gesagt hat. Dabei hätte ich das wirklich gebraucht. Eine meiner ersten Dinge, an denen ich verzweifelt bin, war nämlich die Haltung des Babys beim Stillen. "Ich habe so viel Angst, etwas falsch zu machen", sagte ich ihr. "Ja, da kann man ja auch extrem viel falsch machen", sagte sie mir schroff. Ich war baff. Ich hatte doch schon so genug Sorgen, musste sie da noch eins draufsetzen? Von zwei Meter Entfernung schauten beide, meinten aber nur, sieht doch ok aus. Das war ganz schön ernüchternd. Ich hatte direkt Angst vor dem nächsten Besuch. Allerdings bin ich mit dieser Hebamme dann doch noch warm geworden. Sie kam ja auch täglich, und als ich mal aus dem Nichts los weinen musste, weinte sie direkt mit. Sie, aber auch meine eigentliche Hebamme, kümmerten sich immerhin gut: Sie schauten sich den Kleinen nackt auf dem Wickeltisch an, schauten auf den Nabel, brachten eine Waage mit und notierten das Gewicht und alles andere, was wichtig war. Außerdem nahm sich meine eigentliche Hebamme viel Zeit, war mal eine, mal anderthalb Stunden hier, trank einen Kaffee mit uns... Ich konnte sie auch immer anrufen, sogar zu Weihnachten, als der Kleine nicht mehr trinken wollte. Sie hat immer ein offenes Ohr. Ich bin froh, dass du eine ähnliche, positive Erfahrung zumindest beim zweiten Kind machen konntest. Alles andere ist mehr als schade!

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    1. Lieben Dank für Deinen Kommentar! Schön, dass Du mehr Glück hattest. Aber ich bin immer wieder entsetzt, dass eine Hebamme nicht aktiv beim Stillen hilft. Das ist doch eines der Hauptprobleme vieler Frauen und sollte eines der wichtigsten Aufgabengebiete von Hebammen sein. Viele Hebammen scheinen gar nicht zu verstehen, in welch labiler Situation man sich nach der Geburt eines Kindes befindet. Gerade beim ersten Kind weiß man ja nichts! Gut, dass ihr dann doch noch warmgeworden seid und sie Dir helfen konnte.
      Liebe Grüße!

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  8. Liebe Frühlingskindermama,
    ich habe auf meinem Blog auch über meine Hebammen-Erfahrungen bei der ersten Tochter und über die Hebammen-Suche zur Nachbetreuung nach der Geburt der zweiten Tochter (die ursprünglich ambulant geplant war) geschrieben: http://www.mamis-blog.de/2015/03/26/leidiges-thema-hebammen/ Abschließend muss ich sagen, dass ich grundsätzlich keine positiven Erfahrungen mit Hebammen hatte und nicht wirklich einen Mehrwert dadurch hatte. Ich bin immernoch überzeugt davon, dass mir auch ohne Hebamme nicht wirklich etwas gefehlt hat.
    Ich werde bald auf meinem Blog dann nochmal abschließend über die Erfahrungen mit der zweiten Hebamme berichten, die mich bei ihrem letzten Besuch sehr enttäuscht hat, was den Rat zum Verhalten der großen Tochter betrifft, die während sie da war, mit allen Mitteln um Aufmerksamkeit gekämpft hat.
    Sobald ich den Artikel geschrieben habe, verlinke ich gerne wieder bei Dir.
    Danke schön, dass Du das Thema aufgegriffen hast und dadurch viele unterschiedliche Erfahrungsberichte gesammelt hast.
    Liebe Grüße
    Renate

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  9. Und hier ist schon mein abschließender Artikel über meine Hebammenerfahrung: http://www.mamis-blog.de/2015/08/05/abschliessende-hebammenerfahrung/
    Noch einmal danke schön für´s Sammeln der Erfahrungen.
    Liebe Grüße,
    Renate

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    1. Liebe Renate,
      vielen Dank für Deinen Text und dass Du mich verlinkt hast. Ich habe bei Dir kommentiert. Hoffentlich rütteln so viele negative Erfahrungen andere etwas auf.
      Liebe Grüße!

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  10. Liebe Frühlingskindermama, ich habe selber auch keine so guten Erfahrungen mit meiner Hebamme gemacht, um die Sammlung deiner Links zu vervollständigen hier der link zu meinem Bericht :
    https://keinsbestellt2bekommen.wordpress.com/2015/08/12/hebamme-nein-danke/

    Liebe Grüße Ela

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  11. Puh, allein schon die Aussage ihr hättet euch beim Schlafprotokoll vertan, finde ich furchtbar. Eine Hebamme sollte euch in so einer Situation unterstützen und aufbauen und nicht noch mehr Ballast auf euch laden. Ihr hattet schließlich schon genug Probleme und Gefühls-Chaos, mit denen ihr euch rumschlagen musstet.

    Aber die zweite Hebamme scheint ja ein richtiger Glücksgriff gewesen zu sein. Schön, dass sie euch von ein paar der negativen Erfahrungen heilen konnte.

    Liebe Grüße
    Anja

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    1. Ja, finde ich auch. Was sie selbst nicht kannte, konnte es nicht geben... Ganz schrecklich.
      Bin auch froh, dass die zweite Hebamme ein Engel war, aber irgendwie hat sich die erste so eingebrannt, dass mein Hebammenbild immer negativ bleiben wird.
      Liebe Grüße!

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  12. Liebe Frühlingskindermama und auch die anderen,
    leider hörte ich auch schon öfter von solchen Hebammen-Drachen. Eine Freundin hat nach dem erste Kind und einer sehr negativen Erfahrung bei zwei weiteren Kindern ganz auf Hebammen verzichtet. Ich kann´s verstehen. Wenn ich so behandelt worden wäre, wäre es mir auch sehr schlecht gegangen. Gerade in einer Lebensphase wo alles so im Umbruch ist, man sich fremd oder besonders empfindsam fühlt...Oh je. Aber es gibt auch andere. Und das soll Mut machen. Ich habe alle drei Kinder zu Hause bekommen. Ich hatte glücklicherweise eine super liebe und kompetente Hebamme. Wenn sie nicht da sein konnte, kündigte sie das schon rechtzeitig an. Vor der Geburt lernte ich ihr Vertretung kennen. Mit der Vertretung hätte ich auch alle drei Kinder bekommen. Zwei ganz tolle Frauen. Meine Hebamme hatte übrigens keine eigenen Kinder. Die Vertretung hingegen schon. Ich glaube das macht keinen Unterschied im Umgang. Ich denke, das liegt an der jeweiligen Persönlichkeit der Hebammen.
    Meine Hebamme war auch jeden Tag da. Egal ob Sonntags, Feiertags oder was auch immer war. Ich wusste, ich konnte sie immer anrufen.
    Mein Milcheinschuss war nämlich jedesmal der Horror. Mein B-Körbchen war plötzlich zum Dollybuster-Niveau angeschwollen und die Milch floss einfach nicht. Es staute sich, schmerzte höllisch und die Kinder konnten die Nippel nicht packen. Die waren flach. Meine Hebamme akupunktierte mich und half mir mit allen erdenklichen Tricks und Kniffen, die sie wusste und finden konnte. Ich bin ihr sehr dankbar, dass ich nicht platzen musste :-D
    Ich denke Hebammen machen einen sehr wichtigen Job, aber irgendwie ist die Hebammenwelt zweigeteilt. In schlechte und gute Hebammen. Mir schwant, die guten sind seltener. Nicht anders kann ich mir die Hebammen-Krise erklären. Sehr traurig. Zumal ich selbst auch im 8. SSMonat mal wegen Rückenschmerzen im Krankenhaus auf einer Entbindungsstation landete. Und da war NICHTS los! Die Schwestern und Hebammen tranken Tee! Mich nahm aber keiner ernst, bis ich mich weiträumig übergab vor Schmerzen. Das fand ich auch sehr schlimm. Als hätte ich ne Meise unterm Pony und würde was simulieren. Da hätte ich mir von den Hebammen auch etwas mehr Beachtung gewünscht.
    In diesem Sinne, ich wünsche allen eine gute Hebamme. Da ist jeder frisch gebackenen Mama sehr mit geholfen.
    LG Beatrice

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    1. Dass Du so eine gute Hebamme hattest, klingt ja echt toll! Weniger toll dagegen Deine Erfahrung im Krankenhaus. Ich glaube auch, es ist personenabhängig. Aber solche unempathischen Menschen wie unsere 1. Hebamme sollte diesen Beruf gar nicht ausüben dürfen. Eine gute Hebamme ist sicherlich die größte Stütze für eine frischgebackene Mama. Eine schlechte dagegen zieht noch zusätzlich runter und verunsichert. Das darf nicht sein.
      Danke für Deine Erfahrungen und liebe Grüße!

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